Ins neue Jahr mit Hund und Katze

Silvesterstress bei Haustieren vermeiden: Tipps für einen entspannten Jahreswechsel mit Ihrem Liebling

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Der Silvesterabend kann für Haustiere eine Herausforderung sein. Laute Knallerei und grelle Lichter lösen bei vielen Tieren Ängste aus. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Tier durch den Jahreswechsel begleiten.

Der Jahreswechsel steht vor der Tür und zahlreiche Haustierbesitzer machen sich schon jetzt Gedanken darüber, wie sie ihre Lieblinge durch den stressigen Abend begleiten. Mit diesen Tipps helfen Sie Ihrem Tier dabei, lautes Knallen und bunte Blitze entspannt zu überstehen.

1. Frühzeitige Vorbereitung für einen ruhigen Start

Beginnen Sie schon im Vorfeld des Silvesterabends mit der Vorbereitung. Mit einem Hund können Sie tagsüber einen großen Spaziergang machen und viel mit ihm spielen. Ist der Vierbeiner am Abend müde und ausgelastet, verschläft er das Feuerwerk im besten Fall. Gleiches gilt für Katzen: Ausgiebiges Spielen kann dabei helfen, überschüssige Energie abzubauen. Freigängerkatzen behalten Sie schon frühzeitig im Haus und verschließen alle Katzenklappen und Möglichkeiten, nach draußen zu entwischen. Am Tag von Silvester kann es helfen, den gewohnten Tagesablauf beizubehalten, um dem Tier Normalität zu signalisieren. So erkennen Sie Stress bei Katzen.

In der Rheinische Post rät Verhaltensbiologin und Hundetrainerin Marie Nitzschner außerdem: „Lassen Sie Ihren Hund nicht von der Leine: Immer wieder laufen Hunde in ihrer Panik weg. Lassen Sie den Hund deshalb unbedingt rund um Silvester angeleint – also auch ein paar Tage vorher und danach.“

Behalten Sie Ihre Haustiere am Silvesterabend unbedingt in der Wohnung. Die Tiere könnten sich draußen erschrecken und entlaufen oder sich verletzen. (Symbolbild)

2. Verhalten während des Feuerwerks

Während der Feierlichkeiten ist Ruhe das Gebot der Stunde. Versuchen Sie, sich entspannt zu verhalten, um Ihr Haustier nicht zusätzlich zu beunruhigen. Setzt die Angst ein, bleiben Sie ruhig, um Ihrem Hund oder Ihrer Katze zu zeigen, dass es keinen Grund zur Aufregung gibt. Ihr Hund ist aufgedreht oder nervös? Drei Tipps, wie Sie ihn beruhigen. Lassen Sie Ihren Hund oder Ihre Katze selbst entscheiden, ob sie sich verstecken möchten, und zwingen Sie sie nicht zu Interaktionen.

Kauknochen und Katzenspielsachen

„Kauen setzt bei Hunden Glücks- und Beruhigungshormone frei und kann daher zur Entspannung beitragen“, informiert die Südwest Presse. Mit einem großen Kauknochen sei außerdem über einen längeren Zeitraum für Ablenkung gesorgt.

Bei Katzen kann das Lieblingsspielzeug, Leckerlis oder eine ausgiebige Kuscheleinheit für die nötige Ablenkung sorgen.

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3. Musik oder beruhigende Geräuschkulissen

Gewohnte Hintergrundgeräusche wie leise Musik oder ein beruhigendes Radioprogramm können dazu beitragen, die Knallgeräusche zu übertönen und eine entspannte Umgebung zu schaffen. Achten Sie darauf, dass die Lautstärke angenehm für Ihr Haustier ist. Schließen Sie zusätzlich Vorhänge und Jalousien, um auch die optischen Reize möglichst fernzuhalten.

4. Rückzugsmöglichkeiten schaffen und Nähe zeigen

Bieten Sie Ihren pelzigen Gefährten die gewohnten Rückzugsmöglichkeiten. Stellen Sie Wasser, Futter und Kuscheldecken bereit, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Sollten sich die Haustiere an Orte verkriechen wollen, die ansonsten tabu sind, machen Sie an Silvester eine Ausnahme.

Hunde lieben es, die Nähe zu ihren Besitzern zu spüren, weshalb Sie vor allem in Stresssituationen wie dieser Anwesenheit und Zuneigung signalisieren sollten. Seien Sie aber vorsichtig mit übertriebener Aufmerksamkeit, denn das könnte den Eindruck erwecken, dass ein Ausnahmezustand herrscht, was Sie dringend vermeiden sollten. „Trösten ist erlaubt und wichtig, aber man sollte dabei selbst ruhig bleiben“, rät die Südwest Presse.

Zehn magisch-schöne Hundefotos: kreativ, bewegend und zuckersüß

Die Schwedin Sanna Sander hat ihre Azawakh-Hündin Soleil vor einem Holzstapel eingefangen.
1. Platz in der Kategorie: Porträt und Landschaft. „Im Moment verweilen“: Die Schwedin Sanna Sander hat ihre Azawakh-Hündin Soleil vor einem Holzstapel eingefangen. „Ein Moment reiner Stille im geschäftigen und chaotischen Alltag“.  © Sanna Sander/Dog Photography Awards
Nala, die Australian Shepherd-Hündin, liegt ganz entspannt auf einer ruhigen Nebenstraße bei Schneefall.
2. Platz in der Kategorie Porträt und Landschaft: Nala, die Australian Shepherd-Hündin, liegt ganz entspannt auf einer ruhigen Nebenstraße bei Schneefall. © Grace Fieselman/Dog Photography Awards
Windhund beim Rennen
1. Platz in der Kategorie Action: Dazu sagt die Fotografin: „Haben Sie schon einmal einen Hund, oder noch besser einen Windhund, gesehen, der vor lauter Freude läuft? Sie sehen die Kraft, das Spiel der Muskeln und die perfekte Anatomie. In diesem Bild wollte ich die Geschwindigkeit des Hundes zeigen und einfangen, aber gleichzeitig die Bewegung einfrieren, um die Anatomie dieses wunderschönen Hundes zu zeigen. Das Ergebnis ist eine atemberaubende Komposition, reduziert auf das einzig Wichtige, den Hund“. © Jacqueline Rüdiger/Dog Photography Awards
Hund springt ins Wasser
2. Platz in der Kategorie Action: „Ich bin fasziniert von dem Zusammenspiel zwischen Luft, Wasser und Licht. Wenn das Wasser im Moment des Aufpralls plötzlich verdrängt wird, wenn ein Hund ins Wasser eintaucht. Dieser Sekundenbruchteil erweckte in mir das Gefühl, durch Eis zu fallen oder plötzlich in eine andere Welt versetzt zu werden“. © Roberta Holden/Dog Photography Awards
Ein Hund fängt eine Frisbee-Scheibe
3. Platz in der Kategorie Action: Fang. „Alles dort war wie nicht von dieser Welt. Der Sonnenuntergang war wunderschön und das Wasser war so ruhig, dass es verrückte Reflexionen erzeugte“. ©  Anne-Laurie Léger/Dog Photography Awards
Hund mit einem Tutu
1. Platz in der Kategorie Studio: „Strike a pose“. Hund als Ballerina.  © Anna Averianova/Dog Photography Awards
Welpen beim Kuscheln
3. Platz in der Kategorie Studio: Lass uns kuscheln. „Drei Wochen alte Deutsche Dogge-Welpen. Das Foto wurde mit Studiolicht bei den Züchtern zu Hause aufgenommen“. © Tuss Bennergård/Dog Photography Awards
Pudel umringt von Menschen
1. Platz in der Kategorie Hunde und Menschen: Dazu der Fotograf: „Neues und Altes inspiriert von Caravaggio, dem Künstler und neue Trends im Steampunk, mit der Liebe zu Hunden“. © Mercury Megaloudis/Dog Photography Awards
Hund und Mensch am Strand
2. Platz in der Kategorie Hunde und Menschen: „In einer Welt, in der das Leben unermesslich und überwältigend sein kann, genau wie die Weite des Ozeans, können wir uns an den besten Freund des Menschen wenden, um Gesellschaft und Unterstützung zu finden und die Unermesslichkeit gemeinsam bewältigen“. © Emma Gough/Dog Photography Awards
Eine Hundebesitzerin gemeinsam mit ihrem Hund Timber.
3. Platz in der Kategorie Hunde und Menschen: Eine Hundebesitzerin gemeinsam mit ihrem Hund Timber.  © Jane Thomson/Dog Photography Awards

5. Beruhigungsmittel und Pheromone

Beruhigungsmittel oder spezielle Pheromone können bei sehr ängstlichen Tieren unterstützend wirken. Sprechen Sie im Vorfeld mit Ihrem Tierarzt über mögliche Optionen. Solche Präparate können Ängste mildern und Ihrem Haustier eine gewisse Gelassenheit verleihen.

Vereinbaren Sie einen Termin aber unbedingt rechtzeitig: Manche Medikamente brauchen eine Weile, bis sie ihre Wirkung entfalten und sollten daher bereits eine Weile im Voraus gegeben werden. Lesen Sie hier sieben weitere Tipps, wie Sie Ihre Haustiere vor dem Silvester-Wahnsinn schützen können.

Rubriklistenbild: © agefotostock/Imago

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