Übler Gestank im Keller des PACE-Museums: JP Kraemer zeigt Abwasser-Desaster
VonSebastian Oppenheimer
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Immer wieder war im Keller des PACE-Museums von JP Kraemer ein übler Geruch zu vernehmen. Jetzt zeigt der Tuner den Grund für den Gestank.
Es ist wohl das größte Projekt, das der Dortmunder Tuner Jean Pierre „JP“ Kraemer in den zurückliegenden Jahren auf die Beine gestellt hat: Sein Automuseum namens PACE (eine Abkürzung für „Performance and Car Education“). Bis zur Eröffnung des Museums im Frühjahr 2022 war es ein langer Weg: Corona-Pandemie und nicht erfüllte behördliche Vorgaben für das Gebäude verzögerten merhmals den Start. Doch das ist alles Geschichte: Seit geöffnet ist, kommen auch immer wieder neue Attraktionen hinzu – wie vor einiger Zeit als JP Kraemer die neuen Rennsimulatoren präsentierte. Die Ausstellungsfahrzeuge in dem Museum werden alle paar Monate getauscht. Nun ist es wieder so weit – doch in dem Video zum Auto-Tausch (weiter unten zu finden) dazu, zeigt der Tuner noch etwas anderes: Der Grund für den Gestank im Keller wurde gefunden.
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Gestank im Museums-Keller: „Manchmal hat das wirklich sehr streng gerochen“
Bereits zum vierten Mal wechseln die Autos im PACE-Museum, auch andere neue Exponate kommen hinzu, wie beispielsweise ein Schnittmodell der Kabine eines LMP-Rennfahrzeugs. Daran sieht man eindrucksvoll, wie eng es darin zugeht und wie eingeschränkt die Sicht für den Fahrer wirklich ist. Nachdem er dieses gezeigt hat, führt JP Kraemer seinen Kameramann in den Keller des Museums. Unten angekommen, präsentiert der Tuner zahlreiche Schächte, von denen die Abdeckplatten entfernt sind. „Manchmal hat das wirklich sehr streng gerochen“, sagt JP Kraemer.
Abwasserrohre falsch angeschlossen: Schächte voll „bis obenhin mit geschimmelter Sch***e“
Dann erklärt er, was der Grund für den Gestank war: Die Abwasserrohre der Toiletten wurden offenbar falsch angeschlossen – an einen alten Ölabscheider. „Wir haben gedacht, das ist die normale Abwasserleitung“, sagt JP Kraemer. Eine Fehleinschätzung mit Folgen. Der Tuner deutet in einen der Schächte: „Das war alles voll bis obenhin mit geschimmelter Sch***e.“ Und dann wird es wirklich unappetitlich, wenn der Tuner die Details der aufwendigen Beseitigung des stinkenden Desasters mithilfe eines Pumpwagens schildert.
Vor allem aber bekundet JP Kraemer, der seit einiger Zeit verlobt ist, seinen Respekt gegenüber den Arbeitern, die stundenlang ohne Masken das übelriechende Fiasko beseitigt hätten. „Umgerechnet waren das neun Tonnen Sch***ße“, sagt der Tuner. Nun soll Schluss sein, mit Gestank im Keller: Die Leitungen werden neu verlegt.