Kommunikation

Fühlt der Vierbeiner sich wohl? Drei Fehler, die Sie im Umgang mit Hunden vermeiden sollten

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Gerade wer einen Hund noch nicht so gut kennt, sollte sich ihm sehr behutsam nähern. So kann sich das Tier in aller Ruhe an die neue Situation gewöhnen.

Hunde haben ihre eigene Körpersprache. Wer seinen Hund gut kennt und viel Erfahrung mit Vierbeinern hat, weiß bestimmte Signale schon zu deuten. Trotzdem kann es vorkommen, dass der Hund sich anders verhält, als man womöglich erwartet. Ein paar klassische Missverständnisse in der Kommunikation gibt es nicht zuletzt dann, wenn Mensch und Hund sich neu begegnen. Hier ein paar typische Beispiele – und wie sich Fehler im Umgang mit den Vierbeinern vermeiden lassen.

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1. Dem Hund nicht von oben auf den Kopf fassen

Hunde können sich überrumpelt fühlen, wenn Fremde beim Spaziergang sie streicheln wollen. Man sollte es besser sein lassen, weil man nicht weiß, wie der Hund es aufnimmt oder vorher den Besitzer fragen. Ein gängiger Fehler im Umgang mit den Vierbeinern ist, dass man sie von oben herab streicheln will. Das „von oben auf den Kopf fassen“ sei für Hunde unangenehm, betonte Hundetrainerin Anja Petrick in einem Interview mit dem BR. Die Vierbeiner weichen solchen Situationen aus, indem sie zum Beispiel wegschauen oder versuchen, auszuweichen. Oder der Vierbeiner leckt sich mit der Zunge über seine Schnauze. Dabei handelt es sich laut der Hundeexpertin um „Beschwichtigungssignale“, mit denen der Hund zeigt, dass ihm etwas unangenehm ist.

2. Den Vierbeiner nicht anstarren

Eine Situation, die Hunde typischerweise auch nicht mögen: Wenn jemand ganz gerade auf sie zugeht und ihnen dabei auch noch die Augen starrt. „Das ist unglaublich unhöflich für Hunde“, so die Hundetrainerin. Die Vierbeiner können so etwas womöglich als Drohgebärde missverstehen und sie weichen der Situation aus oder bellen. Man sollte also vermeiden, dem Hund direkt in die Augen zu schauen und besser in einem leichten Bogen auf den Vierbeiner zugehen – als Signal, dass man ihm nichts tun will. So können sich Mensch und Hund also, wenn man sich ihm von der Seite behutsam nähert, vorsichtig begrüßen.

Hunde brauchen genügend Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen – man sollte ihnen genügend Ruhe gönnen. (Symbolbild)

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3. Den Hund nicht überfordern

In der Kommunikation mit dem Vierbeiner ist es zudem wichtig, dass man das Tier nicht überfordert. Das gilt sowohl für den Umgang mit dem eigenen Hund, als auch, wenn man zum Beispiel mit Bekannten spazieren geht, die einen Hund dabei haben. So mag der Vierbeiner sich freuen, wenn man als Fremder mit ihm spielen will. Man sollte allerdings darauf achten, dass man den Hund nicht unnötig stresst, sondern ihm genügend Ruhe lassen und daran denken, was beim Spaziergang seine Routinen sind.

Hundesprache verstehen: So signalisieren Hunde ihre Liebe – Schlafplatz und Ablecken

Rastet ihr Hund vor lauter Freude sprichwörtlich aus, wenn er Sie sieht? Dann ist das ein Zeichen dafür, dass er sich unglaublich freut Sie wiederzusehen. Auch Hochspringen, Schwanzwedeln, Fiepen, Bellen und Lecken spricht für wahre Liebe und Freude darüber, dass Sie wieder da sind. (Symbolbild)
Rastet ihr Hund vor lauter Freude sprichwörtlich aus, wenn er Sie sieht? Dann ist das ein Zeichen dafür, dass er sich unglaublich freut Sie wiederzusehen. Auch Hochspringen, Schwanzwedeln, Fiepen, Bellen und Lecken spricht für wahre Liebe und Freude darüber, dass Sie wieder da sind. (Symbolbild) © Rene Traut/Imago
Nicht nur bei der Begrüßung ist Ablecken ein Liebesbeweis. Meist will er auch zwischendurch damit seine Zuneigung zum Ausdruck bringen. Doch nicht nur seine Liebe zeigt er damit, Ihr Vierbeiner möchte Sie so auch pflegen. Das Ablecken erfahren Hunde bereits im Welpenalter von ihrer Mutter aus genau denselben Gründen. (Symbolbild)
Nicht nur bei der Begrüßung ist Ablecken ein Liebesbeweis. Meist will er auch zwischendurch damit seine Zuneigung zum Ausdruck bringen. Doch nicht nur seine Liebe zeigt er damit, Ihr Vierbeiner möchte Sie so auch pflegen. Das Ablecken erfahren Hunde bereits im Welpenalter aus genau denselben Gründen von ihrer Mutter. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Nahen Körperkontakt möchten Hunde nur mit denen, die sie wirklich mögen. Kuschelt sich ihr Hund also gerne an Sie, ist das ein Liebesbeweis. (Symbolbild)
Nahen Körperkontakt möchten Hunde nur mit denen, die sie wirklich mögen. Kuschelt sich ihr Hund also gerne an Sie, ist das ein Liebesbeweis. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Hunde, die sich an ihre Besitzer lehnen, lieben ihren Menschen. Die Geste zeugt von Vertrauen. Macht er dies auch in beängstigenden Situationen, fühlt sich ihr Vierbeiner bei ihnen sicher. (Symbolbild)
Hunde, die sich an ihre Besitzer lehnen, lieben ihren Menschen. Die Geste zeugt von Vertrauen. Macht er dies auch in beängstigenden Situationen, fühlt sich ihr Vierbeiner bei ihnen sicher. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Bringt Ihr Hund Ihnen sein Lieblingsspielzeug? Wenn ja, schätzen Sie sich glücklich. Denn das teilt er gewiss nur mit denen, die er wirklich mag. Der ganz besondere Liebesbeweis ist es, wenn er es Ihnen sogar ohne Spielaufforderung gibt und präsentiert. (Symbolbild)
Bringt Ihr Hund Ihnen sein Lieblingsspielzeug? Wenn ja, schätzen Sie sich glücklich. Denn das teilt er gewiss nur mit denen, die er wirklich mag. Der ganz besondere Liebesbeweis ist es, wenn er es Ihnen sogar ohne Spielaufforderung gibt und präsentiert. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Kommt ihr Hund auf Sie zu, wenn Sie traurig sind? Mit seinen feinen Instinkten spürt er Ihre schlechte Stimmung meist sofort und möchte Ihnen helfen. Einen größeren Liebesbeweis kann es vermutlich gar nicht geben. (Symbolbild)
Kommt ihr Hund auf Sie zu, wenn Sie traurig sind, gibt es kaum einen größeren Liebesbeweis. Mit seinen feinen Instinkten spürt er Ihre schlechte Stimmung meist sofort und möchte Ihnen helfen. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
Hat ihr Hund Angst und sucht bei Ihnen Schutz schaut er meist nach oben, um zu sehen, wie Sie reagieren. Überwiegend macht ein Hund das aber nur, wenn er weiß, dass Sie solche Situationen im Griff haben. Ein riesengroßer Vertrauensbeweis, Ihnen gegenüber. (Symbolbild)
Hat ihr Hund Angst und sucht bei Ihnen Schutz schaut er meist nach oben, um zu sehen, wie Sie reagieren. Überwiegend macht ein Hund das aber nur, wenn er weiß, dass Sie solche Situationen im Griff haben. Ein riesengroßer Vertrauensbeweis, Ihnen gegenüber. (Symbolbild) © Frank Sorge/Imago
Die Zuneigung des Hundes, zeigt sich auch darin, dass er gern in Ihrer Nähe schläft. Und wer nicht unbedingt das Bett mit dem Vierbeiner teilen möchte, kann ihm ein Körbchen in die Nähe stellen. So machen Sie ihren Vierbeiner mit Sicherheit glücklich. (Symbolbild)
Die Zuneigung Ihres Hundes, zeigt sich auch darin, dass er gern in Ihrer Nähe schläft. Und wer nicht unbedingt das Bett mit dem Vierbeiner teilen möchte, kann ihm ein Körbchen in die Nähe stellen. So machen Sie ihren Vierbeiner mit Sicherheit glücklich. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Ein Tipp für die Besitzer, damit das Tier trotz der neuen Situation mit dem fremden Besuch entspannen kann: Öfter eine Pause beim Spaziergang einlegen und den Hund in Ruhe schnuppern lassen. Mit Suchspielen kann man die Vierbeiner in einer Spazierpause an einem ruhigen Fleckchen gut beschäftigen. Und sie danach mit einem Leckerli belohnen. Sobald Hund und Begleiter einander vertrauter sind, lassen sich die meisten Vierbeiner auch gerne behutsam von ihnen streicheln.

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/Imago

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