Pflanzen gießen im Sommer: Welche Fehler Sie vermeiden sollten
VonLaura Knops
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Im Sommer und Frühling müssen Beete, Hecken und Rasen wieder regelmäßig gegossen werden. Welche Fehler Sie beim Pflanzengießen unbedingt vermeiden sollten.
Nicht nur im Hochsommer brauchen Blumen im Garten und auf dem Balkon ausreichend Wasser. Bereits im Frühjahr können heiße Temperaturen für Durststrecken im Beet sorgen. Wer seine Pflanzen im Frühling bei Bedarf gießt, schützt sie daher vor dem Austrocknen. Um das Wachstum von Blumen und Nutzpflanzen optimal zu unterstützen, müssen Gartenfreunde allerdings einige Dinge beim Gießen beachten. Welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten – und wie Sie damit außerdem Wasser sparen können, erfahren Sie hier.
Häufige Fehler: Was Sie beim Gießen beachten sollten
Im Frühling und Sommer müssen die meisten Pflanzen keinesfalls jeden Tag gegossen werden. Statt das Beet täglich ein bisschen zu gießen, ist es stattdessen ratsam, dies seltener, aber dafür ausgiebiger zu tun. Durch das ständige Gießen bilden die Pflanzen nur sehr oberflächlich Wurzeln aus. Reicht das Wurzelwerk dagegen bis in die tieferen Bodenschichten, können sich die Pflanzen in der Not besser selbst versorgen.
Beim Gießen gilt es allerdings nicht nur die Menge zu beachten. Pflanzen können auch zur falschen Zeit gegossen werden. Experten von Öko-Test raten Gartenfreunden, möglichst in den frühen Morgenstunden zur Gießkanne zu greifen. Je kühler die Temperaturen am Morgen sind, umso weniger Wasser verdunstet dabei und versickert so einfacher im Boden.
Pflanzen falsch gießen: Menge und Häufigkeit entscheidend
Wie viel Wasser die Pflanzen benötigen, hängt ganz von der Art und Sorte ab. Grundsätzlich gilt, dass Pflanzen mit größeren Blättern mehr Feuchtigkeit vertragen als Pflanzen mit nur kleinen Blättern. An schattigen Plätzen fällt der Wasserverbrauch zudem geringer aus als an sonnigen. Junge und frisch gesetzte Blumen und Sträucher brauchen dagegen häufiger frisches Wasser.
Ein Rasensprenger macht bei großen Rasenflächen durchaus Sinn. Beete, Hecken und Gemüse sollten jedoch keinesfalls mit dem Sprenger bewässert werden. Denn: Das Wasser gelangt beim bewässern mit dem Rasensprenger nur oberflächlich auf den Blättern, bis an die Wurzeln gelangt das Wasser in der Regel kaum oder gar nicht. Nasse Blätter können für manche Gemüsesorten darüber hinaus sehr schädlich sein. Kartoffeln oder Tomaten entwickeln beispielsweise schnell Pilzkrankheiten.