Perfide Masche

Vorsicht, Betrug: Polizei warnt vor neuer Phishing-Falle im Briefkasten

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Phishing-Betrug ist weit verbreitet. In einer SMS oder E-Mail versteckt, versuchen Kriminelle sensible Daten abzugreifen. Jetzt lauert die Falle auch im Postkasten.

Berlin – Betrügerische Telefonanrufe, gefälschte E-Mails, Fake-Shops beim Onlineshopping oder unseriöse Gewinnspiele – es gibt eine Vielzahl von Betrugsmaschen, die Kriminelle einsetzen, um ihre potenziellen Opfer um ihr Geld zu bringen.

Dabei werden ihre Methoden immer gefährlicher und häufig für die Betroffenen schwieriger zu erkennen. Gerade der Phishing-Betrug nimmt stetig zu. Verbraucherschützer raten daher immer wieder zur Datensparsamkeit. Im aktuellen Fall ist laut der Informationsplattform Watchlist Internet eine neue Masche im Umlauf, bei der es Trickbetrüger auf die persönlichen Daten abgesehen haben.

Vorsicht, Betrug: Kriminelle nutzten jetzt auch den Briefkasten für ihre Betrugsversuche (Symbolbild)

Betrug: Gefälschte Benachrichtigungskarten in Österreich im Umlauf

Wie der österreichische Dienst schreibt, landen nach Angaben der Polizei vermehrt gefälschte Benachrichtigungskarten in den Briefkästen der Bürger. Diese sehen auf den ersten Blick zwar harmlos aus, dahinter verbirgt sich allerdings ein dreister Betrugsversuch.

Alle mit einem QR-Code versehen, führen diese nach dem Scannen auf einen betrügerischen Nachbau der Website des Zentralen Melderegister (ZMR). Hier werden persönliche Daten abgefragt. Die Masche ist zwar simpel, aber raffiniert, da nicht sofort erkennbar ist, dass es sich um einen Betrug handelt. Betroffenen wird daher geraten, zunächst die Echtheit des Zettels zu überprüfen. Alternativ zum QR-Code gibt es in der Regel auch noch eine Website, die manuell abgerufen werden kann. Es lohnt sich immer, die Webseite zur Überprüfung auch nochmal über eine Suchmaschine aufzurufen. Zuvor fielen viele auf die SMS-Masche bei DHL-Paketen rein.

Phishing-Betrug mit QR-Codes: So können sie sich schützen

QR-Codes sind mittlerweile ein gängiges Mittel, um Informationen schnell und bequem zu teilen. Cyberkriminelle nutzen das für ihre betrügerischen Machenschaften allerdings aus. Panik haben, müssen Verbraucher jedoch nicht. Die Polizei Duisburg hat einige Tipps, die sie teilt:

  • Vorsicht beim Scannen: QR-Codes, die Ihnen unerwartet zugesandt werden, sollten Sie generell vorsichtig und misstrauisch sein. Prüfen Sie vorher die Quelle des QR-Codes, um sicherzustellen, dass es von einer vertrauenswürdigen Quelle kommt.
  • QR-Code-Sanner mit Sicherheitsfunktion: Nutzen Sie QR-Code-Scanner mit integrierten Sicherheitsfunktionen, die verdächtige URLs erkennen und warnen, bevor sie geöffnet werden.
  • Überprüfen der URL: Stellen Sie sicher, dass die URL, auf die der QR-Code verweist, die offizielle Webseite der Organisation ist, die er vorgibt zu sein. Achten Sie dabei auf die Rechtschreibung und das Erscheinungsbild der Webseite.
  • Verwendung von aktualisierten Sicherheitssoftware: Halten Sie Ihre Sicherheitssoftware auf dem neuesten Stand, um sich vor Malware und Phishing-Angriffen zu schützen, die über QR-Codes verbreitet werden können.

Vor kurzem wurde vor einer besonders perfiden Betrugsmasche gewarnt – Betrüger kontaktierten ihre Opfer per Post.

Kriminelle setzen immer neuere Methoden für ihren Betrug ein

Ob diese neue Betrugsmasche auch in Deutschland oder anderen Ländern im Umlauf ist, geht von der österreichischen Plattform nicht hervor. Da aber Kriminelle auch im Ausland tätig sind, wird zur generellen Vorsicht geraten. Auch Phishing-Mails sind eine beliebte Methode der Betrüger. Es gibt aber Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um sich vor dem fiesen E-Mail-Trick zu schützen.

Neben neueren Methoden, wie dem KI-Betrug oder dem „Social Engineering“, gibt es auch den „Pig-Butchering“-Betrug, der Opfer Hunderttausende Euro kosten kann. (vw)

Rubriklistenbild: © Bernd Settnik/ dpa

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