Aktuelle Auswertung

Blitzer-Ranking für Deutschland: In Hamburg gibt es die meisten Radarfallen

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Eine aktuelle Auswertung zeigt: In Hamburg gibt es deutschlandweit die meisten Radarfallen. Gemessen an der Straßenfläche ist jedoch in einer anderen Stadt die Blitzer-Dichte höher.

Radarfallen sorgen immer wieder für heiße Diskussionen – denn gelegentlich sind die Messgeräte schon mal fies platziert. So manch einer setzt deshalb verbotenerweise Blitzer-Warn-Apps ein. Andererseits tragen Blitzer wesentlich zur Verkehrssicherheit bei, speziell vor Kindergärten, Schulen und Seniorenheimen ist es essenziell, dass sich die Autofahrer an das vorgeschriebene Tempolimit halten. Trotzdem entwickeln manche einen regelrechten Hass auf Radarfallen – immer wieder werden sie zum Ziel von Attacken. Die Geräte werden mit Benzin übergossen und angezündet oder sogar in die Luft gesprengt. Eine Auswertung zeigt nun, in welchen deutschen Städten die meisten Blitzer stehen.

Radarfallen-Ranking: In Hamburg gibt es deutschlandweit die meisten Blitzer

Die Rechtsanwaltskanzlei Goldenstein hat ermittelt, wie viele feste, mobile und teilstationäre Blitzer in den 40 größten deutschen Städten im Einsatz sind. Die meisten Radarfallen gibt es demnach in Hamburg: Hier können Autofahrer täglich an 77 Orten geblitzt werden. Es folgen Köln (71,1) und schon mit einem deutlichen Abstand Berlin (54,4). Auf Rang vier liegt Stuttgart (43,9) auf Platz fünf Wuppertal (36,7).

Eine Auswertung zeigt, in welchen größeren Städten die meisten Blitzer im Einsatz sind. (Symbolbild)

Radarfallen-Ranking: Gemessen an der Straßenfläche hat Wuppertal die größte Blitzer-Dichte

Misst man die Anzahl der Blitzer an der vorhandenen Straßenfläche, dann sieht das Ranking allerdings gänzlich anders aus: Dann liegt Wuppertal nämlich auf Platz eins – mit 26,1 Messgeräten pro 1000 Hektar Straße. Es folgen Bonn (24,1), Freiburg (23,6), Karlsruhe (22,3) und Aachen (21,1).

Die zehn seltensten Autos der Welt – und was sie kosten

Das wertvollste Auto der Welt: Mercedes-Benz 300 SLR Uhlenhaut Coupé.
Uhlenhaut-Coupé: Teurer als der Mercedes 300 SLR Coupé, benannt nach dem Ingenieur und Daimler-Benz-Vorstand Rudolf Uhlenhaut, ist kein anderes Auto auf der Welt. Es erzielte bei einer Versteigerung 135 Millionen Euro. Ein weiteres Exemplar des für Autorennen konzipierten, aber nie eingesetzten 302-PS-Wagens von 1955 steht (ohne Motor) im Stuttgarter Mercedes-Museum. © Mercedes-Benz AG – Communicati
Ferrari 250 GTO
Ferrari 250 GTO: Gerade mal 39 dieser Rennwagen wurden von 1962 bis 1964 produziert. Damals kostete das Coupe mit 301 PS starkem V12-Motor 18.000 US-Dollar – vor einigen Jahren erzielte ein von Stirling Moss pilotiertes Exemplar bei einer Auktion über 38 Millionen Dollar. Ein anderer Wagen soll sogar für 70 Millionen Dollar privat verkauft worden sein. © Simon West/Imago
Aston Martin DB4 GT Zagato
Aston Martin DB4 GT Zagato: 20 Exemplare der leichteren und verbesserten Version des normalen DB4 wurden Anfang produzierte Aston Martin Anfang der 60er-Jahre. Eines der 314 PS starken Coupés mit viel Alu-Teilen wurde vor Kurzem für 14,3 Millionen Dollar versteigert. © Ingo Wagner
Mercedes 300 SL Flügeltürer
Mercedes 300 SL Flügeltürer: 1.400 Coupés und 1.858 Roadster baute Mercedes von 1954 bis 1963 – die frühere, geschlossene Version mit den charakteristischen, nach oben schwingenden Türen ist also die rarere und auch höher gehandelte. Der bisherige Auktions-Höchstpreis des bis zu 240 PS starken Sechszylinder-Sportlers liegt bei 4,62 Millionen Dollar. © Oscar Gonzalez/Imago
Lamborghini Veneno
Lamborghini Veneno: Der (wie bei der VW-Tochter üblich) nach einem Kampfstier benannte Extremsportler wurde ab 2013 nur fünf mal gebaut. Die Leistung des V12-Motors ist mit 740 PS gar nicht mal besonders spektakulär, trotzdem fand der Roadster für die aufgerufenen 4,5 Millionen Dollar problemlos seine Käufer. © Lamborghini
Maybach Exelero
Maybach Exelero: 2005 war so einiges anders. Die Mercedes-Benz Group hieß noch DaimlerChrysler, Maybach agierte als eigenständige Marke – und baute für den Reifenhersteller Fulda diese Version der Luxus-Limousine mit 700 PS starkem V12-Motor. Gerüchten zufolge kaufte ein US-Rapper das Einzelstück, das immer mal in TV-Serien und Musik-Videos zu sehen war, für acht Millionen US-Dollar. © Mercedes-Benz
Jaguar XKSS
Jaguar XKSS: Nur 16 Exemplare dieses 237 PS leistenden Roadsters bauten die Briten 1956 und 1957. Hollywood-Star Steve McQueen erstand einen für vergleichsweise lächerliche 5.000 Dollar, der Wert dieses speziellen Exemplars wird heute auf 30 Millionen Dollar geschätzt. Schnäppchenjäger können den „Jag“ aber schon für 1,5 Millionen schießen. © Daniel Prest/Imago
Ferrari Testa Rossa
Ferrari 250 Testa Rossa: Der Rennwagen wurde 1957 bis 1961 in verschiedenen Varianten und mit bis zu 390 PS 34 mal gebaut. Der mittlerweile legendäre Name steht für die roten Zylinderköpfe. Das bislang teuerste Exemplar wurde für 39,8 Millionen US-Dollar versteigert. © epa ansa Benvenuti/Ho
BMW 507
BMW 507: Der ikonische Roadster von Designer Albrecht Graf von Goertz wurde 1956 bis 1959 nur 252 mal gefertigt. Mit 150 PS war er seinem direkten Konkurrenten, dem offenen Mercedes SL 300, zwar leistungsmäßig unterlegen, US-Stars wie Elvis Presley griffen trotzdem zu – sein Exemplar ist heute wieder in BMW-Besitz. Der Marktwert für gut gepflegte 507 liegt bei etwa zwei Millionen Dollar. © Imago
W Motors Lykan HyperSport
W Motors Lykan HyperSport: Der durch den Film „Furious 7“ bekannte, 792 PS starke Supersportler ist das einzige nicht europäische Auto dieser Liste – er stammt nämlich aus dem Libanon. Seit 2012 wurde er sieben mal gebaut, im Preis von 3,4 Millionen Dollar sind 420 Diamanten an den Scheinwerfern inbegriffen. © Ali Haider

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Radarfallen-Ranking: Die wenigsten Kontrollen gibt es in Magdeburg

Die geringste Kontrolldichte gibt es der Auswertung zufolge in Magdeburg (0,7 Kontrollen pro Tag und 1000 Hektar Straßenfläche). Wenig Blitzer gibt es auch in Krefeld (1,2), Essen (2,8), Braunschweig (2,8) und Duisburg (2,9). Im Durchschnitt sind in den 40 ausgewerteten Städten täglich 17,4 feste und 3,6 mobile und teilstationäre Kontrollen. In Berlin werden aktuell auch schon Lärmblitzer getestet – dadurch erhofft man sich mehr Ruhe für die Anwohner.

Rubriklistenbild: © Wolfgang Maria Weber/Imago

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