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Dringender Rückruf von Rewe-Snack: Innere Verletzungen drohen

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Ein Rückruf erregt Aufmerksamkeit: Ein bei Rewe verkaufter Snack könnte Fremdkörper enthalten. Der Hersteller rät dringend vom Verzehr ab.

München - Ein gemütlicher Filmabend mit Snacks könnte momentan eine unerwartete Wendung nehmen. Besonders wenn Sie die Paprika Kartoffel-Sticks der Marke ja! von Rewe bevorzugen, ist Vorsicht geboten. Diese könnten gesundheitsschädliche Fremdkörper enthalten und sind daher Gegenstand einer dringenden Rückrufaktion.

Innere Verletzungen drohen: Eiliger Rückruf von Rewe-Snack

Die Snäcky Knabbergebäck GmbH, der Produzent des betroffenen Artikels, hat über die Plattform lebensmittelwarnung.de einen Rückruf für die ja! Paprika Kartoffelsticks in der 125-Gramm-Packung eingeleitet - „aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes“. Die zurückgerufene Ware ist anhand des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) 11.04.2025 und der Chargennummer L0010087303 zu identifizieren.

Überblick über das zurückgerufene Produkt:

Produktbezeichnung ja! Paprika Kartoffelsticks
Packungsgröße125 Gramm
MHD11.04.2025
ChargennummerL0010087303

Die Kunden können diese Angaben auf der Rückseite der Verpackung finden, so die Snäcky Knabbergebäck GmbH. Sie rät dringend davon ab, das Produkt zu verzehren. Nach aktuellem Kenntnisstand ist nur Nordrhein-Westfalen von dem Rückruf betroffen, wie lebensmittelwarnung.de informiert. Ein kürzlich stattgefundener Nudelrückruf betraf jedoch mehrere Supermarktketten in ganz Deutschland.

Vorsicht beim Genuss dieses Snacks: Die Paprika Kartoffelsticks der Rewe-Eigenmarke ja! sind eventuell mit Glasscherben kontaminiert.

Rückruf bei Rewe: Glasfremdkörper im Produkt können ernsthafte Verletzungen verursachen

Die dringende Lebensmittelwarnung wurde aufgrund einer Kontamination mit Fremdkörpern aus Glas ausgesprochen. Der Hersteller aus Hankensbüttel teilt mit, dass es „nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich in einzelnen Packungen des betroffenen Artikels Glasscherben befinden.“ Ein ähnlicher Vorfall führte kürzlich zur Rücknahme einer Aldi-Schokolade. Der Verzehr solcher Fremdkörper kann gravierende gesundheitliche Auswirkungen haben.

Laut dem Fachportal MSD Manual können Glassplitter und andere Fremdkörper nicht nur Verletzungen im Mund- und Rachenraum verursachen, sondern auch potenziell tödliche Schäden am Verdauungstrakt. Zu den möglichen Folgen zählen eine Perforation von Magen oder Darm, Blutungen oder eine Entzündung der Bauchhöhle.

Der Hersteller hat die betroffene Ware bereits aus dem Verkauf genommen, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Kunden, die das Produkt mit dem genannten MHD und der Chargennummer erworben haben, können es „gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben“. (jm)

Rubriklistenbild: © rueckruf/IMAGO

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