4,99 Euro im Monat

JP Kraemers „Insider“-Projekt: Für welchen besonderen Zweck das neue Abo-Modell gedacht ist

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Für 4,99 Euro im Monat können Fans des Tuners JP Kraemer bald einen neuen Kanal abonnieren. Mit dem Geld hat der Dortmunder etwas spezielles vor.

Über das Dasein als reiner Tuner ist YouTube-Star Jean Pierre „JP“ Kraemer (43) längst hinaus. Zu seinem Firmenimperium gehört unter andere eine eigene Klamottenlinie sowie ein Fastfood-Restaurant namens „Big Boost Burger“. Eines der größten Projekte, die der Dortmunder zuletzt auf die Beine stellte, war die Eröffnung seines PACE-Automuseums. Immer wieder muss er auch schwierige Situationen meistern – vor einiger Zeit kaperten Hacker beispielsweise seinen YouTube-Kanal „JP Performance GmbH“ (mittlerweile mehr als 2,4 Millionen Abonnenten, Stand Mitte September 2023). Er selbst machte ebenfalls vor nicht allzu langer Zeit seine Autismus-Diagnose öffentlich. Nun hat JP Kraemer einen neuen Abo-Kanal vorgestellt, für den die Fans bezahlen müssen. Das eingenommene Geld dient aber einem ganz speziellen Zweck.

4,99 Euro im Monat: Mit „Insider“ will JP Kraemer spezielle Einblicke bieten

„Insider“ nennt sich der neue Kanal, auf dem der Dortmunder Tuner seine Fans mit besonders exklusivem Material versorgen will. Dort werde das „Geheimniskrämer-Ding“ vorbei sein, wie er in einem YouTube-Video (weiter unten zu finden) erklärt. Er werde dort „alles“ zeigen und erklären. Beispielsweise auch Firmen-Konferenzen, Gespräche mit dem Steuerberater und auch sein Zuhause. Montags bis freitags sollen täglich Videos erscheinen. Kostenpunkt: 4,99 Euro im Monat.

„Jetzt denkt ihr euch: Jetzt will er irgendwie Kohle machen“, sagt JP Kraemer. Und das streitet der Tuner auch gar nicht ab – doch er will mit dem Geld helfen. Sein neuestes Projekt nennt sich nämlich „Circle“ – eine gGmbH. Das kleine „g“ steht für gemeinnützig. Ähnlich wie bei einer Stiftung, sei er damit in der Lage zu helfen, erklärt der Dortmunder – jedoch viel kurzfristiger und deutlich breiter gefächert. Das sei ihm wichtig gewesen.

Tuner JP Kraemer hat ein neues Großprojekt: Er will eine Behindertenwerkstatt mit angeschlossenem Hundeheim errichten. (Symbolbild)

JP Kraemers neues Großprojekt: Eine Behindertenwerkstatt mit angeschlossenem Hundeheim

Das Ziel: Der Bau einer Behindertenwerkstatt – „mit fairen, guten Gehältern“, wie JP Kraemer betont. Denn so manche Werkstätte zahle „keine schönen“ Gehälter. Mit dem Geld müssten die Menschen ihren Lebensunterhalt bestreiten können – schließlich habe jeder Mensch Träume. Doch die Werkstatt ist nur ein Teil des Projekts: Gleichzeitig will der Tuner in der Einrichtung ein Hundeheim unterbringen. Er sei davon überzeugt, dass die Tiere und die Menschen mit ihren Einschränkungen sehr gut zusammen leben könnten. Die Hunde würden Abwechslung in das Leben der Behinderten bringen, erklärt der YouTube-Star, der kürzlich seine neue Freundin präsentierte.

Die schönsten Autos aller Zeiten: Zehn Exemplare, die uns faszinieren

Ein Porsche 928
Platz 10 – Porsche 928: Wie bitte? Ausgerechnet der 928 hat es in unsere Top 10 geschafft? Ja. Auch, wenn dem Gran Turismo aus Zuffenhausen nie das gelang, wozu er eigentlich entwickelt worden war – nämlich, eines Tages den 911er zu ersetzen. Ab 1977 wurde der 928 mit V8-Frontmotor in Transaxle-Bauweise produziert, 1995 war schon wieder Schluss. Das Design war dennoch ein großer Wurf – auch, wenn man darüber streiten kann, wie der 928 mit aufgeklappten Scheinwerfern aussieht. Uns gefällt vor allem das Heck – allerdings in der Vor-Facelift-Version mit den vertikalen Rückleuchten. © agefotostock/Imago
Ein Ferrari Enzo
Platz 9 – Ferrari Enzo Ferrari: In einer Auflistung der schönsten Autos darf natürlich auch ein Ferrari nicht fehlen. Wir haben uns für den zwischen 2002 und 2004 gebauten Supersportwagen entschieden, der nach dem Firmengründer Enzo Ferrari benannt wurde. 399 Exemplare des V12-Boliden wurden produziert – und waren ab etwa 660.000 Euro zu haben. Doch selbst wer so viel Geld parat hatte, ging möglicherweise leer aus – denn der Enzo wurde nur an ausgewählte Kunden verkauft. © Heritage Images/Imago
Ein BMW 507
Platz 8 – BMW 507: Im Jahr 1955 präsentierte BMW auf der IAA in Frankfurt den zweisitzigen Roadster 507. Der von Graf von Goertz designte Sportwagen wurde nur 252 Mal gebaut. Tatsächlich erinnerte man sich bei BMW Ende der 1990er-Jahre wieder an diesen Design-Ikone – und lehnte die Gestaltung des Z8 daran an. © Heritage Images/Imago
Ein Audi R8
Platz 7 — Audi R8: Was war das für ein Paukenschlag: Mitte der 2000er-Jahre präsentierte die Marke Audi mit dem R8 einen eigenen Supersportwagen. Und was für einen! Der designtechnisch gelungene Sportler zahlte viel auf das Image der Ingolstädter Marke ein, die lange Zeit als bieder galt – ganz im Gegensatz zu heute. Charakteristisch sind vor allem die Sideblades des R8, die sich zumeist von der Wagenfarbe abheben. © Martin Vogt/Imago
Ein Ford Mustang der ersten Generation
Platz 6 – Ford Mustang: Auch ein klassischer US-Sportwagen hat es in unsere Top 10 geschafft – wir haben uns für die erste Generation des „Pony Cars“ entschieden. Der ab 1964 gebaute Ford Mustang war von Anfang an ein großer Erfolg – was auch mit seinem für damalige Verhältnisse moderaten Preis zu tun hatte. Mittlerweile trägt mit dem Mustang Mach E auch ein Elektro-SUV den legendären Namen – eine Entscheidung, die nicht bei allen Mustang-Fans gut ankam. © Zoonar/Imago
Ein BMW 7er (E38)
Platz 5 – BMW 7er (E38): In Ranglisten der schönsten Autos tauchen zumeist Sportwagen auf – doch es gibt auch schicke Limousinen: Im Jahr 1994 kam die dritte Generation der 7er-Baureihe von BMW auf den Markt – knapp 330.000 Exemplare wurden bis Sommer 2001 gebaut. Oft tragen Limousinen der Oberklasse ziemlich dick auf – doch dieser Münchner überzeugte durch sein schlichtes und extrem elegantes Design. © BMW
Ein Lamborghini Countach
Platz 4 – Lamborghini Countach: Flach, flacher, Countach. Mit dem Mittelmotor-Sportwagen trieb Lamborghini das Automobilddesign auf die Spitze. Bis heute ist der Countach mit seinen Scherentüren eine Ikone in Sachen Design. Produziert wurde er über einen ziemlich langen Zeitraum: von 1974 bis 1990. © Heritage Images/Imago
Ein McLaren F1
Platz 3 – McLaren F1: Superschnell – und wie wir finden, auch superschön: Der McLaren F1 gehört zu den spektakulärsten Supersportwagen der 1990-Jahre. Ein V12-Motor von BMW befeuerte den von 1993 bis 1997 gebauten McLaren auf eine Spitzengeschwindigkeit von rund 370 km/h. Schmetterlingstüren und die mittige Sitzposition gehören zu den Markenzeichen dieser Design-Legende. © Heritage Images/Imago
Ein Mercedes 300 SL
Platz 2 – Mercedes 300 SL: Weniger autoaffine Menschen können mit dem Kürzel W 198 nichts anfangen. Erklärt man aber, dass es sich dabei um „den mit den Flügeltüren“ handelt, haben sie meist doch ein Bild dieses klassisch schönen Sportwagen im Kopf, der nur von 1954 bis 1957 gebaut wurde. Ab 1957 bis 1963 wurde nur noch die Roadster-Variante hergestellt. Der W 198 war der darüber hinaus der schnellste Sportwagen seiner Zeit. Die Abkürzung „SL“ steht übrigens für „super-leicht“. © Heritage Images/Imago
Ein Jaguar E-Type
Platz 1 – Jaguar E-Type: Was für eine Silhouette! Den Jaguar E-Type, der im März 1961 auf dem Genfer Autosalon vorgestellt wurde, gab es auch als Roadster, doch die geschlossene Version ist unserer Meinung nach, noch deutlich schöner. Zu größeren Leinwand-Ehren kam der britische Sportwagen übrigens im Kultfilm „Harold and Maude“ – darin wird der E-Type allerdings in einen Leichenwagen umgebaut. © Heritage Images/Imago

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„Circle“-Organisation von JP Kraemer: Videos sollen zeigen, wohin das Geld fließt

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Allerdings finanziert sich „Circle“ nicht nur aus dem neuen „Insider“-Kanal. Der Tuner wünscht sich auch, dass die Menschen direkt spenden. „Jeden Cent, den wir einnehmen, werden wir spenden – oder werden wir nutzen, um etwas Gutes zu tun“, verspricht der Tuner. Eine Motivation für die Gründung von „Circle“ sei gewesen, dass meist, wenn er selbst etwas gespendet habe, er oft ein „Bauchschmerzengefühl“ gehabt habe, weil er nicht gewusst habe, wo exakt das Geld hingehe. Bei seinem Projekt soll das anders sein: Er will einen zweiten YouTube-Kanal gründen, wo er genau zeige, wo die Spenden hingehen.

Rubriklistenbild: © YouTube (JP Performance GmbH)

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