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Hortensien richtig düngen – wann und wie ist entscheidend

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Hortensien im Juli und August noch düngen? Wann der richtige Zeitpunkt ist und womit Sie die Blumen am besten düngen, lesen Sie hier.

Kaum eine andere Blüte blüht so üppig wie die der Hortensie. Der Starkzehrer benötigt aber auch dementsprechend viel Dünger, um so kräftig in Blau, Rosa oder Weiß zu erstrahlen. Am besten düngen Sie Hortensien im Sommer. Doch allzu spät sollte die Nährstoffzugabe nicht mehr erfolgen.

Die letzte Düngung sollte zwischen Juli und August erfolgen

Hortensien vertragen im Sommer nochmal eine Düngergabe.

Neben einem gleichmäßig feuchten und einem sonnigen Standort ist auch das richtige Düngen entscheidend für gesunde Hortensien. Beachten Sie hier folgendes:

11 typische Rasenunkräuter, die Sie nicht dulden sollten

Gundermann Glechoma hederacea
Der Gundermann blüht recht hübsch, aber wenn er einmal wuchert, hat die Wiese schnell nur noch wenig Ähnlichkeit mit einem Rasen. © Dreamstime/Imago
Spitzwegerich in Rasen
Ebenso wie sein Verwandter, der Breitwegerich, verdrängt der Spitzwegerich den Rasen. Durch regelmäßiges Mähen auf etwa vier Zentimeter kann man die Ausbreitung im Zaum halten. © Pond5 Images/Imago
Kriechender Hahnenfuß (Ranunculus repens)
Wer eine Blümchenwiese haben möchte, kann den Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens) wuchern lassen. Ansonsten sollte man ihn ausstechen. © Dreamstime/Imago
Getreidefeld, Süßgras Taube Trespe (Bromus sterilis)
Irgendwie sieht sie doch schön aus, die Taube Trespe (Bromus sterilis). Doch Ungräser wie Trespen blühen schnell und bilden rascher Samen, als einem lieb ist. Entfernen kann man sie nur durch manuelles Ausstechen.  © imagebroker/Imago
Hühnerhirse (Echinochloa crus-galli)
Augen auf: Hirsearten wie die hartnäckige Hühnerhirse (Echinochloa crus-galli) haben im Rasen nichts zu suchen, denn sie verdrängen das schöne Gras. Am besten beugen Sie mit guter Rasenpflege vor. © imagebroker/Imago
Kriech-Quecke (Elymus repens), blühend
Die Kriech-Quecke (Elymus repens) zählt zu den Süßgräsern. Sie bildet Ausläufer und durchwuchert schnell den Rasen. © Pond5 Images/Imago
Stumpfblättriger Ampfer (Rumex obtusifolius) in Rasen
Der oft als störend empfundene Stumpfblättrige Ampfer (Rumex obtusifolius) ist eine Zeigerpflanze, die auf einen stickstoffreichen Untergrund hinweist. Er lockert den Boden, hat aber ein weitreichendes Wurzelsystem und ist schwer zu entfernen.  © Pond5 Images/Imago
Acker Schachtelhalm Equisetum arvense
Wehe, wenn Sie Ackerschachtelhalm oder dessen Sporen tragende Sprosse im Rasen entdecken. Das Kalken der Fläche ist oft eine hilfreiche Option. © CHROMORANGE / Imago
Blühender Weißklee im Rasen
Klee, zum Beispiel Weißklee, bildet im Rasen ebenfalls kriechende Ausläufer. Ob man die bienenfreundliche Pflanze mag, ist Ansichtssache – er wächst auf jeden Fall schnell. © Dreamstime/Imago
Horn-Sauerklee (Oxalis corniculata)
Horn-Sauerklee (Oxalis corniculata) wirkt mit seinen filigranen Blüten und Blättern harmlos. Aber das widerstandsfähige Gewächs breitet sich im Handumdrehen aus. © imago stock&people
Löwenzahn Pusteblume mit Samen
Löwenzahn bildet zwei Meter lange Pfahlwurzeln, deren Rodung körperliche Schwerstarbeit ist. Eine Pusteblume bildet etwa 300 Samen, daher sollte man nicht lang überlegen, sondern handeln. © Panthermedia/Imago
  • Hortensien werden zwischen März und Juli gedüngt.
  • Laut Baldur-Garten verwenden Sie im Frühjahr am besten stickstoffbetonte Dünger, um das Pflanzenwachstum zu fördern. Vor der Blüte sind Dünger mit einem hohen Gehalt an Phosphor besonders effektiv, falls der Boden einen Mangel aufweist.
  • Die späteste Düngergabe sollte im Juli erfolgen. Düngen Sie viel später, so können die Triebe weich und frostempfindlich werden, so Compo.de. Kaliumbetone Dünger sind jetzt genau richtig, denn sie festigen das Holz und machen die Pflanze gut winterhart.
  • Sie müssen bei Hortensiendünger aber nicht tief in die Tasche greifen, denn auch die Küche bietet organische Dünger, die zudem noch sehr effektiv sind. So haben sich kleingeschnittene Bananenschalen bewährt, ebenso wie Kaffeesatz. Letzterer wird vorwiegend bei Pflanzen, die einen sauren Boden bevorzugen, eingesetzt. Nicht nur die Bildung der Blätter, sondern auch eine üppige Blüte wird durch Kaffeesatz angeregt. Kaffeesatz enthält zudem viel Stickstoff, weshalb er besonders im Frühjahr eingesetzt werden sollte.

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Hornspäne, Hornmehl und Brennnesseljauche können ebenfalls als organischer Dünger dienen. Nicht nur Gemüse und Beerensträucher gedeihen mit dem gegorenen Sud prächtig, auch für Hortensien wird er eingesetzt. Zum Gießen sollten Sie die Jauche mit Wasser im Verhältnis von mindestens 1:5 verdünnen, wie NDR.de betont.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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