Giga-Panda

Neue Multipla-Version: Fiat-Kultfahrzeug könnte als SUV neu aufgelegt werden

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Eine Schönheit war der Fiat Multipla sicherlich nicht. Dennoch stehen die Chancen auf ein Comeback nicht schlecht. Optisch setzten die Italiener auf Retro.

Über Design lässt sich bekanntlich vortrefflich streiten. Wenn man jedoch nach dem hässlichsten Auto aller Zeiten fragt, nennen die meisten wohl den Fiat Multipla – auch wenn es mit dem Tesla Cybertruck einen würdigen Herausforderer gibt. Trotz oder vielleicht auch wegen seiner fragwürdigen Optik hat der Minivan inzwischen Kultstatus erlangt. Selbst Matthias Malmedie hat sich einen Multipla angeschafft. Zum 25. Geburtstag spendierte Fiat dem Minivan sogar ein „Sondermodell“ und kündigte eine Neuauflage an.

Im italienische Podcast erklärte Fiat-Chef Olivier François, dass der Multipla bald ein Comeback feiern könnte. Allerdings nicht mehr als Minivan, sondern wahrscheinlich als SUV. Die Neuauflage dürfte dann vom Citroën C4 Aircross und Opel Frontera abgeleitet sein.

Fiat Multpila feiert Comeback: Verbrenner und Elektroauto möglich

Die dritte Generation des Multiplas soll laut einem Bericht von Forococheselectricos sieben Sitze in drei Reihen haben (2+3+2). Der dritte Sitz zwischen Fahrer und Beifahrer fällt somit weg. Zudem legt der neue in der Länge deutlich zu und wächst auf 4,40 Meter. Als Basis dient die Smart-Car-Plattform der Konzernmutter Stellantis. Diese kommt auch beim Citroën ë-C3 zum Einsatz und soll kostengünstige Modelle ermöglichen.

Das SUV-Konzept von Fiat soll als Vorlage für den künftigen Multipla dienen.

Die Plattform hat zudem einen weiteren Vorteil: Fiat könnte den kommenden Multipla sowohl als Verbrenner sowie Elektroauto bauen. Das SUV soll sowohl in Europa als auch in Südamerika auf den Markt kommen und ab 2025 in Marokko gebaut werden, wie Ecomento berichtet.

Die zehn hässlichsten Autos aller Zeiten: Design-Sünden der Hersteller

Die erste Generation der Mercedes A-Klasse.
Platz 10: Mercedes-Benz A-Klasse. Die ersten Generationen der A-Klasse waren alles andere als eine Schönheit. Seit 2012 kann sich der Kompaktwagen jedoch sehen lassen. Dennoch fliegt die A-Klasse bald aus dem Programm. © Mercedes-Benz AG
Audi A2
Platz 9: Audi A2. Natürlich darf auch der A2 in diesem Ranking nicht fehlen. Hier ging der Nutzen klar vor Design. Mit einem cw-Wert von 0,252 kann der Kompaktwagen locker mit modernen Stromern mithalten. Und auch sonst war der Audi A2 seiner Zeit weit voraus. Vermutlich etwas zu weit, denn 2005 wurde die Produktion nach sechs Jahren eingestellt. Inzwischen genießt der Ingolstädter einen Kult-Status. © Heritage Images/Imago
Ein Chrysler PT Cruiser von 2009 auf der San Diego International Auto Show
Platz 8: Chrysler PT Cruiser. Den Kompatkwagen gab es alternativ auch als Cabrio. Optisch erinnert der PT Cruiser durch seine lange Motorhaube etwas an die Autos der 20er oder 30er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. 2010 war nach zehn Jahren Bauzeit und einem Facelift dann Schluss. © UPI Photo/Imago
Ford Edsel Villager
Platz 7: Ford Edsel Villager. Ende der 1950er-Jahre führte die Ford Motor Company die Tochtermarke Edsel ein. Ab 1958 ging diese unter anderem mit dem Villager auf Kundenfang. Wirklich beliebt waren die Marke und ihre Modelle damals jedoch nicht. Das lag aber viel mehr an dem ungewöhnlich hohen ovalen Kühlergrill, der so manchen Kritiker an einen Toilettensitz erinnerte. Nach drei Jahren war dann Schluss mit Edsel und dem Villager. Für Ford ein teurer Flop, der fast für den Ruin des US-Autogiganten gesorgt hätte. © Chromorange/Imago
Ein Alfa Romeo SZ.
Platz 6: Alfa Romeo SZ. Nicht schön, dafür aber teuer. Der Alfa Romeo SZ kostete Anfang der 1990er-Jahre sagenhafte 100.000 DM (ca. 51.129 Euro). Der Sportwagen war zudem auf 1.000 Exemplare limitiert. Ob die Italiener wussten, dass der Sportwagen nicht besonders gelungen ist? © Alfa Romeo
Pontiac Aztek
Platz 5: Pontiac Aztek. Von 2001 bis 2005 baute Pontiac diese „Schönheit“. Der Crossover-SUV verkaufte sich immerhin rund 1115.000 Mal. Zu besonderem Ruhm kam der Aztek zudem durch die TV-Serie „Breaking Bad“, in der er von der Hauptfigur Walter White gefahren wird. Allerdings wird der SUV in jeder Episode beschädigt. © Daniel Lippitt/AFP
SsangYong Rodius
Platz 4: SsangYong Rodius. Für einen Platz auf dem Podium hat es für den Koreaner nicht ganz gereicht. Gleiches gilt aber auch für ein eigenständiges Design. Der Kühler erinnert etwas an den PT Cruiser, das Heck hingegen hat man sich bei Mercedes geborgt. Eine Idee, die man womöglich erst hatte, als das Auto schon fertig war, denn es wirkt wie nachträglich aufgesetzt. Trotzdem wurde der Van in zwei Generationen von 2004 bis 2019 gebaut. © SsangYong
Nissan S-Cargo
Platz 3: Nissan S-Cargo. Was aussieht wie ein Modellauto für Kinder, wurde von Nissan tatsächlich von 1989 bis 1992 gebaut. Warum genau wissen wohl nur die Designer und Manager des asiatischen Autobauers. © Nissan
Ein Commuter Tango T600.
Platz 2: Nein, das ist keine optische Täuschung. Der Tang T600 von Commuter Cars ist in der Tat nur 99 Zentimeter breit. Was bei der Parkplatzsuche helfen mag, wirkt optisch, als hätte man einen Smart zu heiß gewaschen oder einen Minivan aus der Schrottpresse gerettet. Doch das Design ist nicht das einzige Problem des Tango T600. Für das kleine Elektroauto werden schwindelerregende 121.000 US-Dollar fällig. Dafür bekommt man aber auch 600 kW Leistung.  © Commuter Cars
Fiat Multipla
Platz 1: Fiat Multiple. Der Sieg geht ganz klar an den Italiener. Zwar versuchte Fiat das Modell mit einem Facelift zu retten, doch wirklich schöner wurde der Van dadurch nicht. 2010 wurde der Multipla nach elf Jahren wieder eingestellt. Bleibt die Frage: Wie konnte dieses Design jemals auf die Straße kommen? © Fiat

Fiat bringt den Multipla zurück: Ur-Panda als Vorbild?

Optisch soll sich der neue Multipla an dem im Februar präsentierten Fiat-SUV-Konzept orientieren. Dieses wurde von der Marke als „Giga-Panda“ bezeichnet. Entsprechend weist es „eine gewisse Retro-Ästhetik“ auf, die vom Original-Panda aus den 80er-Jahren inspiriert ist. Dass das ein Erfolgsrezept sein kann, hat Renault jüngst mit dem 5 unter Beweis gestellt.

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Bei dem Konzept handelt es sich laut Fiat um ein geräumiges SUV mit Platz für die ganze Familie.  „Im Einklang mit der Rolle als Vorreiter für zugängliche, innovative und nachhaltige Mobilität beweist Fiat mit diesem Modell erneut, dass die Bedürfnisse von Familien bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge großes Gehör finden“, erklärte der Hersteller. So war es auch beim Multipla. Nur das dieser für seine Zeit vielleicht zu innovativ war.

Rubriklistenbild: © Fiat

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