Katzenverhalten

Katze zuckt im Schlaf – was die unkontrollierten Bewegungen zu bedeuten haben

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Zuckt oder zittert Ihre Katze im Schlaf, ist das zunächst kein Grund zur Sorge. Was die Bewegungen im Schlummermodus zu bedeuten haben, erfahren Sie hier.

Die friedlich schlummernde Katze zu beobachten, ist für viele Katzenbesitzer eines der schönsten Dinge am Dasein als Haustierbesitzer. Denn je wohler sich die Katze in ihrem Zuhause fühlt, desto tiefer schläft sie. Erwachsene Hauskatzen mittleren Alters verbringen 12 bis 16 Stunden ihres Tages mit Schlafen, den Rest der Zeit gehen die Stubentiger auf Erkundungstour durch Garten oder Wohnung. Dann toben die Tiere fröhlich durch ihr Revier und nehmen alles unter die Lupe, was nicht bei Drei auf dem Baum ist. An ihrem Schlafplatz erholen sich Katzen schließlich von ihren Aktivitäten und sammeln Kraft für neue Abenteuer. Wenn die Samtpfoten im Schlaf jedoch zucken oder zittern, bereitet das so manchem Katzenbesitzer Kopfzerbrechen. Doch was bedeuten die unkontrollierten Bewegungen eigentlich?

Was dahinter steckt, wenn die Katze im Schlaf zuckt

Je wohler sich Katzen in ihrem Zuhause fühlen, desto tiefer schlafen sie in der Regel auch. Schläft Ihre Katze auf dem Rücken, können Sie sich glücklich schätzen: Ihr Liebling fühlt sich bei Ihnen besonders wohl. (Symbolbild)

Auch bei Katzen erholt sich im Schlaf das Gehirn. Tiefschlafphasen wechseln sich mit leichten Schlafphasen ab. Die meiste Zeit verbringen sie jedoch in einer Art Halbschlaf. Welche fünf Tipps bei nachtaktiven Stubentigern hilfreich sind, lesen Sie hier.

Im sogenannten REM-Schlaf, der zum Tiefschlaf gehört, kann es vorkommen, dass Katzen genau wie Menschen träumen. Solche Tiefschlafphasen erkennt man daran, dass die Katze ihre Augen hinter den geschlossenen Lidern schnell hin und her bewegt.

In dieser Schlafphase kommt es auch vor, dass die Stubentiger zucken oder zittern. Das kann laut SantéVet, einem Spezialisten für Tierkrankenversicherungen, auch Schwanz, Pfote oder Schnurrhaare der Katze betreffen. Die mitunter hilflos wirkenden Bewegungen bedeuten also nur, dass Ihr Liebling wahrscheinlich gerade träumt und damit die Erlebnisse seines Tages verarbeitet. Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass Katzen im Traum auf Mäusejagd gehen, spielen oder Fellpflege betreiben. Laut SantéVet kann es sogar sein, dass Katzen im Schlaf schmatzen oder leise miauen.

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Wussten Sie, dass …

… nicht nur wir Menschen, sondern alle Säugetiere und Wirbeltiere, beispielsweise auch Vögel und Krokodile, träumen können? Im Traum werden dann die Erlebnisse und Gefühle des Tages verarbeitet. Das berichtet die Kinderuni am Heidengraben unter Bezugnahme auf Prof. Dr. Gunther Klosinski i.R. vom Lehrstuhl für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uni Tübingen.

Sollte man im Schlaf zuckende Katzen wecken?

Auch wenn das unkontrollierte und teils heftige Zucken bisweilen Mitleid erregen kann und es so wirkt, als hätte die Katze gerade einen Alptraum – wecken sollten Sie Ihren Stubentiger deshalb nicht. Denn Katzen können je nach Art des Traumes, den sie gerade durchleben, aggressiv reagieren oder sich stark erschrecken. Für Katzenbesitzer heißt das: Selbst wenn Ihr Tier im Schlaf die wildesten Bewegungen macht, sollten Sie es unbedingt schlafen lassen. Schließlich wird womöglich gerade die spannende Jagd erneut durchlebt und Ihre Katze genießt den Traum sogar. Lassen Sie sie also schlafen und Kraft tanken für neue Abenteuer, zu denen sie im Traum wieder zurückkehren kann.

Übrigens: Da Kitten viele neue Eindrücke und Erlebnisse verarbeiten müssen, träumen die Babykätzchen bisweilen intensiver. Aber auch hier gilt: Lassen Sie das Tigerchen schlafen. Das Gehirn benötigt die Regeneration dringend.

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Eine Ragdoll-Katze liegt auf dem Boden und entspannt sich.
Katzen wollen nicht hochgenommen werden? Das trifft nicht auf die Ragdoll zu. Die wird gerne durchgekuschelt. Nicht umsonst heißt „Ragdoll“ übersetzt „Stoffpuppe“. © Pond5 Images/xrawlikx/IMAGO
Eine grau-braune Tonkanese auf einem Sofa
Die Tonkanese ist eine Mischung aus der Siam- und Burmakatze. Sie wird Ihre Familie auf Trab halten. © imageBROKER/G. Lacz/IMAGO
Eine RagaMuffin liegt auf dem Boden und ruht sich aus.
Die RagaMuffin ist mit allem zufrieden und daher eine echte Anfängerkatze. Sie ist allerdings etwas zu zutraulich und freundlich zu Fremden. © Pond5 Images/rmwmrwcawjrw982/IMAGO
Eine Britisch-Kurzhaar-Katze mit zweifarbigen Augen.
Sie macht alles mit: Die Britisch Kurzhaar hat kein Problem damit, wenn Ihre Familie wächst. © SNA/Natalia Seliverstova/IMAGO
Eine zweifarbige Perserkatze mit blauen Augen
Die freundliche Perserkatze lässt sich gerne durchkuscheln. © imageBROKER/G. Lacz/IMAGO
Eine junge Heilige Birma schaut in die Kamera
Sanftmütig und zutraulich – das ist die Heilige Birma. © Westend61/stock&people/IMAGO
Ein schwarzes Kätzchen der Katzenrasse Amerikanischer Bobtail
Die Amerikanische Bobtail spielt gerne mit Ihren Kindern – hat aber auch kein Problem damit, in Ruhe zuzuschauen. © Dreamstime/Serkucher/IMAGO
Eine Siamkatze liegt vor einer blauen Wand und schaut nach rechts aus dem Bild.
Die elegante Siamkatze ist gerne mittendrin dabei. Sie mag wilde Spiele – kann aber auch zickig werden, wenn es ihr zu viel wird. © YAY Images/VERA AKSIONAVA/IMAGO
Eine Maine Coon im blauen Licht.
Eine Riesenportion Sanftmut: Die Maine Coon ist anfangs zwar etwas schüchtern – aber einmal eingelebt lässt sie auch ungeschickte Kinderhände über sich ergehen. © Pond5 Images/IMAGO
Eine Somali-Katze liegt im Gegenlicht auf einem Ast
Die Somali-Katze ist wild und verspielt. Tobende Kinder findet sie daher gut. © imageBROKER/BA-Geduldig / Menden/IMAGO
Eine weiße Türkisch Angora, die auf dem Boden liegt
Die verspielten Angorakatzen sind gerne Teil der Familie. © Pond5 Images/IMAGO
Eine graue Kartäuser-Katze mit gelben Augen
Die wunderschöne Kartäuser-Katze ist ruhig und sanftmütig: Anfängerfehler und ungeschickte Kinderhände verzeiht sie leicht. © imageBROKER/Jan Tepass/IMAGO

Zucken im Schlaf: Wann es zum gesundheitlichen Problem wird

Solange Ihre Katze nur im Schlaf zuckt, das Zucken nur kurz andauert und sie dabei verschiedene Körperteile einsetzt, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Erst wenn eine Zuckung nicht mehr aufhört, immer dieselbe Körperstelle betroffen ist und diese womöglich auch im wachen Zustand zuckt, sollten Sie zur Abklärung einen Tierarzt aufsuchen. Wird aus dem Zucken ein Krampf oder Ihre Katze zeigt weitere bedenkliche Symptome wie Erbrechen oder Appetitlosigkeit, müssen Sie schnellstmöglich in die Tierarztpraxis oder die Tierklinik.

Rubriklistenbild: © Wirestock/Imago

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