Klein und aromatisch

Erdbeeren pflanzen: Wie sieht das perfekte Erdbeerbeet aus und welche Erdbeeren tragen besonders viele Früchte?

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Erdbeeren aus dem eigenen Garten zu naschen, macht einfach Freude. Wer ein eigenes Erdbeerbeet anlegt, sollte beim Pflanzen vor allem auf den richtigen Standort achten.

Rote, süße Früchte direkt vom Strauch: Wer sein eigenes Erdbeerbeet pflanzt, hat den ganzen Sommer über Freude daran. Schließlich schmecken die selbst produzierten Früchte oft deutlich besser als das gekaufte Obst aus dem Supermarkt. Wer besonders leckere Erdbeeren ernten will, sollte beim Anlegen des Erdbeerbeets einige Dinge beachten. 

Die beste Erdbeersorte finden

Wer eine reiche Ernte will, braucht einen sonnigen Platz für sein Erdbeerbeet.

Die erste Entscheidung, die Hobbygärtner treffen müssen: Welche Sorte pflanzen sie im Erdbeerbeet oder auf dem Balkon an? Eine besonders große Vielfalt findet sich bei einmal tragenden Erdbeeren – dazu gehören etwa die Korona, Elvira oder Senga Sengana. Sie liefern von Ende Mai bis Mitte Juni Früchte. Damit zählen sie zu den frühen bzw. mittelfrühen Sorten.

Noch aromatischer sind mehrmals tragende Sorten oder Monats-Erdbeeren. Mehrmals tragende Sorten sind etwa die Selva oder Ostara, diese können Sie beispielsweise zweimal pro Jahr ernten – Ende Juni und im Spätsommer. Einziger Nachteil: Die Früchte sind etwas kleiner. Gleiches gilt für Monats-Erdbeeren. Trotz ihrer Größe sind sie sehr geschmackvoll. Zudem tragen sie vom Mai bis in den Herbst immer wieder und Sie können besonders viele Früchte ernten.

Erdbeerbeet anlegen: Auf den Standort kommt es an

Die Lieblingssorte ist ausgewählt, doch wo ist eigentlich der richtige Standort für das Erdbeerbeet? Wichtig für süße Früchte ist, dass diese ausreichend Sonne bekommen. Am besten ist daher ein Platz geeignet, an dem die Erdbeerpflanzen den ganzen Tag über von ihren Strahlen profitieren. Monats-Erdbeeren kommen allerdings auch im Halbschatten gut zurecht.

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Direktem Wind sollten die Pflanzen nicht ausgesetzt sein. Genauso wenig sollten sie jedoch in einer komplett windstillen Ecke stehen: Ein leichter Luftzug hilft, die Blätter nach einem Regenguss schneller zu trocknen und verhindern Blattkrankheiten.

Beim Boden ist die Erdbeerpflanze weniger wählerisch. Luftdurchlässig und nährstoff- sowie humusreich sollte dieser sein. Wer das nicht bieten kann, greift auf ein Hügel- oder Hochbeet zurück.

So pflanzen Sie Erdbeeren 

Wer im nächsten Jahr Erdbeeren ernten will, pflanzt diese zwischen August und September – es geht aber sogar noch im Dezember. Los geht es allerdings schon zwei Wochen vorher, um den Boden optimal vorzubereiten. Dafür graben Gärtner diesen gründlich um und vermischen ihn dann mit reifem Kompost und organischem Dünger. Wenn die Pflanzen dann in die Erde kommen, sollten Sie die folgenden Punkte beachten: 

  • Haken sie den aufgelockerten Boden noch einmal gut glatt.
  • Heben Sie die Löcher für die Jungpflanzen groß genug aus – nur so haben diese ausreichend Platz, um ihre Wurzeln zu entwickeln.
  • Achten Sie auf einen Abstand von 25 bis 30 Zentimetern von Loch zu Loch. Zwischen den Reihen sollten es 40 Zentimeter sein.
  • Die Erde sollte nicht auf die Herzknospen der Erdbeerpflanze gelangen.
  • Gerade junge Pflanzen brauchen viel Flüssigkeit – regelmäßiges Gießen ist jetzt entscheidend.

Rubriklistenbild: © Imago/bildgehege

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