Gesunde Ernährung

Studie zeigt: Rund zwölf Erdbeeren am Tag senken den Blutdruck

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Erdbeeren zählen zu Ihrem Lieblingsobst? Nicht nur der Geschmack, auch die enthaltenen Nährstoffe sprechen dafür, dass man öfter zu den süßen Früchten greifen sollte.

Mit einem höheren Vitamin-C-Gehalt als Orangen stärken Erdbeeren das Immunsystem und schützen Zellen vor oxidativem Stress. Die antioxidativen Eigenschaften können das Risiko von Herzkrankheiten und bestimmten Krebsarten reduzieren. So informiert die Krankenkasse AOK, dass oxidativer Stress vermutlich die Entwicklung der beiden häufigen Todesursachen fördert.

Im Rahmen einer aktuellen Studie empfehlen die beteiligten Wissenschaftler eine bestimmte Menge an Erdbeeren täglich, um das Herz zu schützen.

Zwei Portionen Erdbeeren lassen Blutdruck sinken

„Diese Studie zeigt, dass der tägliche Verzehr von 26 Gramm gefriergetrocknetem Erdbeerpulver die kognitive Verarbeitungsgeschwindigkeit mäßig verbessert, den systolischen Blutdruck senkt und die Gesamtkapazität an Antioxidantien erhöht, was die kognitive Funktion fördern und die kardiovaskulären Risikofaktoren verbessern könnte“, so das Fazit des Forscherteams um Michelle Tsang von der San Diego State University.

Erdbeeren schmecken nicht nur, sie sind auch gut für die Herzgesundheit.

Die Wissenschaftler hatten mithilfe von 35 gesunden Männern und Frauen im Alter von 66 bis 78 Jahren untersucht, wie sich eine achtwöchige „Erdbeer-Kur“ auf den Körper auswirkt. Dafür teilten sie die Personen in zwei Gruppen auf, die eine nahm täglich jeweils 26 Gramm gefriergetrocknetes Erdbeerpulver zu sich, was rund zwei Portionen frischer Erdbeeren entspricht (etwa zwölf mittelgroßen Erdbeeren). Die Kontrollgruppe dagegen erhielt täglich ein Pulver ohne Inhaltsstoffe.

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Am Ende der acht Wochen stellten die Forscher fest, dass die „Erdbeer-Gruppe“ ihre kognitiven Fähigkeiten um 5,2 Prozent steigern und ihren systolischen Blutdruck um 3,6 Prozent senken könnten, verglichen mit der Kontrollgruppe.

Zehn blutdrucksenkende Lebensmittel

Kresse als gesundes Würzmittel - Wer Kräuter und Gewürze verwendet, kann Gerichte ganz ohne Kochsalz verfeinern. Auch Basilikum, Koriander, Curry, Ingwer, Thymian usw. gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Besonders Kurkuma soll Cholesterin senken und so die Entwicklung von Herz-Kreislaufkrankheiten verhindern.
Kresse als gesundes Würzmittel: Wer Kräuter und Gewürze verwendet, kann Gerichte ganz ohne Kochsalz verfeinern. Auch Basilikum, Koriander, Curry, Ingwer, Thymian usw. gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Besonders Kurkuma soll Cholesterin senken und so die Entwicklung von Herz-Kreislaufkrankheiten verhindern. © dpa/Patrick Pleul
Obstkorb
Bananen enthalten viel Kalium und wenig Natrium und sind deshalb ein wahrer Herzstärker. Auch andere Obstsorten wie Äpfel und auch Trockenobst zählen zu den kaliumreichen und natriumarmen Nahrungsmitteln und sind deshalb für eine herzgesunde Ernährung geeignet. © picture alliance/dpa/Frank Leonhardt
Es wird diskutiert, ob ein niedriger Vitamin-C-Spiegel im Blut Herzkrankheiten fördert. Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen aber auch anderes Obst wie Papaya enthalten besonders viel Vitamin C. Dieses soll die Blutgefäße stärken, vor oxidativem Stress schützen und die Aufnahme von Cholesterin hemmen.
Es wird diskutiert, ob ein niedriger Vitamin-C-Spiegel im Blut Herzkrankheiten fördert. Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen aber auch anderes Obst wie Papaya enthalten besonders viel Vitamin C. Dieses soll die Blutgefäße stärken, vor oxidativem Stress schützen und die Aufnahme von Cholesterin hemmen. © Susann Prautsch/dpa
Blattgemüse wie Spinat enthält Antioxidantien, Ballaststoffe und gesunde Fette und schützt so die Arterien. Brokkoli ist auch ein wahrer Gesundmacher mit Vitamin C, E, Kalium, Kalzium und Ballaststoffen - alles wichtig für ein gesundes Herz.
Blattgemüse wie Spinat enthält Antioxidantien, Ballaststoffe und gesunde Fette und schützt so die Arterien. Brokkoli ist auch ein wahrer Gesundmacher mit Vitamin C, E, Kalium, Kalzium und Ballaststoffen - alles wichtig für ein gesundes Herz. © Jens Kalaene/dpa
In dunkler Schokolade (mindestens 70 Prozent Kakao-Anteil sollten es sein) stecken Flavonoide und andere Verbindungen, die einen positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel haben. Einen Haken gibt es: In Schokolade ist viel Zucker und ungesundes Fett enthalten, weshalb man sie nicht in rauen Mengen essen sollte. Rohkakao ist eine gesunde Alternative.
In dunkler Schokolade (mindestens 70 Prozent Kakao-Anteil sollten es sein) stecken Flavonoide und andere pflanzliche Verbindungen, die einen positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel haben. Einen Haken gibt es: In Schokolade ist viel Zucker und ungesundes Fett enthalten, weshalb man sie nicht in rauen Mengen essen sollte. Rohkakao ist eine gesunde Alternative. © Oliver Berg/dpa
Omega-3-Fettsäuren sollen gutes Cholesterin erhöhen, Entzündungen im Körper hemmen und das Risiko für Herzerkrankungen senken. Vor allem in Seefisch wie Forelle, Makrele, Lachs und Sardine ist viel enthalten. Gute Omega-3-Lieferanten sind außerdem Samen wie Chia und Sesam.
Omega-3-Fettsäuren sollen gutes Cholesterin erhöhen, Entzündungen im Körper hemmen und das Risiko für Herzerkrankungen senken. Vor allem in Seefisch wie Forelle, Makrele, Lachs und Sardine ist viel enthalten. Gute Omega-3-Lieferanten sind außerdem Samen wie etwa Chia und Sesam. © Daniel Bockwoldt/dpa
Wer häufig Ballaststoffe isst, reduziert das Risiko Herz-Kreislaufkrankheiten zu bekommen. Vor allem Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen liefern viele Ballaststoffe, aber auch Vollkornprodukte, Getreide wie Amaranth und Dinkel, Obst und Gemüse.
Wer häufig Ballaststoffe isst, reduziert das Risiko Herz-Kreislaufkrankheiten zu bekommen. Vor allem Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen liefern viele Ballaststoffe, aber auch Vollkornprodukte, Getreide wie Amaranth und Dinkel, Obst und Gemüse. © Andreas Gebert/dpa
Heidelbeeren liefern viele Antioxidantien, die die Zellen und so auch die Blutgefäße schützen. Deshalb wird ihnen eine herzgesunde Wirkung zugesprochen. Auch andere Beeren haben diesen Effekt.
Heidelbeeren liefern viele Antioxidantien, die die Zellen und so auch die Blutgefäße schützen. Deshalb wird ihnen eine herzgesunde Wirkung zugesprochen. Auch andere Beeren haben diesen Effekt. © Mohssen Assanimoghaddam/dpa
Knoblauch wirkt als Blutdruck- und Cholesterinsenker und beugt so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.
Knoblauch wirkt als Blutdruck- und Cholesterinsenker und beugt so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. © Sven Hoppe/dpa
Nüsse enthalten gesunde Fette und Ballaststoffe und machen sie deshalb zum perfekten Bestandteil herzgesunder Ernährung.
Nüsse enthalten gesunde Fette und Ballaststoffe und machen sie deshalb zum perfekten Bestandteil herzgesunder Ernährung. © Gregor Fischer/dpa

Gesunde Erdbeeren: Was sie so heilsam macht

Gründe, warum Sie Erdbeeren häufiger essen sollten:

  • Die Ballaststoffe in Erdbeeren fördern die Verdauung und regulieren den Blutzuckerspiegel, was insbesondere für Diabetiker vorteilhaft ist.
  • Reich an Folsäure, unterstützen sie zudem die gesunde Entwicklung des ungeborenen Kindes während der Schwangerschaft.
  • Flavonoide wie Quercetin und Anthocyane wirken entzündungshemmend, was sich positiv auf die Herzgesundheit auswirkt.
  • Mit wenig Kalorien und hohem Wassergehalt sind Erdbeeren ein perfekter Snack für Gewichtsbewusste. Die natürliche Süße kann Heißhunger reduzieren.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Juliane Gutmann sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Liliya Solopova/Imago

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