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Elektroauto bei winterlichen Temperaturen: Mit fünf Tipps holen Sie die maximale Reichweite raus

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Bei eisigen Temperaturen brauchen Elektroautos mehr Energie als im Sommer. Doch mit einigen Tipps lässt sich möglichst viel Reichweite herausholen.

Keine Frage: Die Reichweite von Elektroautos hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gesteigert. Lag die durchschnittliche Reichweite im ADAC-Ecotest im Jahr 2013 noch bei mageren 165 Kilometern, so waren es im Jahr 2023 bereits 425 Kilometer. Dennoch ist es unumstritten, dass E-Autos bei Kälte leiden. Speziell beim Schnellladen kann es bei eisigen Temperaturen Probleme geben – aber auch die Reichweite der Stromer sinkt. Wer im Winter einige Tipps beachtet, kann aus seiner Batterie das Maximum herausholen.

Maximale E-Auto-Reichweite im Winter – Tipp 1: Vorheizen

Damit es im Auto mollig warm wird, braucht es einiges an Energie. Damit die nicht aus der Elektroauto-Batterie gezogen werden muss, sollte man das Fahrzeug per Standheizung (die fast alle E-Autos verbaut haben) vorheizen, solange es noch an der Ladestation angeschlossen ist. Das gilt besonders für Autos, die nicht in einer Garage, sondern über Nacht im Freien stehen und dadurch stark auskühlen. Falls das Auto zugeschneit ist, sollte man es natürlich schon aus Sicherheitsgründen mit einem Besen komplett vom Schnee befreien – allerdings können Schneereste auch die Aerodynamik verschlechtern und den Verbrauch zusätzlich in die Höhe treiben.

Kälte macht Elektroautos zu schaffen. Um die maximale Reichweite herauszukitzeln, sollte man deshalb einige Tipps beachten.

Maximale E-Auto-Reichweite im Winter – Tipp 2: Nach längerer Fahrt direkt aufladen

Eine Elektroauto-Batterie hat eine sogenannte „Wohlfühltemperatur“, die bei etwa 20 bis 40 Grad Celsius liegt. In diesem Fenster funktioniert aber nicht nur die Stromabgabe optimal, sondern auch die Aufnahme. Sind die Akkus kalt, dauert das Laden deutlich länger. Deshalb ist es besonders nach längeren Fahrten sinnvoll, das Auto gleich im Anschluss aufzuladen. So ist die Batterie noch warm und der Ladevorgang verläuft schneller und schonender

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Maximale E-Auto-Reichweite im Winter – Tipp 3: Vorausschauend fahren

Eine vorausschauende Fahrweise lohnt sich nicht nur bei Elektroautos und auch nicht nur im Winter – doch aufgrund der Reichweiten-Einbußen bei Stromern in der „dunklen Jahreszeit“ eben nochmal mehr als im Sommer. Wer ständig stark beschleunigt, nur um kurz darauf wieder abbremsen zu müssen, vergeudet wertvolle Energie. Ebenso lohnt es sich darauf zu verzichten, die Höchstgeschwindigkeit des Stromers auszureizen.

Elektroauto-Markt in China boomt: Zehn Marken, die Sie kennen sollten

Elektrotransporter von Maxus.
Platz 10 – Maxus: Ford, VW und Mercedes aufgepasst. Mit Maxus greifen die chinesischen Hersteller auch bei den Nutzfahrzeugen an. Die Modelle der 2011 gegründete Tochter von SAIC Motors sind unter anderem bei der österreichischen Post und Ikea im Einsatz. Verkauft werden die Transporter über eigene Händler. © GlobalImagens/Imago
Der Aiways U5.
Platz 9 – Aiways: 2017 ging der Hersteller in China an den Start. Schon zwei Jahre später folgte die erste Niederlassung in Europa. Im selben Jahr kam mit dem U5 das erste Auto in China auf den Markt. 2020 folgte Deutschland.  © Aiways
Der Wey Coffee 01
Platz 8 – Wey: Ihr Debüt feierte die Marke 2016 im Rahmen der Guangzhou Auto Show. Ab 2017 wurden die ersten Autos verkauft. In Europa ist Wey seit 2022 vertreten. Mit dem Coffee 01 will die Tochter von Great Wall in Deutschland durchstarten. Mit dem Plug-in-Hybrid Cooffee 02 legen die Chinesen im Herbst nach. Vertrieben werden die Fahrzeuge vom Importeur Emil Frey. © Wey
Lynk & Co 01
Platz 7 – Lynk & Co: Auch hinter diesem Hersteller, der 2016 gegründet wurde, verbirgt sich wieder Geely. Der Plug-in-Hybrid 01 wird dabei vor allem im Abo vertrieben. Das Modell kann aber auch gekauft oder geliehen werden. Entwickelt und entworfen wurde der Lynk & Co in Schweden bei der Konzernschwester Volvo.  © Lynk & Co
Der MG 4 EV.
Platz 6 – MG: Tot gesagte Leben länger. Das gilt auch für die britische Traditionsmarke MG. Allerdings nicht mehr unter der Flagge ihrer Majestät. Nach der Insolvenz erwarb zunächst die Nanjing Automobile Group im Juni 2005 die Markenrechte für 53 Millionen Pfund Sterling (ca. 61 Millionen Euro). Inzwischen gehört der Hersteller zu SAIC Motor. Dort wurde MG mit Roewe in der Abteilung Passenger Vehicle zusammengefasst. Seit Januar 2021 ist MG auch wieder auf dem deutschen Markt vertreten – unter anderem mit dem 4 EV. © MG
Der Xpeng P7.
Platz 5 – Xpeng: Wie viele chinesische Hersteller ist auch Xpeng noch relativ jung. Erst 2014 wurde das Unternehmen gegründet, konnte in den vergangenen Jahren seine Stückzahlen aber immer weiter steigern. In Europa ist Xpeng bisher lediglich in Schweden, Norwegen, Dänemark und den Niederlanden vertreten. Wann der Hersteller nach Deutschland kommt, ist unklar. © Zuma Wire/Imago
Der Zeekr 001.
Platz 4 – Zeekr: Auch wenn der Name so gar nicht chinesisch klingt, stammt der Hersteller dennoch aus dem Reich der Mitte. Der Markenname setzt sich aus Generation Z und dem Begriff Geek zusammen. Hinter dem erst 2021 gegründeten Autobauer steckt Geely. Mit der neuen Tochter möchte man im Premiumsegment Fuß fassen. Zeekr arbeitet zudem mit Waymo an einem vollelektrischen, autonom fahrenden Ride-Hailing-Fahrzeug für die USA. Zusammen mit Mobileeye will man bis 2024 autonomes Fahren in Serie bringen. 2023 soll die Marke in Schweden und den Niederlanden mit den Modellen 001 und X ihren Europa-Start feiern. © Zeekr
Der Ora Funky Cat.
Platz 3 – Ora: Wie Wey gehört auch Ora zu Great Wall Motor. Gegründet wurde die Elektro-Tochter erst im Jahr 2018. Trotz ihrer noch recht jungen Geschichte hat die Marke schon für einen Aufreger gesorgt und eine dreiste Kopie des VW Käfer auf den Markt gebracht. In Europa gibt es das Modell jedoch nicht, dafür aber den Funky Cat. © Ora/GWM
Der NIO ES6 steht auf einer Messe.
Platz 2 – NIO: Der Name des 2014 gergründeten Herstellers ist eine Anspielung auf den Smog über den Großstädten Chinas. Nio,in chinesischen Schriftzeichen „Weilai“, bedeutet übersetzt „Der Himmel wird blau“. Eine Besonderheit der Marke ist die Battery-Swap-Technologie. In fünf Minuten wird der Akku gegen einen neuen ausgetauscht. Sein Europa-Debüt gab Nio 2021 in Norwegen. Seit 2022 sind die Elektroautos auch in Deutschland erhältlich. © VCG/Imago
Der BYD Seal.
Platz 1 – BYD: Unter den chinesischen Autobauern ist Built Your Dreams (BYD) fast schon so was wie der Opa. Seit 1995 gibt es das Unternehmen bereits. Autos spielten am Anfang jedoch noch keine Rolle, stattdessen baute man wiederaufladbare Batterien. Erst 2003 stieg man durch den Kauf der angeschlagenen Xian Qinhuan Automobile in das Automobilgeschäft ein. Inzwischen ist BYD einer größten Automobilproduzenten Chinas und der Welt. In Deutschland sind die Chinesen derzeit mit den Modellen Atto3, Han und Tang vertreten. © VCG/Imago

Maximale E-Auto-Reichweite im Winter – Tipp 4: Sitz- und Lenkradheizung statt Luftheizung

Frieren möchte im Auto niemand, doch die Luftheizung braucht ziemlich viel Energie. Wer die Temperatur niedriger einstellt, spart Strom. Und auch die Heizbereiche clever anzupassen, kann sich lohnen – also etwa den Fond auszusparen, wenn man alleine unterwegs ist. Sitz- und Lenkradheizung sind schnell auf Temperatur und brauchen weniger Energie. Auch eine Windschutzscheibenheizung spart Strom – allerdings haben nur wenige Fahrzeuge Heizdrähte in der Frontscheibe.

Maximale E-Auto-Reichweite im Winter – Tipp 5: Kurzstrecken vermeiden

Wer immer nur kurze Strecken fährt, verbraucht viel Energie. Der Grund: Bei Kälte kühlen Innenraum und Batterie schnell aus – und beim nächsten Start muss alles wieder hochgeheizt werden. Dabei geht viel Reichweite verloren. Wenn möglich, sollte man deshalb versuchen, mehre Kurzstrecken-Fahrten zu einer längeren Fahrt zusammenzufassen. Wer dennoch immer wieder kurz anhalten muss, um etwa Besorgungen zu machen, sollte Türen und Kofferraum schnell wieder schließen, damit möglichst viel Wärme erhalten bleibt.

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/Imago

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