Haustier-Tipps

Meine Katze hält mich wach: Fünf Tipps bei nachtaktiven Stubentigern

Wenn die Katze Sie nachts nicht schlafen lässt: So gehen Haustierbesitzer am besten mit nachtaktiven Stubentigern um. Diese Tricks helfen.

Beißen, Kratzen, Miauen – alles Eigenarten der Katze, mit denen Katzenliebhaber normalerweise leben können. Wenn man allerdings dadurch am Schlafen gehindert oder gar aus dem Tiefschlaf gerissen wird, kommt auch der vernarrteste Haustierbesitzer an die Grenzen seiner Zuneigung.

Für die Nachtaktivität von Katzen gibt es aber Gründe und außerdem gibt es Tricks, wie man sie verhindern kann. So gehen Sie mit einer Katze um, die Sie nachts nicht schlafen lässt.

Katze ist nachtaktiv: Woran das liegen kann

Ist Ihre Katze nachtaktiv und lässt Sie nicht durchschlafen, dann sollten Sie zunächst herausfinden, warum das so ist. Laut Wmn.de kann das zum Beispiel daran liegen, dass der Stubentiger gelangweilt oder nicht ausgepowert genug ist. Hat sich die Katze tagsüber nicht genug angestrengt oder ausgetobt, wird sie wortwörtlich nachts aktiv und streunt dann – oft nicht geräuschlos – durch die Wohnung.

Ihre Katze treibt Sie nachts aus den Federn? Das muss nicht sein.

Ein weiterer Grund kann Unwohlsein sein. Fühlt sich die Katze nicht wohl, weil sich zum Beispiel etwas Grundlegendes für das Gewohnheitstier geändert hat, kann sie das ebenfalls am Schlafen hindern. Das kann zum Beispiel nach einem Umzug oder einer anderen größeren Veränderung der Fall sein. Auch gesundheitliche Probleme oder ein Vitamin-Mangel können verantwortlich für die unruhigen Nächte der Katze sein. Sind alle anderen Gründe ausgeschlossen, sollte man dem Tierarzt einen Besuch abstatten.

Außerdem dürfen Katzenbesitzer nicht vergessen, dass Katzen von Natur aus Jäger sind, die oft auch nachts aktiv sein. Potenzielle Beute wie Mäuse ist eher im Dunkeln unterwegs, weshalb es auch die Katzen sind. Darüber hinaus gibt es Katzenrassen wie etwa die Bengalkatze, die genetisch bedingt nachtaktiv sind.

Nachtaktive Katzen zum Schlafen bringen: Diese Tricks helfen

Um zu verhindern, dass die Katze nachts keine Ruhe gibt und Herrchen oder Frauchen am Schlafen hindert, kann man diese Tricks ausprobieren.

1. Katze tagsüber auspowern

Katzen legen in diesem Fall ein ähnliches Verhalten wie Kinder oder auch erwachsene Menschen an den Tag: Wer tagsüber „chillt“ oder schläft, ist abends nicht müde. Deshalb kann es schon effektiv für den Schlafrhythmus des Tieres sein, wenn es sich tagsüber auspowert. Sollte die Katze aber eher Typ „Couch-Potato“ statt Mäusejäger sein, liegt es am Herrchen oder Frauchen, sie zu animieren. Am besten geht das natürlich mit Spielzeug und Zuwendung. Spielen Sie mit Ihrem Haustier, damit es angestaute Energie abbaut und nachts entspannt schlafen kann.

2. Futter stehen lassen

In der freien Natur fressen Katzen laut Perfrect-fit.de bis zu 20 kleine Mahlzeiten am Tag. Das bedeutet nicht, dass Haustierbesitzer 20 Mal am Tag den Napf füllen müssen, aber es bietet sich an, etwas Futter, am besten Trockenfutter, über Nacht stehenzulassen. Für den Fall, dass die Katze nachts Hunger bekommt, hat sie dann Zugang zu Futter und muss nicht laut an Ihrer Tür darum betteln.

3. Leises Spielzeug

Wenn die Katze doch einmal nachts spielen will, sollte ihr das nicht verwehrt bleiben. Für Herrchen oder Frauchen ist es aber angenehmer, wenn das zumindest keinen Lärm macht. Ein Spielzeug ohne Glocken und andere Geräuschquellen bietet sich hier an.

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4. Miauen ignorieren

So hart es am Anfang auch ist, manchmal muss das Tier einfach ignoriert werden. Wenn der Stubentiger merkt, dass sein Miauen vor der Schlafzimmertür nichts bringt, wird er es irgendwann auch wieder aufgeben. Hier empfehlen sich im Zweifel Ohropax für Herrchen oder Frauchen.

Katzensprache verstehen: Zehn Signale, die zeigen, dass Ihre Katze Sie liebt

1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein.
1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Im Allgemeinen gelten Katzen als sehr intelligent.
2. Zeichen: Schnurrt eine Katze beim Schmusen, ist das ein eindeutiger „Liebesbeweis“. (Symbolfoto) © Westend61/Imago
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied.
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied. (Symbolbild) © Ardea/Imago
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert.
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert. (Symbolbild) © Westend61/Imago
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher.
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild)
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild)
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild) © Imaginechina-Tuchong/Imago
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste.
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste. (Symbolbild) © Westend61/Imago
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad.
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad. (Symbolbild) © Westend61/Imago
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht.
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht. (Symbolbild) © Westend61/Imago

5. Gesellschaft von anderen Tieren

Sollte der simple Grund für die Nachtaktivität die Langeweile sein, dann können Haustierbesitzer Abhilfe schaffen, indem sie für Gesellschaft sorgen. Das kann eine andere Katze oder auch ein Hund sein – sofern sich diese beiden Tierarten in diesem Fall verstehen. Auf diese Weise hat die Katze nachts einen Spielpartner und muss nicht beim schlafenden Menschen um Aufmerksamkeit betteln.

6. Wenn nichts hilft: Bachblüten

Wenn Sie all diese Tricks ausprobiert haben und nichts mehr hilft, dann kann man Katzen laut Liebenswert-magazin.de auch Bachblüten zur nächtlichen Beruhigung geben. Bevor Sie zu diesem Ausweg greifen, sollten Sie aber unbedingt einen Tierarzt um Rat fragen.

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