Betrüger wollen Geld erbeuten

Betrüger locken Bankkunden mit angeblicher Überweisung – „Jetzt Verifizieren“ keinesfalls anklicken

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Viele Betrüger nutzen Phishing-Mails zu ihrem Vorteil. Wenn Empfänger auf die beigefügten Links klicken, können sie Geld oder sensible Daten verlieren.

Kassel – Mit immer neuen Betrugsmaschen versuchen Betrüger, an sensible Daten oder das Geld von vermeintlichen Opfern zu gelangen. Oftmals sind Bankkunden das Ziel der Betrügereien, bei einer E-Mail ist jetzt besondere Vorsicht geboten.

Neue Betrugsmasche betrifft Bankkunden – Betrüger verschicken Phishing-Mail

Obwohl Betrüger immer ausgeklügeltere Betrugsmaschen entwickeln, setzen viele von ihnen noch auf klassische Methoden. Mit Phishing-Mails wird seit Jahrzehnten versucht, Menschen aufs Glatteis zu führen. Die Betrüger verschicken dabei E-Mails, in denen oftmals ein Link mitgeschickt wird. Klicken Empfänger darauf, gelangen sie auf eine Fake-Website, in denen sie ihre persönlichen Daten oder Bankdaten eingeben sollen – die Betrüger haben dann Zugriff darauf.

Mit einer neuen Betrugsmasche wird versucht, an das Geld von Bankkunden zu gelangen. Die Verbraucherzentrale warnt eindringlich davor. (Symbolbild)

Gleiches wird jetzt im Namen der Volksbanken/Raiffeisenbanken probiert. Potenzielle Opfer erhalten dabei eine E-Mail mit dem Betreff: „Dokument Ref.: beliebige fünfzehnstellige Zahlen-/Buchstabenabfolge“, wie die Verbraucherzentrale in einer Mitteilung schreibt. Die Betrüger geben dabei an, dass eine Zahlung vom Konto abgebucht wurde, die sich die unwissenden Opfer durch einen Klick auf einen beigefügten Link zurückholen könnten. Auch falsche Kripo-Mails waren in diesem Jahr vermehrt im Umlauf.

Mit dieser E-Mail versuchen Betrüger, an Ihre Daten zu gelangen

In der von den Betrügern verschickten Phishing-Mail steht geschrieben, dass „Volksbanken/Raiffeisenbanken“ in den vergangenen Tagen eine Überweisung erhalten hätten. Um sich das Geld wieder zurückzuholen, müssten die Empfänger auf einen Button klicken, der mit „jetzt verifizieren“ beschriftet ist. Die Verbraucherzentrale warnt eindringlich davor, auf den beigefügten Link zu klicken und empfiehlt, die Phishing-Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner zu schieben.

Erkennen können Sie Phishing-Mails an verschiedenen Anzeichen. Meist arbeiten die Betrüger mit unpersönlichen Anreden, in denen kein Name genannt wird. Stattdessen startet die Phishing-Mail mit „sehr geehrter Kunde.“ Auch auf eine Dringlichkeit pochen die Betrüger in vielen Fällen, Kunden sollten schnellstmöglich auf einen Link drücken, da ihr Geld sonst in der Folge weg sein könnte. Bereits vor dem Öffnen der Mail können viele Betrüger durch unseriöse Absenderadressen identifiziert werden. (rd)

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