Wegen 48V-Massestelle

Rückruf von Mercedes: 75.000 Fahrzeuge müssen wegen Brandgefahr in die Werkstatt

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Mercedes ruft weltweit mehr als 75.000 Fahrzeuge zurück – in Deutschland müssen rund 14.000 Autos in die Werkstätten. Die betroffenen Modelle weisen eine potenzielle Brandgefahr auf.

Rückrufaktionen sind ein wichtiger Bestandteil der Automobilindustrie. Sie dienen dazu, potenzielle Sicherheitsrisiken zu beseitigen, die während der Produktion oder nach der Auslieferung eines Fahrzeugs entdeckt wurden. Erst kürzlich musste Tesla 2,2 Millionen Fahrzeuge zurückrufen – in diesem Fall ließ sich das Problem aber mittels eines Over-the-Air-Updates lösen. In anderen Fällen ist ein Werkstattbesuch unumgänglich, wie beim Ford Kuga – bei tausenden Modellen droht hier ein Lenkverlust. Auch bei einem aktuellen Rückruf von Mercedes müssen die Kunden definitiv eine Werkstatt ansteuern – es besteht bei einigen Modellen Brandgefahr.

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Brandgefahr: Mercedes ruft bestimmte Baujahre der E-Klasse, AMG GT und CLS zurück

Der Grund für den Rückruf ist eine nicht der Spezifikation entsprechende Befestigung der 48V-Massestelle im Motorraum. Diese kann sich lösen und zu einer Brandgefahr führen. Betroffen sind die Mercedes-Modelle AMG GT, CLS und E-Klasse, die zwischen den Jahren 2021 und 2023 produziert wurden. Weltweit sind 75.159 Fahrzeuge von diesem Rückruf betroffen, davon 14.080 in Deutschland. Die Rückrufaktion wird vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) überwacht und trägt die KBA-Referenznummer „013578“ sowie den Hersteller-Code „5491318“.

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Betroffene Mercedes-Modelle werden in der Werkstatt überprüft

Bislang sind keine Vorfälle mit Sach- oder Personenschäden bekannt. Die genauen Einschränkungen der betroffenen Fahrzeugausführungen sind ebenfalls noch nicht bekannt. Um den Mangel zu beheben, wird in der Werkstatt die Verschraubung der Massestelle überprüft und gegebenenfalls repariert. Fahrzeughalter werden gebeten, sich an die Hotline 080012777777 zu wenden oder auf ein Rückruf-Schreiben zu warten.

Top 10: Die zehn beliebtesten Automarken in Deutschland im Jahr 2023

Fahraufnahme eines Fiat 500
Platz 10 – Fiat: Die zum Stellantis-Konzern gehörende Marke Fiat hat es mit 76.535 neu zugelassenen Fahrzeugen im Jahr 2023 in Deutschland auf den zehnten Platz geschafft. Damit kamen die Italiener auf einen Marktanteil (MA) von 2,7 Prozent. (Symbolbild) © Fiat
Fahraufnahme eines Hyundai Kona Electric
Platz 9 – Hyundai: Die Koreaner schafften es mit 106.381 Neuzulassungen im Jahr 2023 auf den neunten Rang. Hyundai bracht es damit in Deutschland auf einen Marktanteil von 3,1 Prozent. (Symbolbild) © Hyundai
Ein Ford Kuga
Platz 8 – Ford: Genau 116.578 Neuzulassungen konnte Ford im Jahr 2023 in Deutschland auf seinem Konto verbuchen. Das reichte im Jahresranking für den achten Platz und einen Marktanteil von 4,1 Prozent. (Symbolbild) © Ford
Fahraufnahme eines Seat Arona
Platz 7 – Seat: Mit 132.624 verkauften Fahrzeugen sicherte sich Seat den siebten Rang im Ranking des Jahres 2023. In Deutschland kamen die Spanier damit auf einen Marktanteil von 4,7 Prozent. (Symbolbild) © Seat
Fahraufnahme eines Opel Astra Electric Sports Tourer
Platz 6 – Opel: Der Autobauer Opel kam in Deutschland im Jahr 2023 auf 144.901 Neuzulassungen. Für den zum Stellantis-Konzern gehörenden Hersteller bedeutete das einen Marktanteil von 5,1 Prozent und Platz 6 im Jahres-Ranking. (Symbolbild) © Opel
Ein Skoda Kodiaq
Platz 5 – Skoda: Die zum VW-Konzern gehörende Marke Skoda brachte es in Deutschland im Jahr 2023 auf 168.561 Neuzulassungen. Die Tschechen kamen damit auf einen Marktanteil von 5,9 Prozent. (Symbolbild) © Skoda
Fahraufnahme eines BMW 5er
Platz 4 – BMW: Mit 233.160 Neuzulassungen im Jahr 2023 sicherte sich der Münchner Autobauer den vierten Platz im Jahres-Ranking. In Deutschland kam BMW damit auf einen Marktanteil von 8,2 Prozent. (Symbolbild)  © BMW
Fahraufnahme eines Audi Q8
Platz 3 – Audi: Die Marke mit den vier Ringen verbuchte in Deutschland 246.800 Neuzulassungen. Damit kamen die Ingolstädter im Jahr 2023 hierzulande auf einen Marktanteil von 8,7 Prozent. (Symbolbild) © Audi
Fahraufnahme eines Mercedes-AMG GLC 63 S E Performance
Platz 2 – Mercedes: Im Jahresranking 2023 belegen die Stuttgarter mit 277.352 Neuzulassungen in Deutschland den zweiten Platz. Sie sicherten sich einen Marktanteil von 9,8 Prozent. (Symbolbild) © Mercedes
Fahraufnahme eines VW Golf
Platz 1 – Volkswagen: Insgesamt 519.089 Pkw der Marke VW wurden im Jahr 2023 neu zugelassen – damit kamen die Wolfsburger in Deutschland auf einen Marktanteil von 18,2 Prozent und sicherten sich den ersten Platz. Einer der Bestseller ist nach wie vor der Golf. (Symbolbild) © Volkswagen

Im Sommer 2023 hatte Mercedes mit einem noch einmal deutlich umfangreicheren Rückruf zu kämpfen: Damals wurden weltweit 590.000 Fahrzeuge wegen einer möglicherweise defekten Kraftstoffpumpe in die Werkstätten beordert.

Mercedes muss mehrere Modelle wegen Brandgefahr zurückrufen – auch bestimmte Baujahre der E-Klasse sind dabei. (Symbolbild)

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Es ist wichtig zu betonen, dass ein Rückruf-Schreiben an den Halter keine Empfehlung ist, sondern eine dringende Aufforderung. Kommt der Halter dieser Aufforderung nicht nach, kann das Fahrzeug stillgelegt werden. Rückrufe dienen der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer und sollten daher immer ernst genommen werden.

Der Redakteur hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.

Rubriklistenbild: © Mercedes

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