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Joshua Schößlerschließen
Jedes Jahr nach Thanksgiving gibt es beim Black Friday viele gute Angebote und Schnäppchen. Hier finden Sie alles, was Sie zum Shopping-Event wissen müssen.
Kassel – Gegen Ende November locken große und kleine Händler mittlerweile jährlich mit günstigen Black-Friday-Angeboten. Doch was ist der „schwarze Freitag“ eigentlich?
| Name | Black Friday (dt.: schwarzer Freitag) |
|---|---|
| Ursprung | Vereinigte Staaten von Amerika |
| Wann | Immer erster Freitag nach dem amerik. Thanksgiving |
| eng verwandt mit | Thanksgiving, Cyber Monday |
| das erste Mal in Deutschland beworben | 2006 |
Black Friday: Eine Erfolgsgeschichte aus den USA mit Sparpotenzial
Ursprünglich kommt der Black Friday aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Er findet immer am Freitag nach dem amerikanischen Erntedankfest (Thanksgiving) statt und ist dort spätestens seit den 60er-Jahren eine feste Tradition. Die meisten Amerikaner nutzen diesen Tag als Brückentag, um bereits erste Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Der Black Friday gilt in den USA daher auch als sicherer Indikator dafür, wie gut das Weihnachtsgeschäft laufen wird.
Nach Deutschland schwappte der Black Friday das erste Mal im Jahr 2006. Die kalifornische Computerfirma Apple erregte damals große Aufmerksamkeit mit ihren Black-Friday-Angeboten. In den ersten Jahren danach folgten zunächst nur autorisierte Apple-Händler dieser amerikanischen Tradition. Später folgten Online-Großhändler, wie etwa Amazon. Mit zunehmender Popularität erkannte jedoch auch der traditionelle Handel den Wert. Nach und nach sprangen immer mehr Geschäfte wie zum Beispiel Media Markt oder Saturn auf das vielversprechende Thema an.
Worauf Sie beim Einkauf am Black Friday achten sollten
Spätestens seit 2016 ist der Black Friday in den deutschen Geschäften vollständig angekommen. Inzwischen liegen die Prognosen für den Umsatz in Deutschland im Schnitt bei mehr als 3,5 Milliarden Euro. Auch in Österreich und der Schweiz hat sich der Black Friday in den letzten Jahren zunehmend etabliert.
Ganz nach amerikanischem Vorbild wird an diesem Tag mit Rabatten, Sonderangeboten und Werbegeschenken geworben. Das führt in den USA zu langen Schlangen vor den Geschäften. Nicht selten kommt es dabei auch zu Rangeleien und sogar tumultartigen Kämpfen zwischen Kunden.
Auch in Deutschland stehen einige Menschen früh auf, um sich die besten Deals und Aktionen zu sichern. Nach wie vor hält in Deutschland allerdings der Online-Handel die Mehrheit an Black-Friday-Angeboten.
Warum eigentlich der Name Black Friday?
Woher der Name dieses Schnäppchentags rührt, ist nicht vollständig geklärt. Eine Theorie lautet, dass die Warteschlangen vor den Geschäften an den großen Börsencrash 1929 (Black Thursday) erinnern, als zahlreiche Menschen schnell ihre Ersparnisse von der Bank abholen wollten.
Eine andere Theorie besagt, die Händler hätten einzig an diesem Tag im Jahr die Möglichkeit, schwarze statt rote Zahlen zu schreiben. Dementsprechend bekämen sie vor lauter Geldzählen schwarze Hände.
Vielleicht liegt es aber auch an den vielen Menschen, die sich am Black Friday von Geschäft zu Geschäft drängen. Bei so einer Menge können einzelne Menschen schon mal zu einer schwarzen Masse verschwimmen.
Die nächsten Black Friday-Termine auf einen Blick
Damit Sie die kommenden Black Fridays samt ihren Angeboten und Aktionen nicht verpassen, merken Sie sich am besten die folgenden Daten:
- 28. November 2025
- 27. November 2026
Nicht selten findet man an diesen Tagen das ein oder andere Weihnachtsgeschenk zum Schnäppchenpreis.
Für Schnäppchenjäger sind Black Friday und Cyber Monday das Traumduo
Direkt verbunden mit dem Black Friday ist der Cyber Monday, der Montag nach Thanksgiving. In Amerika, wo der Black Friday nach wie vor hauptsächlich offline stattfindet, ist er sein Online-Gegenstück. Da in Deutschland die meisten Angebote sowieso online veröffentlicht werden, ist der Cyber Monday im Grunde eine beliebte Verlängerung für Schnäppchenjäger. 2024 fiel dieser auf den 2. Dezember. (Joshua Schößler und Anna Heyers)
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