Vor Verzehr wird gewarnt

Bundesweiter Joghurt-Rückruf: Drei Produkte der Marke Milram betroffen

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Ein aktueller Produktrückruf betrifft einen bekannten Produzenten von Milchprodukten. Die Joghurt-Artikel wurden in ganz Deutschland verkauft.

München – Der große Molkereihersteller Deutsche Milchkontor (DMK) warnt wegen eines Produktionsfehlers per Rückruf vor dem Verzehr von drei Joghurt-Produkten. Was in die Becher der Marke Milram gelangt ist, konnte auch schon detailliert festgestellt werden. Alle 16 Bundesländer sind betroffen. Kürzlich musste auch ein Schokoladen-Produkt bei Penny aus dem Verkehr gezogen werden.

Rückruf von Joghurt: Verzehrwarnung wegen Metallstücken

Joghurt wird in deutschen Haushalten vielfältig als Lebensmittel verzehrt. Ob beim Frühstück, im Shake oder beim Backen. Die Supermärkte haben ein vielfältiges Angebot verschiedenster Marken und Formen von Joghurt, den es mittlerweile auch in veganer Variante gibt. Ein aufgetauchtes Prospekt aus dem Jahr 2008 sorgte gerade für Diskussionen, weil Joghurt und andere Lebensmittel da noch deutlich weniger kosteten.

Ernährung für die Psyche: Acht Lebensmittel sollten Sie essen – auf drei besser verzichten

Hering
Hering: In Fisch stecken viele Omega-3-Fettsäuren. Laut Studien können diese die Symptome von Depressionen lindern, indem sie die Produktion der Glückshormone Serotonin und Dopamin beeinflussen. Da der Körper allerdings selbst keine essenziellen Fettsäuren herstellen kann, müssen diese über die Nahrung zugeführt werden. Somit zählt Fisch wie etwa Hering zu den Stimmungsaufhellern. © SimoneVoigt/IMAGO
Lachs
Neben Hering gehört auch Lachs zu den natürlichen Stimmungsaufhellern, die über die Nahrung aufgenommen werden können. Während Hering im Vergleich zu anderen Fischsorten sehr viele Omega-3-Fettsäuren enthält (4 Gramm pro 100 Gramm), steckt in Lachs mit 2,4 Gramm pro 100 Gramm ebenfalls viel davon.  © Shotshop/IMAGO
Thunfisch
Mit 4,2 Gramm Omega-3-Fettsäuren pro 100 Gramm führt wohl der Thunfisch bei Fisch die Liste der Stimmungsaufheller an. Damit eignet er sich als ideales Lebensmittel, um die psychische Gesundheit mithilfe der Nahrung zu stärken. © Photology2000/IMAGO
Bohnen
Zu einer ausgewogenen und gesundheitsfördernden Ernährung gehören auch Proteine. Eiweißlieferanten wie etwa Bohnen sorgen dafür, dass der Serotonin-Spiegel im Gleichgewicht bleibt. Denn sie enthalten viel von der Aminosäure Tryptophan, die der Körper in das stimmungsaufhellende Hormon umwandeln. Zudem ist Tryptophan auch wichtig für den Schlaf-Wach-Rhythmus. © Imaginechina-Tuchong/IMAGO
Walnüsse
Auch in Walnüssen steckt viel Tryptophan, die der Körper zum Glückshormon Serotonin umwandeln kann. Wer seine Psyche mithilfe der Ernährung stärken möchte, sollte Walnüsse deshalb regelmäßig in seinen Speiseplan integrieren. © Zoonar.com/Marina Saprunova/IMAGO
Eier
Eier sind ebenfalls eine ideale Proteinquelle. Aufgrund ihres hohen Eiweißgehalts können sie bei regelmäßigem Verzehr dazu beitragen, den Serotoninspiegel zu erhöhen und die psychische Gesundheit zu stabilisieren. © Nenov Images/IMAGO
Spinat
Neben Omega-3-Fettsäuren und gesunden Proteinen spielt Folsäure eine wichtige Rolle, wenn es um die richtige Ernährung für die Psyche geht. Denn ein Mangel des Vitamins wird mit Depressionen und Schlafmangel in Verbindung gebracht. Daher sollte man beispielsweise häufiger Spinat auf den Speiseplan setzen, da das grüne Blattgemüse viel Folsäure enthält.  © Victor Burnside/IMAGO
Brokkoli
Mit 111 Mikrogramm Folsäure pro 100 Gramm ist auch Brokkoli ein hervorragender Folsäure-Lieferant und somit gut für die Psyche. Das Gemüse ist voller wichtiger B-Vitamine und hilft dadurch auch bei Stress.  © Design Pics/IMAGO
Käse
Während Brokkoli bei Stress helfen kann, soll reifer Käse negative Auswirkungen haben, wenn man sich gestresst oder niedergeschlagen fühlt. Denn durch den Reifeprozess wird Eiweiß unter anderem in den Neurotransmitter Histamin umgewandelt. Dieser regt zwar die Verdauung und das Nervensystem an, gleichzeitig soll er angeblich jedoch auch Angst auslösen.  © Tetra Images/IMAGO
Hot dog
Auch Fleisch kann negativ auf die Psyche wirken, etwa wenn es durch Salzen, Fermentieren, Pökeln oder Räuchern haltbar gemacht wird. Deshalb sollte man von beispielsweise Hot Dog besser die Finger lassen. © Peteer/IMAGO
Burger
Dass Fleisch und verarbeitete Lebensmittel, zum Beispiel Burger, die Psyche negativ beeinflussen können, belegen auch die Ergebnisse von Studien. So haben Wissenschaftler der Johns Hopkins University School of Medicine einen Zusammenhang zwischen verarbeiteten Lebensmitteln und Manie entdeckt. Nitrate, wie sie beispielsweise in Pökelfleisch vorkommen, beeinflussen demnach Mikroorganismen im Darm. Dies wirkt wiederum vermutlich auf diejenigen Hirnregionen ein, welche psychische Erkrankungen auslösen.  © Design Pics/IMAGO

Bei einem deutschen Unternehmen sorgt gerade ein Rückruf für Aufmerksamkeit. Der Hersteller von Produkten der Marke Milram, das Deutsche Milchkontor (DMK) in Bremen, ruft jetzt Produkte zurück und warnt vor dem Verzehr. In Eimern mit zehn Kilogramm Joghurt könnten Metallstücke sein, so das Molkereiunternehmen. Andere Gründe hatte jüngst ein dringender Fleisch-Rückruf.

Betroffen sind diese 10-Kilogramm-Eimer:

  • Milram Yogurt, 3,5 Prozent stichfest mit Mindesthaltbarkeit bis 29.11.2024, 11.12.2024 und 19.12.2024
  • Milram Vollmilchjoghurt, 3,5 Prozent Natur mit Mindesthaltbarkeit bis 24.11.2024, 01.12.2024 und 15.12.2024
  • Milram Magermilchjoghurt, 0,1 Prozent Natur mit Mindesthaltbarkeit bis 01.12.2024 und 15.12.2024

Grund für den Rückruf ist ein Fehler bei der Herstellung der Verpackung. In die Eimer könnten Metallstücke gelangt sein, die von einem Kupferkabel stammen. Weil der Lieferant die Fehlerquelle identifiziert und das Problem behoben habe, machte DMK auch konkrete Angaben zu den in die Becher geratenen Teilen.

Milram ist die Hauptmarke des Produzenten Deutscher Milchkontor (DMK).

Betroffen vor allem Joghurt-Eimer für Großküchen

Demnach sollen sie einen Durchmesser von 0,16 Millimetern und eine Länge zwischen 0,01 und zwei Zentimetern haben. Die betroffenen Produkte weisen am Eimerboden die Prägung „9.2“ auf und seien bundesweit im Großhandel verkauft worden. Die Großpackungen werden vor allem in Großküchen oder der Industrie verwendet. Noch vorhandene Ware sei aus dem Handel genommen worden. Waren ohne diesen Aufdruck könnten laut Hersteller DMK bedenkenlos verbraucht werden.

Joghurt und Milchprodukte allgemein stehen immer wieder gesundheitlich in der Kritik. Eine Studie kam gerade zu dem Schluss, dass ein Glas Milch täglich das Risiko für Herzkrankheiten steigere. (diase mit dpa)

Rubriklistenbild: © Zacharie Scheurer/dpa-tmn

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