Ernährung für die Psyche

Depressionen lindern: Zehn Lebensmittel stärken Ihre Psyche

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Manche Lebensmittel können den Gehirnstoffwechsel positiv beeinflussen. Sie eignen sich besonders gut für Patienten mit Depressionen, um die Psyche zu unterstützen.

Mit der richtigen Ernährung kann man nicht nur das Risiko für Krankheiten wie Krebs oder Schlaganfall reduzieren und dem natürlichen Alterungsprozess entgegenwirken: Bestimmte Lebensmittel wirken sich auch positiv auf das psychische Befinden aus und senken das Risiko für Depressionen. Zwar ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung kein Heilmittel gegen das psychische Leiden. Dennoch können gute Essgewohnheiten den Erfolg medikamentöser Therapien mit Antidepressiva sowie von Psychotherapien bei Betroffenen unterstützen. Folgende Lebensmittel sollten daher regelmäßig auf dem Speiseplan von Patienten mit Depressionen stehen.

Ernährung bei Depression: Zehn Lebensmittel können die Psyche stärken

Frauen haben im Gegensatz zu Männern ein zwei- bis dreifach höheres Risiko, im Verlauf ihres Lebens, an einer Depression zu erkranken.
  1. Eine gesunde Ernährung mit entzündungshemmenden Lebensmitteln, vielen Nährstoffen und guten Fetten ist entscheidend, um den Gehirnstoffwechsel positiv zu beeinflussen und ein Gleichgewicht der Botenstoffe wie Noradrenalin, Dopamin und Serotonin zu fördern. Äpfel enthalten Bausteine zur Herstellung von Noradrenalin und tragen somit zur psychischen Gesundheit bei.
  2. Ananas kann bei Stresssituationen helfen, indem sie die Produktion von Noradrenalin fördert und somit die Psyche unterstützt.
  3. Hafer, glutenarm und nährstoffreich, liefert Bausteine für die Produktion von Noradrenalin, was bei der Linderung von Depressionen hilfreich sein kann.
  4. Bananen fördern nicht nur die Produktion von Noradrenalin, sondern auch von Dopamin – dem „Botenstoff des Glücks“. Ihr Verzehr kann einem Mangel an diesem Hormon und damit einer Ursache von Depressionen entgegenwirken.
  5. Paprika mit seinem Vitamin C-Gehalt kann nicht nur das Immunsystem stärken, sondern auch die Produktion von Dopamin anregen und somit bei Depressionen unterstützen.
  6. Karotten, ähnlich wie Bananen und Paprika, können die Produktion von Dopamin fördern und zusätzlich das Immunsystem stärken.
  7. Avocados sind nicht nur lecker, sondern können ebenfalls die Produktion von Dopamin unterstützen und damit Depressionen vorbeugen.
  8. Mandeln können den Serotoninspiegel anheben. Bei Serotonin handelt es sich um einen der Botenstoffe, der die Stimmung sowie das Stressempfinden reguliert.
  9. Dunkle Schokolade mit einem Kakaoanteil von über 80 Prozent wirkt sich positiv auf den Serotoninspiegel aus, hat zudem positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System und eignet sich auch für Menschen, die abnehmen möchten.
  10. Feigen zählen ebenfalls zu den Lebensmitteln, die den Serotoninspiegel anheben können und somit die Stimmung verbessern.

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Depression ist mehr als nur traurig sein – welche Symptome auf die psychische Erkrankung hindeuten

Frau mit starrem Blick
Sich wie versteinert fühlen – so beschreiben Menschen mit einer Depression häufig ihren psychischen und körperlichen Zustand, laut der „Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention“. Häufig sind Depressionen von einer sehr gedrückten, niedergeschlagenen Stimmung begleitet, was als ein Hauptsymptom gilt. Einige Betroffene beschreiben auch ein Gefühl der inneren Leere und die Unfähigkeit, ihre eigenen Emotionen, einschließlich negativer Gefühle, wahrzunehmen. © BDS/Imago
Mann am Fenster
Personen, die an Depressionen leiden, verlieren das Interesse an früher bedeutsamen Aktivitäten und Dingen. Hobbys, berufliche Tätigkeiten, Freizeitbeschäftigungen oder soziale Unternehmungen mit Familie und Freunden bereiten ihnen keine Freude mehr. Durch die „innere Leere“, wie es Betroffene häufig beschreiben, geht das Interesse an bisher wichtigen Dingen verloren. Freudlosigkeit und allgemeines Desinteresse sind das zweite mögliche Hauptsymptom einer Depression. © ArtmannWitte/Imago
Frau blickt in Spiegel
Ein vermindertes Selbstwertgefühl, wenig Selbstvertrauen, gepaart mit Gedanken wie „Ich bin schuld an allem“, macht sich bei vielen an einer Depression erkrankten Menschen bemerkbar. Betroffene wenden sich nicht selten von ihrem Umfeld ab, da sie annehmen, Familienmitgliedern, Freunden oder Kollegen zur Last zu fallen. © Ute Grabowsky/photothek.net/Imago
Mann, der müde und erschöpft ist
Erschöpfung und Müdigkeit bestimmen zunehmend den Alltag. Während einer Depression fühlen sich Betroffene häufig im wahrsten Sinne antriebslos, was es ihnen schwer macht, sich zu motivieren. Gewohnte Tätigkeiten wie im Beruf und selbst einfache Alltagsaufgaben, beispielsweise Einkaufen oder Aufräumen können zur großen Herausforderung werden, schnell erschöpfen und manchmal sogar unerledigt bleiben. Auch das Treffen von Entscheidungen fällt schwer: Betroffene haben nicht mehr das Gefühl, das Richtige zu tun. © nitor/Imago
Frau mit Gehirnnebel am Arbeitsplatz.
Konzentrationsschwierigkeiten und verminderte Aufmerksamkeit können auch auf eine Depression hindeuten. Betroffene können ihre Umgebung nicht mehr richtig wahrnehmen, vergessen kürzlich Gesagtes oder Geschehens, sodass nicht selten sie selbst oder das nähere Umfeld zunächst eine Alzheimer-Demenz in Betracht ziehen. © Zoonar.com/Yuri Arcurs/Imago
Frau sitzt vor Suppenteller
Ältere Menschen können ebenfalls eine Depression entwickeln. Gründe und Ursachen sind auch hier vielfältig. So zeigt sich durch alle Altersgruppen, dass der Appetit und das Hungergefühl von Menschen, die unter einer psychischen Erkrankung leiden, sich verändert. Die Freude am Essen geht im wahrsten Sinne verloren. Die Folge ist dann nicht selten Gewichtsverlust. Es kann aber auch das Gegenteil eintreten und Betroffene entwickeln Heißhungerattacken. © Photographee.eu/Imago
Frau liegt wach im Bett
Schlafstörungen können verschiedene Ursachen haben und sind nicht selten auch eine typische Begleiterscheinung von Depressionen. Menschen mit dieser psychischen Erkrankung finden häufig nicht in den Schlaf, können nicht durchschlafen oder wachen früh auf – hinzukommt dann in vielen Fällen eine Spirale aus negativen Gedanken und Sorgen. © Zoonar/IMAGO
Frau, die verzweifelt weint
Menschen, die an einer Depression erkranken, durchlaufen Phasen der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, insbesondere in Bezug auf ihre Zukunft. Die psychische Erkrankung wird zunehmend von dem starken Gefühl begleitet, aus der Situation nicht mehr herauszukommen. © HalfPoint Images/Imago
Mann fasst sich an die Stirn
Während einer Depression können Betroffene auch unter ausgeprägter innerer Unruhe leiden, wodurch es ihnen schwerfällt, sich zu entspannen. Sie fühlen sich getrieben und zeigen möglicherweise hyperaktive Verhaltensweisen wie ständiges Hin- und Hergehen. Andererseits kann es auch zu einer Verlangsamung von Bewegungen oder in der Sprache kommen. © Science Photo Library/Imago
Mann blickt aus dem Fenster
„Was wäre, wenn ich einfach nicht mehr da wäre“ – solche oder ähnliche Gedanken holen Menschen mit einer Depression, gerade wenn sie schon ausgeprägt ist, immer wieder ein. Der Wunsch, einer als aussichtslos und ausweglos empfundenen Situation zu entkommen, bis hin zu Überlegungen, sich selbst Schaden zuzufügen, kommt mehr und mehr auf. © Alberto Menendez/Imago

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Julia Cumes/IMAGO

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