Nicht verzehren

Kühne startet eiligen Rückruf – Produkt könnte Glasstückchen enthalten

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Rotkohl ist eine beliebte Beilage. Doch bei einer Sorte aus dem Glas sollten Verbraucher vorsichtig sein. Es läuft ein bundesweiter Rückruf.

Kassel – Gerade zur kälteren Jahreszeit gehört Rotkohl zu einer der beliebtesten Beilagen. Die meisten mögen ihn ganz klassisch zu Kartoffelknödeln, einem Stück Fleisch oder einer Veggie-Alternative und brauner Soße. Statt stundenlang in der Küche zu stehen, um zu schnippeln, das Kraut einkochen zu lassen und kräftig zu würzen, kann Rotkohl auch einfach im Glas bei Aldi, Lidl, Rewe und Co. gekauft werden. Bei einer Sorte ist jetzt jedoch Vorsicht geboten.

Dieses Produkt des Herstellers Kühne ist von dem Rückruf betroffen

Kühne hat einen bundesweiten Rückruf für eines ihrer Rotkohl-Produkte gestartet. Betroffen ist der Rotkohl nach Traditionsrezept im 720-Milliliter-Glas. In diesem könnten sich womöglich Glasstückchen befinden, wie der Hersteller in einer Pressemitteilung warnt. Aktuell läuft auch ein dringender Süßigkeiten-Rückruf. Der Verzehr der Schokoriegel kann gesundheitliche Folgen haben.

ProduktRotkohl nach Traditionsrezept von Kühne
Produktgröße720 ml Glas
Mindesthaltbarkeitsdatum15.12.2025
Los-KennzeichnungEAN 40804002

„Trotz umfangreicher präventiver (...) Sicherheitsmaßnahmen, können wir nicht ausschließen, dass sich in vereinzelten Gläsern der unten genannten Chargen Glasstückchen befinden“, erklärt Kühne. Das Unternehmen, das sich selbst als „The Veggie Company“ bezeichnet, besteht bereits seit 1722.

Rückruf für Rotkohl: Supermärkte und Discounter sollen das Produkt „umgehend aus den Regalen nehmen“

Von dem Rückruf betroffen sind ausschließlich die Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 15.12.2025 und entsprechender Los-Kennzeichnung (EAN 40804002), informiert das Portal produktwarnung.eu. Artikel anderer Chargen beziehungsweise mit abweichenden Mindesthaltbarkeitsdaten seien nicht betroffen, stellt der Hersteller ausdrücklich klar.

Von dem Rückruf betroffen ist der Rotkohl nach Traditionsrezept von Kühne.

Kühne rät Verbrauchern dringend davon ab, den Rotkohl zu verzehren. An die Discounter und Supermärkte appelliert der Lebensmittelhersteller, das Produkt „umgehend aus den Regalen zu nehmen und Kund*innen den Kaufpreis zurückzuerstatten“. Kühne wolle für die anfallenden Kosten aufkommen.

Der Verzehr von Glasstückchen kann zu Verletzungen im Mund- und Rachenraum führen – im schlimmsten Fall sind innere Blutungen möglich. Zuletzt gab es auch einen eiligen Rückruf bei Edeka, weil auch hier Glassplitter in einem Produkt vermutet wurden. Betroffen war Donauwelle, die in den Schäfer‘s-Bäckereien verkauft wurde. (tt)

Rubriklistenbild: © imago stock&people

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