Mulchen hat viele Vorteile

Legen Sie ab sofort Stroh unter Ihre Erdbeeren – es beschert Ihnen eine reiche Ernte

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Stroh unter Erdbeeren soll verhindern, dass die leckeren Früchte faulen.
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Wer Stroh unter seinen Erdbeerpflanzen auslegt, profitiert von zahlreichen Vorteilen. Worauf Sie beim Mulchen achten sollten – und welche Alternativen sich noch anbieten.

Wenn im Frühling die Erdbeersaison startet, sieht man auf vielen Erdbeerfeldern Stroh zwischen den Pflanzen liegen. Auch für Hobbygärtner bietet sich diese Praxis bei diesem beliebten Obst an – und zwar aus vielerlei Gründen.

Warum lohnt es sich, Erdbeeren mit Stroh zu mulchen?

Erdbeeren wachsen relativ dicht am Boden. Damit die leckeren Früchte sauber bleiben und vor Nässe geschützt sind, empfiehlt es sich, Stroh unter den Erdbeerpflanzen auszulegen. So liegen sie später nicht direkt auf der Erde auf und faulen nicht so leicht.

Durch die Strohauflage verdunstet das Wasser nach dem Gießen außerdem nicht so schnell. Das kommt den Erdbeerpflänzchen wie gerufen, denn als typische Waldgewächse lieben sie feuchten Boden! Die Pflanzen wachsen dadurch besser, sind gesünder und dadurch widerstandsfähiger gegen Pilzkrankheiten. Gleichzeitig hält das Stroh gefräßige Schnecken von den süßen Früchten fern, da sie nicht gerne über das sperrige Material kriechen. Unter der Mulchauflage verstecken sich die Kriechtiere dennoch gerne, wenn das Wetter entsprechend feucht ist.

Und noch einen weiteren Vorteil hat das Mulchen: Die Strohauflage verhindert, dass Unkraut wuchert. So müssen sie nicht dauernd hacken und jäten und die flach wachsenden Wurzeln werden nicht beim Wachsen gestört.

Wann muss man das Stroh auslegen?

Sobald die Pflanzen anfangen zu blühen, kann Stroh unter den Erdbeeren und zwischen den Reihen ausgelegt werden. Je nach Erdbeer-Sorte ist dies zwischen Ende April bis Anfang Juni der Fall. Dafür sollte der Boden jedoch bereits relativ warm sein, da die Mulchschicht isolierend wirkt und die Früchte Wärme benötigen, um gut zu reifen. Ist eher kaltes und nasses Wetter angekündigt, sollte man mit dem Mulchen besser noch warten. Bei anhaltendem Regenwetter saugt sich das Stroh ohnehin voll und erfüllt dann nicht mehr seinen eigentlichen Zweck.

Stroh für Erdbeeren kaufen

Als Mulchmaterial empfiehlt sich Gerstenstroh, weil es besonders weich ist, und besonders Roggenstroh. Letzteres nimmt nur sehr wenig Feuchtigkeit auf und verrottet relativ langsam. Achten Sie im Nutzgarten jedoch darauf, nur unbehandeltes Stroh zu verwenden, um eventuelle Rückstände von Pflanzenschutzmitteln zu vermeiden. Wenn das Stroh zu sperrig ist, empfiehlt sich alternativ Kleintierstroh aus dem Handel zu kaufen, zum Beispiel bei OBI (werblicher Link).

Anleitung: So legen Sie das Stroh unter den Erdbeeren aus

Damit das Mulchen mit Stroh gelingt, helfen folgende Tipps:

  1. Das Beet zunächst gründlich von Unkraut befreien.
  2. Bringen Sie dann Dünger aus. Das ist notwendig, da das Stroh dem Boden Stickstoff entzieht, wenn es verrottet. Für den Anbau im eigenen Garten empfehlen sich organische Dünger wie Hornspäne oder organische Beerendünger.
  3. Dann eine Strohschicht auftragen, die etwa drei bis fünf Zentimeter dick ist.

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Muss ich das Stroh danach wieder entfernen?

Das Stroh wird in der Regel nach der letzten Ernte wieder entfernt. Beim Erdbeerenpflücken ist übrigens einiges zu beachten, um Schimmel zu vermeiden. Manche raten auch dazu, das Stroh zunächst liegenzulassen, und im Herbst in die Erde einzuarbeiten. Dafür muss der Boden aber ausreichend gedüngt sein.

Frühlingszwiebeln bis Erdbeeren: Zehn Gemüsesorten, die ideal fürs Hochbeet sind

Kohlrabi und Salat im eigenen Garten reif zur Ernte
Da Kohlrabi schneller und weniger ausladend als andere Kohlarten wächst, eignet er sich für das Hochbeet. © Alfred Hofer/Imago
Feldsalat (Valerianella locusta) im Beet
In einem unkrautarmen Hochbeet wächst Feldsalat gut. Er wird von August bis Oktober gesät.  © Manfred Ruckszio/Imago
Kapuzinerkresse (Nasturtium Tropaeolum majus)
Kapuzinerkresse wächst schnell und ist dank der (essbaren) Blüten und Blätter auch noch sehr dekorativ.  © Emer/Imago
Rote Beete, Rote Rübe (Beta vulgaris)
Bis Juni können Sie Rote Beete noch ins Hochbeet pflanzen. © O. Diez/Imago
Buschbohnen (Phaseolus vulgaris)
Da Buschbohnen besser in einem vorgewärmten Boden wachsen, ist ein Hochbeet ideal für den Anbau.  © Emer/Imago
Tomaten in Schüssel
Kleine Tomatensorten sind auch für das Hochbeet geeignet. Jedoch benötigen Sie einen Schutz vor Wind und Regen.  © Photology2000/Imago
Frühlingszwiebel (Allium cepa)
Von März bis August kann man Frühlingszwiebeln direkt ins Hochbeet säen.  © J. Pfeiffer/Imago
Erdbeeren im Beet
Erdbeeren sind ebenfalls für das Hochbeet geeignet, denn sie bleiben so von gierigen Schnecken verschont.  © Edwin Remsberg/Imago
Fenchelknollen
Fenchel benötigt bis zur Ernte viel Wärme, ideal ist also ein Anbau auf dem Hochbeet. © Auremar/Imago
Minze im Hochbeet
Kräuter wie Minze, Dill, Schnittlauch oder Kerbel finden ideale Bedingungen in einem Hochbeet. © Heike Rau/Imago

Alternative zu Strohunterlage: Wie gut eignen sich Holzwolle, Rindenmulch & Co.?

Als Alternative zu Stroh eignen sich folgende Materialien:

  • Holzwolle
  • Angetrockneter Rasenschnitt
  • Heu (allerdings kann dieses Grassamen enthalten, die dann im Beet aufgehen)
  • Farnblätter
  • Schafwolle
  • Biologisch abbaubare Mulchabdeckungen (wie etwa Mulchfolien, Gartenmulchpapier, Abdeckrollen aus Hanf oder Jute, Unkrautschutzmatten aus Schafwolle)

Rindenmulch ist bei Erdbeeren nur bedingt zu empfehlen, da er Stickstoff aus dem Boden bindet, sodass die Pflanzen nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. Außerdem kann er bei Erdbeeren Pilzkrankheiten fördern.

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