Entspannung für den Vierbeiner

Ist Ihr Hund unruhig? Tipps, wie Sie ihn beim Spaziergang nicht überfordern

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Wer mit dem Hund spazieren geht, sollte nicht zu viel von ihm fordern – und dem aufgeregten Vierbeiner und sich selbst öfter eine Pause gönnen.

Beim Spazierengehen bekommt der Vierbeiner viele neue Eindrücke: Er trifft auf neue Gerüche, eine andere Umgebung und fremde Hunde, die einem bei der Spazierrunde begegnen. Auch, wenn es wichtig ist, dass Hunde viel gefördert werden und sie ihren Spieltrieb ausleben können, sollte man sie nicht mit allzu vielen Eindrücken, An- und Aufforderungen beim Spaziergang überfrachten. Sondern die Tiere ruhig auch mal in Ruhe schnuppern lassen, ab und an einfach mal stehen bleiben und gern ein paar Routinen pflegen, indem man zum Beispiel ein bewährtes, ruhiges Plätzchen mit ihm aufsucht, wo man eine Spielpause einlegt.

Wie Sie Ihren Hund beim Spaziergang nicht überfordern

Dort kann man, wenn man merkt, dass der Hund zum Spielen aufgelegt ist, ein Stöckchen oder einen mitgebrachten Ball werfen – und ihn danach mit Leckerli belohnen. Ist der Vierbeiner nervös oder der junge Hund aufgedreht, sind Suchspiele in der Regel entspannender, bei denen man ihn erst an Ball oder Stock schnüffeln lässt und den Gegenstand danach so versteckt, sodass er ihn leicht finden kann. Nachdem man den Hund mit Leckerli und Streicheln belohnt hat, dreht man weiter seine Runde mit dem Vierbeiner. Und darf dabei gewiss auch gern die ein oder andere Übung mit ihm ausprobieren; es sollte nur nicht zu viel des Guten sein, denn der Spaziergang soll schließlich der Entspannung des Vierbeiners dienen. Einen aufgeregten Hund sollte man also eher beruhigen, er erlebt gerade ohnehin viel Neues und muss die Eindrücke später alle verarbeiten.

Ab und an gibt es für den Vierbeiner auf dem Weg ein Leckerli.

Was dabei helfen kann, dass der Hund beim Spaziergang besser entspannt

Hundetrainerin Anja Petrick hat noch einen anderen Rat, wie man Hunden helfen kann, sich auf dem Spaziergang besser zu entspannen. „Gehen Sie alleine mit Ihrem Hund spazieren. So können Sie sich ganz auf ihn konzentrieren und selbst die Stille genießen“, so einer der Tipps der Expertin laut eines früheren Online-Beitrags für das BR-Magazin „Wir in Bayern“. Die Hundetrainerin empfiehlt zudem, unterwegs „gemeinsame, schöne Dinge“ mit dem Hund zu unternehmen: „Finden Sie Würstchenbäume, balancieren Sie gemeinsam über Baumstämme und interessieren Sie sich für die ‚Hobbys‘ Ihres Hundes“, heißt es in dem Beitrag auf BR.de. Die Leine sollte „mindestens drei Meter lang“ sein, so zudem einer der dort genannten Tipps. Alle kürzeren Leinen würden die Hunde „sehr stark“ einengen. „Wenn Sie Ihren Hund gar nicht freilaufen lassen können, wäre eine fünf bis zehn Meter lange Leine sinnvoll.“

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Welcher Hund passt zu mir? Zehn Hunderassen, die besonders anhänglich sind

Der Golden Retriever ist ein sehr beliebter Familienhund und eine richtige Schmusebacke.
Der Golden Retriever ist ein sehr beliebter Familienhund und eine richtige Schmusebacke. Doch sein freundliches, humorvolles und liebevolles Wesen sollte nicht unterschätzt werden. Er liebt das Wasser und apportiert für sein Leben gern. Schlechtes Wetter macht ihm nichts aus und manche Vertreter zeigen enormes Jagdverhalten. Regelmäßiger Sport und oder Dummy-Übungen machen ihn glücklich.  © Mint Images/Imago
Der Labrador Retriever gilt als einer der anhänglichsten Hunderassen überhaupt.
Der Labrador Retriever gilt als einer der anhänglichsten Hunderassen überhaupt. Vom Streicheln, Kuscheln und Schmusen kann er gar nicht genug bekommen. Zudem ist er sehr menschenbezogen, lernt sehr schnell und gibt sich stets „viel Mühe“. Trotzdem benötigt auch er Aufgaben und ausreichend Auslastung. Er liebt es draußen die Natur zu erkunden oder zu apportieren. © Image Source/Imago
Der Boxer ist ein unglaublich verspielter und neugieriger Hund.
Der Boxer ist ein unglaublich verspielter und neugieriger Hund. Er hat ein freundliches Wesen und gilt als idealer Gefährte für Kinder. Dennoch neigen einige Vertreter dazu, ihre Familie zu beschützen und zu bewachen und zeigen sich mitunter etwas stur, wenn ihnen etwas nicht gefällt.  © Zoonar/Imago
Der Berner Sennenhund ist ein großer und kräftiger Hund, gilt aber als verschmuster Schoßhund.
Der Berner Sennenhund ist ein großer und kräftiger Hund, gilt aber als verschmuster Schoßhund. Meist wird er als Arbeitshund auf Almen und Bauernhöfen gehalten. Doch auch als Rettungshund eignet er sich. Und auch als reiner Familienhund macht er eine tolle Figur, da er, auch Kindern gegenüber, sehr freundlich und äußerst gutmütig ist.  © Shotshop/Imago
Der Chihuahua bindet sich sehr stark an seinen Menschen und gilt als äußerst verschmuster Hund.
Der Chihuahua bindet sich sehr stark an seinen Menschen und gilt als äußerst verschmuster Hund. Er liebt die Nähe zu seinen Besitzern über alles und wünscht sich viel Aufmerksamkeit. Doch verhätscheln sollte man ihn nicht. Dann kann er schnell launisch und auch etwas frech werden. Aufgrund seines wachsamen und mutigen Wesens kann er sich auch schon mal in so manche brenzlige Situation begeben.  © agefotostock/Imago
Den Neufundländer kann kaum etwas aus der Ruhe bringen und ist unglaublich verschmust.
Den Neufundländer kann kaum etwas aus der Ruhe bringen und er ist unglaublich verschmust. Berühmt ist er für sein sanftes Temperament, aber auch für seine unglaubliche Tapferkeit. Nicht selten werden die Vierbeiner als Rettungshunde eingesetzt. Sie springen aus Booten oder Hubschraubern, um ertrinkende Personen zu retten und sind in der Lage lange Strecken zu schwimmen. Ohne Beschäftigung fühlt er sich nicht wohl.  © imagebroker/Imago
Der Magyar Viszla ist ein absoluter Allrounder. Er liebt aktive Spiele, aber auch ausgiebige Kuschelrunden mit dem Besitzer und schmust für sein Leben gern.
Der Magyar Viszla ist ein absoluter Allrounder. Er liebt aktive Spiele, aber auch ausgiebige Kuschelrunden mit dem Besitzer und schmust für sein Leben gern. Für Anfänger ist er jedoch nicht unbedingt geeignet, da er als ungarischer Jagdhund artgerecht beschäftigt werden sollte. Nur ein wenig Gassigehen reicht ihm nicht aus.  © Andreas Gora/Imago
Der Bichon Frisé ist äußerst freundlich, temperamentvoll und extrem verschmust.
Der Bichon Frisé ist äußerst freundlich, temperamentvoll und extrem verschmust. Er ist intelligent und leichtführig und hat enorme Freude an Kopfarbeit. Da er so beliebt ist, sollte auf eine gute Zucht Wert gelegt werden.  © AFLO/Imago
Das Italienische Windspiel ist ein unglaublich cleverer und fröhlicher Hund.
Das Italienische Windspiel ist ein unglaublich cleverer und fröhlicher Hund. Er bindet sich sehr stark an seinen Besitzer und liebt den Körperkontakt. Am liebsten möchte er überall und immer dabei sein. Auch Anfänger können den Hund gut erziehen. Jedoch sollte sein starker Bewegungsdrang und sein Jagdverhalten immer berücksichtigt werden.  © blickwinkel/Imago
Die Deutsche Dogge gilt als äußerst verschmust und liebevoll. Sie sind sanftmütig, freundlich und ausgeglichen zu ihren Menschen und zu Kindern.
Die Deutsche Dogge gilt als äußerst verschmust und liebevoll. Ihre Vertreter sind sanftmütig, freundlich und ausgeglichen zu ihren Menschen und zu Kindern. Oftmals unterschätzen sie ihre Größe und versuchen auf den Schoß ihrer Familie zu gelangen. Dabei kann auch schon mal etwas zu Bruch gehen. Zudem benötigen sie viel Platz und aufgrund ihrer Größe eine liebevolle Erziehung, da sie sehr feinfühlig sind.  © Panthermedia/Imago

Hundehalter sollten selbst gelassen bleiben

Sollte der Hund beim Spaziergang nervös werden, weil sich in der Ferne ein anderer Hund nähert, ist es Hundekennern in solchen Momenten wichtig, dass Sie selbst möglichst gelassen bleiben. Werden Sie dagegen nervös, könnte sich das auch auf Ihren Vierbeiner übertragen. Der Rat lautet, dass man in solchen Situationen besser stehen bleibt und seinen Vierbeiner herbeiruft, damit er bei Fuß geht oder man ihn alternativ erstmal an die Leine nehmen kann. Danach kann man sich in Ruhe einen Überblick über die Situation verschaffen. Was man beim Hundespaziergang darüber hinaus wissen sollte, wenn andere Hunde einem begegnen.

Rubriklistenbild: © Shotshop/Imago

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