Buddhas Hand besticht durch ihre ungewöhnliche Form und den intensiven Duft von Blüten und Früchten. Was für die Pflanzung und Pflege wichtig ist.
Wie eine Hand mit viel zu vielen Fingern – die ausgewachsenen Früchte von Buddhas Hand (Citrus medica ‚digitata‘) sehen für manchen ein wenig gruselig aus. Ein Hingucker ist der Zitronenbaum mit seinen skurrilen Früchten auf jeden Fall. Allein dafür hat er seinen Platz als Kübelpflanze für Ihren Balkon oder den Garten allemal verdient.
Die weiß- bis violettfarbigen Blüten erscheinen fast ganzjährig und verströmen einen intensiven Duft. Aber auch die Zitrusfrucht mit ihrer unverwechselbaren Form überrascht mit einem angenehmen, zitronigen Geruch. Sie besteht fast ausschließlich aus Schale, gilt nichtsdestotrotz als Delikatesse und eignet sich hervorragend für die Zubereitung von Sirup oder Chutney. Damit Buddhas Hand auch hierzulande Früchte trägt, sind der richtige Standort und die passende Pflege notwendig.
Ein sonniger Standort ist für Buddhas Hand ein Muss
Buddhas Hand, eine Variante der Zitronatzitrone, stammt vermutlich aus Südostasien und hat eine lange Tradition in buddhistischen Zeremonien. Sie gilt als Symbol für Glück und Zufriedenheit und wird oft als Opfergabe in Tempeln verwendet. Mit den verführerisch duftenden Blüten und Früchten kann man sich dieses Glück auch in das eigene Zuhause holen.
Hierzulande benötigt der Zitronenbaum für die Pflanzung im Kübel einen sonnigen, windgeschützten Standort. Der Boden sollte gut durchlässig und humos sein, um Staunässe zu vermeiden. Im Sommer steht der Zitronenbaum gerne im Freien, wo die Lichtausbeute am größten ist. Achten Sie jedoch darauf, dass die Pflanzgefäße nicht überhitzen, um Wurzelschäden zu vermeiden.
Buddhas Hand pflegen – hohen Wasserbedarf nicht unterschätzen
Die Pflege von Buddhas Hand unterscheidet sich nicht von der anderer Zitruspflanzen. Im Sommer benötigt die Pflanze viel Wasser. Tägliches, durchdringendes Gießen ist notwendig, besonders an sonnigen Standorten. Das Bäumchen bevorzugt Regenwasser. Da Zitruspflanzen Calcium benötigen, ist aber auch Leitungswasser nicht verkehrt. Düngen Sie von März bis Oktober mit speziellem Zitrusdünger. Ein regelmäßiger Schnitt hilft, die Krone kompakt zu halten.
Zum Überwintern sind ein heller Standort und Temperaturen zwischen acht und 15 °C wichtig, sonst drohen Blattabwurf und Schädlingsbefall. Die Erde sollte leicht feucht gehalten werden, um Wurzelschäden zu vermeiden. Kontrollieren Sie die Feuchtigkeit am besten alle zwei bis drei Tage.
Exotische Früchte anbauen: Mit diesen 11 Exemplaren klappt’s auch in deutschen Gärten
Unter optimalen Standort- und Pflegebedingungen kann Buddhas Hand auch in Deutschland Früchte tragen. Die Zitrone eignet sich hervorragend zum Aromatisieren von Speisen und Getränken, kann aber auch als dekoratives Element genutzt werden. Die Ernte erfolgt im Dezember. Reife Früchte sind an bräunlichen Spitzen und Punkten zu erkennen. Die Anzucht aus Samen ist nicht empfohlen, da sie sehr lange dauert.