VonSebastian Oppenheimerschließen
Im Jahr 2023 sind die Helfer des ADAC täglich im Schnitt mehr als 9.700 Mal ausgerückt. Egal, ob Verbrenner oder E-Auto: Ein Bauteil macht die meisten Probleme.
Zumindest gefühlt geht das Auto immer genau dann kaputt, wenn man es am wenigsten passt. Umso wichtiger ist, dass schnell Hilfe zur Stelle ist. Viele Autobesitzer rufen dann den ADAC. Im Durchschnitt rückten die „gelben Engel“ im Jahr 2023 alle neun Sekunden zu einem Einsatz aus: Genau 3.531.058 Mal leisteten sie im vergangenen Jahr Pannenhilfe. Damit ist die Zahl der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent gestiegen. Laut dem Automobilclub hat dies vermutlich mit dem nach der Corona-Pandemie wieder angestiegenen Verkehrsaufkommen zu tun.
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ADAC-Einsätze im Jahr 2023: Häufigster Grund war die Starterbatterie
Ein Problem, das wohl die meisten Autofahrer schon einmal selbst erlebt haben: Die Starterbatterie ist leer. Und genau das war auch die häufigste Pannenursache im Jahr 2023: In 44,1 Prozent der Fälle rückte der ADAC aus diesem Grund zu einem Einsatz aus. Rekordtag war dementsprechend der 4. Dezember, als es einen kräftigen Wintereinbruch mit tiefen Temperaturen und viel Schneefall gab. Auf Platz zwei folgten Motor-Pannen (22,8 Prozent), die dritthäufigste Einsatz-Ursache waren Probleme mit dem Generator, Anlasser, Bordnetz oder der Beleuchtung (10,5 Prozent).
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Hier eine Auflistung der häufigsten Pannenursachen im Jahr 2023:
| Pannengrund | Anteil an den ADAC-Einsätzen 2023 |
|---|---|
| 1. Starterbatterie | 44,1 Prozent |
| 2. Motor, Motormanagement, HV-System | 22,8 Prozent |
| 3. Generator, Anlasser, Bordnetz, Beleuchtung | 10,5 Prozent |
| 4. Reifen | 8,8 Prozent |
| 5. Schlüssel, Schlösser, Wegfahrsperre | 7,1 Prozent |
| 6. Sonstige (Lenkung, Bremsen, Fahrwerk, Antrieb) | 6,9 Prozent |
Pannenstatistik des ADAC: Deutlich mehr Einsätze bei Elektroautos
Die Zahl der ADAC-Einsätze bei Elektroautos stieg um rund 50 Prozent an (30.009 im Jahr 2023) – der Grund hierfür ist hauptsächlich die wachsende Zahl der E-Autos, aber auch die Tatsache, dass viele Stromer inzwischen in ein Alter kommen, in dem auch Verbrenner oft anfälliger werden. Auch bei den Elektroautos war die Starterbatterie die mit Abstand häufigste Pannenursache (mehr als 50 Prozent). Hybridfahrzeuge blieben 43.565 Mal liegen – häufigste Ursache war auch hier die Starterbatterie (64 Prozent).
Panne während der Fahrt: Worauf Autofahrer achten sollten
Nicht immer gibt das Auto vor dem Haus oder in der eigenen Garage den Geist auf – manchmal bleibt das Fahrzeug mitten auf der Strecke liegen. Wichtig ist in so einer für viele Menschen sehr stressigen Situation, die Nerven zu behalten. Vor dem Aussteigen sollte unbedingt die Warnweste angelegt werden, wobei schon beim Kauf einer Warnweste auf ihre Funktionalität zu achten ist. Damit es nicht zu einem Unfall kommt, muss zur Absicherung das Warndreieck aufgestellt werden.
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Im Falle einer Panne muss man sich übrigens nicht zwangsläufig an den ADAC wenden: Es gibt einige Alternativen bei der Pannenhilfe – dazu gehören nicht nur andere Automobilclubs, sondern auch Herstellergarantien.
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