Traumhaft im eigenen Garten

Vier Bäume, die im Frühling rosa blühen – ein Fest für die Sinne

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Ein beliebtes Fotomotiv: rosa blühende Magnolienbäume im Frühling.
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Rosa blühende Bäume sind im Frühling ein echtes Highlight im Garten. Aber wissen Sie auch, welche Bäume die traumhaften Blüten tragen? Wir verraten Ihnen vier Tipps.

Der Frühling ist die Jahreszeit, in der die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht und mit einem beeindruckenden Farbspektakel aufwartet. Besonders rosa blühende Bäume ziehen alle Blicke auf sich und verwandeln Gärten in märchenhafte Landschaften. Diese Bäume sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern bieten auch wichtigen Lebensraum und Nahrung für Insekten. Wer seinen Garten mit rosa Blüten schmücken möchte, kann aus einer Vielzahl von Bäumen wählen, die im Frühling ihre volle Pracht entfalten.

1. Magnolie (Magnolia x soulangeana)

Die traumhaften Blüten der Tulpen-Magnolie ( Magnolia x soulangiana) schmücken jeden Garten.

Magnolien zählen zu den bekanntesten rosa blühenden Bäume in Deutschland und verleihen jedem Garten einen Hauch von Eleganz. Die tulpenähnlichen Blüten der Magnolia x soulangeana sind nicht nur groß, sondern duften auch zart.

  • Blütezeit: April bis Mai
  • Blütenform: tulpenähnlich, Einzelblüte 20 bis 25 cm groß, zartduftend, rosarot
  • Wuchshöhe: 400 bis 800 cm

Die Tulpen-Magnolie bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und benötigt einen gut durchlässigen Boden. Regelmäßige Pflege und ein geschützter Standort helfen, die Blütenpracht Jahr für Jahr zu sichern. Bestimmte Magnolien-Arten lassen sich übrigens auch im Topf pflanzen.

2. Blutpflaume (Prunus cerasifera nigra)

So sehen die zart rosafarbenen Blüten einer Blutpflaume aus.

Die Blutpflaume ist für ihre früh im Jahr erscheinenden rosa Blüten bekannt und ein beliebter Schmuckbaum für viele Gärten. Sie besticht durch ihre einfache Pflege und Vielseitigkeit.

  • Blütezeit: April
  • Blütenform: einfache Schalenblüten in Büscheln stehend
  • Wuchshöhe: 300 bis 400 cm

Die Blutpflaume eignet sich hervorragend als Spalier-, Dach- oder mehrstämmiger Baum und ist somit flexibel in der Gartengestaltung einsetzbar. Ein sonniger Standort fördert das Wachstum und die Blütenbildung.

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3. Frühlingstamariske (Tamarix parviflora)

Frühlingstamarisken blühen ebenfalls rosa. Ihre überhängenden Zweige sind ein besonderer Blickfang.

Die Frühlingstamariske kann sowohl als breit ausladender Strauch als auch als Kleinbaum kultiviert werden und ist bekannt für ihre üppige Blütenpracht.

  • Blütezeit: Mai bis Juni
  • Blütenform: kleine Einzelblüten in Trauben zusammenstehend
  • Wuchshöhe: 200 bis 500 cm

Ihre überhängenden Zweige und die zarten Blüten machen Frühlingstamarisken zu einem besonderen Blickfang im Garten. Um sich optimal zu entwickeln, benötigen sie einen sonnigen Standort.

Exotische Früchte anbauen: Mit diesen 11 Exemplaren klappt’s auch in deutschen Gärten

Ein Zitronenbaum mit Frucht im Topf. (Symbolbild)
Zitronenbäume gedeihen am besten an einem sonnigen, windgeschützten Standort mit leicht saurem, durchlässigem Boden. In unseren Breiten sollten sie im Kübel kultiviert werden, um sie während der kalten Monate ins Winterquartier bringen zu können. © Julija Sapic/Imago
Pawpaw oder Indianerbanane
Die pflegeleichte Pawpaw oder Indianerbanane bevorzugt einen halbschattigen Standort mit nährstoffreichem, gut durchlässigem Boden. In den ersten Jahren ist ein Winterschutz ratsam, da junge Pflanzen empfindlicher gegenüber Frost sind. © Zoonar/Imago
Ein Zweig mit zwei reifenden Granatäpfeln
Der Granatapfel steht für Urlaub in fernen Landen. In Deutschland wächst er am besten als Kübelpflanze. An einem vollsonnigen, geschützten Standort kann die Pflanze Früchte bilden. © Zoonar.com/Aleksandar Varbenov/IMAGO
Nashibirne, Apfelbirnen am Baum
Nashi-Birnen sehen aus wie Äpfel und schmecken nach Birne. Mit Minustemperaturen bis zu 20 Grad Celsius kommen sie klar, sie benötigen aber einen sonnigen Standort. Der Boden darf nicht kalkhaltig sein. © blickwinkel/Imago
Kakibaum (Persimmon) mit Früchten
Kakibäume bevorzugen einen vollsonnigen, geschützten Standort mit durchlässigem Boden. Während die Amerikanische Kaki als besonders winterhart gilt, benötigen japanische Sorten in kühleren Regionen zusätzlichen Frostschutz. © Imaginechina-Tuchong/Imago
Kiwipflanze mit Früchten
Kiwipflanzen sind kräftige Kletterpflanzen, die einen sonnigen, windgeschützten Standort und eine stabile Rankhilfe benötigen. Da viele Kiwis zweihäusig sind, ist es wichtig, sowohl männliche als auch weibliche Pflanzen zu setzen – es sei denn, es handelt sich um selbstfruchtende Sorten. © Bihlmayerfotografie/Imago
Feigenbaum mit Feige
Feigenbäume gedeihen am besten an einem sonnigen, warmen und windgeschützten Standort, idealerweise in der Nähe einer Hauswand oder Mauer. In kühleren Regionen empfiehlt sich der Anbau im Kübel, um die Pflanze bei Bedarf ins Winterquartier bringen zu können. Wer in Deutschland ernten möchte, muss eine selbstbefruchtende Sorte wählen.  © robertkalb photographien/Imago
Blühender Orangenbaum mit Frucht
Wie wunderbar: Orangenbäume tragen betörend duftende Blüten und saftige Früchte zugleich. Sie benötigen einen sonnigen, warmen Standort mit gut durchlässigem, frisch-feuchtem Substrat. Die Kultivierung im Kübel ist für die Überwinterung sinnvoll. © imagebroker/Imago
Nahaufnahme einer Hand, die eine unreife gelbe Pfirsichfrucht auf einem Baumzweig
Die zunehmend milderen Temperaturen in Deutschland machen es möglich, dass auch mediterrane Pfirsichbäume an einem sonnigen Standort saftige Früchte tragen. Ein regelmäßiger Schnitt fördert die Fruchtqualität und beugt Krankheiten vor. © imagebroker/Imago
Eine Pflanze mit Physalis
Wer nicht viel Platz oder Geduld hat, kann sogar auf dem Balkon eine Physalis (Kapstachelbeere) anbauen. Da sie frostempfindlich ist, sollte sie erst nach den Eisheiligen ins Freiland gepflanzt werden. Die Kapstachelbeere bevorzugt einen sonnigen Standort mit nährstoffreichem, durchlässigem Boden.  © blickwinkel/Steidi/IMAGO
Wassermelone an der Pflanze in Beet
Wassermelonen gehören zu den Kürbisgewächsen. Sie benötigen einen sehr warmen, sonnigen Standort mit einem mittelschweren, humusreichen Boden. Regelmäßiges Gießen nicht vergessen! © YAY Images/Imago

4. Holzapfel (Malus sylvestris)

Die weiß-rosa Blüten des Holzapfels ziehen im Frühling alle Blicke auf sich.

Der Holzapfel, von dem alle Kulturapfelsorten abstammen, ist nicht nur dekorativ, sondern auch nützlich für die Tierwelt.

  • Blütezeit: April bis Mai
  • Blütenform: in Doldentrauben am Triebende stehend, innen rosa bis weiß, außen dunkelrosa
  • Wuchshöhe: 300 bis 600 cm

Mit seinen attraktiven Blüten und den kleinen Früchten (zwei bis vier Zentimeter Durchmesser) bietet der Holzapfel sowohl Insekten als auch Vögeln eine wertvolle Nahrungsquelle. Menschen können die herben Früchte roh nicht essen. Allerdings lassen sie sich gut zu Gelee einkochen oder als Herbst-Dekoration in Türkränzen oder Gestecken verwenden. Ein sonniger bis halbschattiger Standort und ein gut durchlässiger Boden sind ideal für diesen vielseitigen Baum. So legen Sie übrigens eine Streuobstwiese an.

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