Als Stromer und Hybrid

Fiat präsentiert den Grande Panda: Kleiner Italiener wird erwachsen

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Der Panda ist einer der Dauerbrenner. Künftig trägt der Kleine den Zusatz Grande im Namen und ist vollelektrisch erhältlich. Und das wohl zu einem erschwinglichen Preis.

Seit über 40 Jahren ist der Panda ein Teil der Modellpalette von Fiat. Eine Zeit lang lief der Kleinwagen auch mit dem Logo der damaligen Konzerntochter Seat vom Band. Inzwischen ist der Panda eines der erfolgreichsten Fahrzeuge der Italiener. Zeit also, dass der Kleinwagen endlich erwachsen wird.

Fiat Grande Panda kommt als Hybrid und Elektroauto

Zumindest wenn es um den Namen geht, denn die neue Generation hört auf den Namen Grand Panda und wächst auf satte 3,99 Meter an. Der Italiener, der auf der Stellantis-Plattform STLA Smart basiert, soll schon relativ bald auf den Markt kommen. Außer in Europa will Fiat den fünftürigen Steilheckwagen auch im Mittleren Osten und in Afrika mit jeweils markttypischen Antriebslösungen anbieten. Hierzulande wird es ihn mit hybridisiertem Benzinmotor und als Elektroauto geben.

Der Fiat Grande Panda kommt deutlich selbstbewusster ums Eck als sein Vorgänger.

Details zu den Antrieben wurden noch nicht genannt. Technisch wird der Grande Panda aber eng mit dem neuen Stellantis-Modell Citroën C3 verwandt sein. Die Elektrovariante des C3 bietet einen 83 kW/113 PS starken Elektromotor, die LFP-Batterie mit 44 kWh erlaubt eine Reichweite von rund 320 Kilometern. Auch preislich dürfte sich der Grande Panda auf dem Niveau des C3 bewegen, der als Verbrenner bei rund 15.000 Euro und als E-Version bei knapp über 23.000 Euro startet.

Top 10 Neuzulassungen: Die beliebtesten Elektroautos der Deutschen im Jahr 2023

Fahraufnahme eines Mini SE
Platz 10 – Mini Cooper E/SE: 13.953 Neuzulassungen im Jahr 2023 reichten Mini für den Einzug in die Stromer-Top-10. Der Cooper E/SE sicherte sich im Jahres-Ranking den zehnten Platz. © Mini
Ein BMW iX1
Platz 9 – BMW iX1: Die vollelektrische Version des BMW X1 wurde im vergangenen Jahr 14.694-mal neu zugelassen. Damit landet der iX1 auf dem neunten Rang im Jahres-Ranking 2023. © BMW
Ein Tesla Model 3
Platz 8 – Tesla Model 3: Der US-Hersteller Tesla sicherte sich mit seinem Model 3 den achten Platz im Ranking. Laut KBA kam der Stromer 2023 in Deutschland auf 15.865 Neuzulassungen. © Imagebroker/Imago
Fahraufnahme eines Cupra Born
Platz 7 – Cupra Born: Einst ein Seat-Ableger, inzwischen eine eigene Marke: Der vollelektrische Cupra Born wurde im vergangenen Jahr laut KBA 17.464-mal neu zugelassen – und landete damit auf Rang 7. © Cupra
Fahraufnahme eines Audi Q4 e-tron
Platz 6 – Audi Q4 e-tron: Laut KBA kam der Audi Q4 e-tron im Jahr 2023 auf 18.061 Neuzulassungen. Damit erreichte der Ingolstädter den sechsten Platz im Ranking. © Audi
Ein VW ID.3
Platz 5 – VW ID.3: Noch vor den zum Konzern gehörenden Marken konnte sich ein „eigenes“ VW-Produkt platzieren: Mit 22.270 Neuzulassungen im Jahr 2023 sicherte sich der VW ID.3 den fünften Rang. © VW
Fahraufnahme eines Fiat 500e
Platz 4 – Fiat 500e: Laut KBA wurde der Elektroflitzer Fiat 500e im Jahr 2023 in Deutschland 22.608-mal neu zugelassen – das reicht für den vierten Platz. © Fiat
Ein Skoda Enyaq
Platz 3 – Škoda Enyaq: Auch auf dem dritten Platz findet sich eine Marke aus dem VW-Reich: 23.498-mal wurde das E-SUV Škoda Enyaq im vergangenen Jahr neu zugelassen. © Škoda
Ein VW ID.4
Platz 2 – VW ID.4/ID.5: Für die erfolgsverwöhnten Wolfsburger reichte es nur für den Vize-Titel des Jahres 2023. 36.353 Neuzulassungen der E-Modelle ID.4 (Foto) und ID.5 zählte das KBA im vergangenen Jahr. © VW
Ein Tesla Model Y auf einer Messe
Platz 1 – Tesla Model Y: Eine Titelverteidigung ist nie einfach – doch Tesla hat es geschafft. Wie schon im Jahr 2022 konnte sich das Model Y auch im Jahr 2023 den Spitzenplatz bei den Neuzulassungen (45.818) in Deutschland sichern.  © Pond5 Images/Imago

Schluss mit knuffig: Fiat Grande Panda bekommt selbstbewusstes Design

Und auch optisch hat sich beim Panda einiges getan. Die Tage des knuffigen, runden Kleinwagens sind gezählt. Das Design des Grande Panda kommt deutlich selbstbewusster und kantiger daher. Besonders auffällig: der bullige Adventure-Look mit robuster Beplankung, Pseudo-Unterfahrschutz und Dachreling. Dazu kommen einige Designfinessen wie die schwarze Frontblende mit Pixeldesign und einer dazu passenden Tagfahrlichtsignatur aus horizontalen Pixeln. Darüber hinaus bietet das Blechkleid in den Türflächen einen dreidimensionalen Panda-Schriftzug. Die Heckklappe trägt zudem einen 3D-Schriftzug mit dem Markennamen.

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Ab wann der Grande Panda in Deutschland erhältlich ist, hat Fiat noch nicht bekannt gegeben. Der Konzernbruder C3 startet hierzulande bereits im Spätsommer. Und auch der technisch verwandte Opel Frontera soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Gut möglich, dass also auch der Fiat Grande Panda noch 2024 sein Debüt zu den Kunden rollt. Und damit soll noch lange nicht Schluss sein: der Multipla könnte ein elektrisches Comeback feiern. (Mit Material von SP-X)

Rubriklistenbild: © Fiat

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