Hoffnung für den Verbrenner: Japaner entwickeln neue Motorengeneration – auch für E-Fuels
VonSebastian Oppenheimer
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Der Verbrenner ist nicht tot. Toyota, Mazda und Subaru entwickeln eine neue Generation von Aggregaten, die auch mit E-Fuels und Wasserstoff betrieben werden können.
Neue Motorengeneration aus Japan: Verbrenner laufen mit Biosprit, E-Fuels und Wasserstoff
Die neuen Motoren sollen speziell auf elektrifizierte Antriebsstränge zugeschnitten sein und den Unternehmen den Weg in eine CO₂-neutrale Zukunft ebnen. Dabei liegt das spezielle Augenmerk darauf, dass die neuen Aggregate sowohl mit „herkömmlichem“ Sprit als auch mit flüssigem Wasserstoff, E-Fuels und Biokraftstoffen betrieben werden können. Dank einer besonders kompakten Bauweise soll auch mehr Spielraum beim Design der Fahrzeuge bleiben, um diese aerodynamisch effizienter gestalten zu können.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.
Drei Autobauer, drei unterschiedliche Motorenkonzepte
Die drei japanischen Autobauer entwickeln für die neue „Universal“-Motorengeneration unterschiedliche Konzepte weiter: den e-Boxermotor (Subaru), den Kreiskolbenmotor (Mazda) sowie 1,5- und 2,0-Liter-Vierzylindermotoren (Toyota). „Um unseren Kunden neue Möglichkeiten für ein CO₂-neutrales Leben zu bieten, müssen wir uns der Herausforderung stellen, Motoren zu entwickeln, die auf die künftige Energieversorgung abgestimmt sind“, sagte Koji Sato, Präsident und CEO von Toyota. „Alle Partner werden die Motorentechnologien in freundschaftlichem Wettbewerb weiterentwickeln.“ Wann die neuen Motoren auf den Markt kommen werden, ist bislang noch nicht bekannt.