Gesundheitstipps für Katzen

Erkältungssymptome bei Katzen: Was tun, wenn die Samtpfote niest?

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Katzen können sich erkälten und vergleichbare Symptome wie Menschen haben. Aber wie erkennen Sie, ob Ihr Samtpfote erkältet ist und was können Sie zur Linderung beitragen?

Eine Erkältung bei Katzen wird oftmals durch Viren verursacht. Ein geschwächtes Immunsystem und gereizte Schleimhäute schaffen es häufig nicht mehr, Bakterien abzuwehren – die Katze wird krank. Die Symptome ähneln denen einer menschlichen Erkältung: Häufiges Niesen, eine laufende Nase und leichtes Fieber sind typische Anzeichen. Auch Husten und Heiserkeit, gereizte oder tränende Augen und ein verminderter Appetit können laut Zooplus.de auf eine Erkältung hindeuten. Beobachten Sie Ihre Katze genau, um Veränderungen im Verhalten oder in der Gesundheit frühzeitig zu erkennen. An diesen sechs Anzeichen merken Sie, dass Ihre Katze friert.

Was tun bei einer Erkältung?

Viel Ruhe und ein warmer Rückzugsort sind wichtig, damit sich erkältete Katzen erholen können. (Symbolbild)

Um Ihrer erkälteten Katze zu helfen, sorgen Sie für viel Ruhe und eine warme Umgebung. Eine laufende Nase und tränende Augen können Sie mit einem feuchtwarmen, weichen Tuch sanft reinigen. Achten Sie darauf, dass der kleine Patient ausreichend trinkt, um einer Dehydrierung vorzubeugen. Bieten Sie Ihrer Katze darüber hinaus leicht verdauliches Futter an, um sich zu stärken. Vier-Pfoten.de empfiehlt, einen Tierarzt aufzusuchen, wenn sich der Zustand der Katze nicht innerhalb weniger Tage verbessert oder die Symptome schlimmer werden. Eine rechtzeitige Behandlung kann schwerwiegendere Erkrankungen wie eine Lungenentzündung verhindern.

Der Lebensabend von Senioren-Katzen: Worauf kommt es an, wenn die Samtpfoten alt werden?

Ältere Katze liegt.
Nicht nur die körperlichen Fähigkeiten und das Aktivitätslevel Ihrer Katze, sondern auch ihr Verhalten kann sich mit zunehmendem Alter verändern. Daraus ergeben sich neue und individuelle Bedürfnisse, auf die Sie als Katzenhalter möglichst sensibel eingehen sollten. „Ob, wann, wie stark und welche Alterserscheinungen bei Seniorkatzen auftreten, sind bei jeder Katze unterschiedlich“, informiert die VTG Tiergesundheit GmbH. © Panthermedia/Imago
Nahaufnahme einer getigerten Katze, die nach oben in die Kamera sieht. (Symbolbild)
Während Hauskatzen im Schnitt zwischen 15 und 18 Jahre alt werden können, erreichen Freigänger oft nur ein Alter zwischen acht und 12 Jahren. Streuner hingegen werden meist nur sechs bis acht Jahre alt. Für Rassekatzen gilt ein genereller Altersdurchschnitt von zehn bis 12 Jahren, so Helvetia Versicherungen. Bereits ab einem Alter von sieben Jahren gilt die Samtpfote dann als „ältere Katze“, mit 12 Jahren wird sie als „Seniorkatze“ bezeichnet. Mithilfe der Tabelle im Anschluss an die Fotogalerie können Sie herausfinden, wie alt Ihre Katze in Menschenjahren ist. © Wirestock/ Imago
Eine Katze liegt auf dem Rücken und spielt mit einem Stoffspielzeug.
Oft bemerken Katzenbesitzer Veränderungen im Verhalten ihrer älteren Lieblinge: Womit man die Katze in jungen Jahren noch begeistern konnte, zeigt sie heute oft kein Interesse mehr. Das hat aber nichts mit Ihnen oder dem Spielzeug zu tun, sondern mit der nachlassenden Aktivität und dem geringeren Bewegungsdrang Ihrer Katze. Statt herumzutollen, kuschelt sie jetzt vielleicht lieber und ist gerne in der Nähe ihrer Menschen. Auch das gemeinsame Spielen oder die Erkundungstouren vor der Tür werden oft kürzer. Ein stärkeres Schlafbedürfnis ist ein Zeichen dafür, dass sich die Katze ihrem Lebensabend nähert. Mit einem erhöhten, kuscheligen Platz, an dem sie dösen und ihre Umgebung beobachten kann, tun Sie ihr in dieser Lebensphase einen großen Gefallen. Trotz eingeschränkter Beweglichkeit und nachlassender Kondition sollten Sie je nach Gesundheitszustand Ihrer Katze tägliche Spieleinheiten in den Alltag integrieren, um sie geistig und körperlich fit zu halten. © IMAGO/Zoonar
Katze döst auf Kratzbaum
Um ihren sicheren Platz in der Höhe erklimmen zu können, sollten Sie Ihrer Katze eine Aufstiegshilfe, beispielsweise eine Katzentreppe, zur Verfügung stellen. Den Einstieg ins Katzenklo können Sie mit einem kleinen Hocker oder einer flachen Katzentoilette erleichtern. © McPHOTO/Imago
Katze schläft auf einem Stuhl
Wie Menschen können auch Katzen im Alter an Demenz erkranken. Aber auch das allgemeine Verhalten kann sich schleichend verändern. Schon kleine Abweichungen von der täglichen Routine oder Änderungen der Umgebung können beispielsweise den Altersstarrsinn und eine gewisse Verwirrtheit Ihrer Seniorenkatze zum Vorschein bringen. Die Einhaltung der Tagesroutine kann sich daher positiv auf die Verfassung des pelzigen Seniors auswirken; auf Veränderungen in der Wohnung sollten Sie weitgehend verzichten. © Pond5 Images/Imago
Katze genießt Sonnenuntergang
Auch bei nachlassendem Sehvermögen ist es wichtig, dass sich die Katze nachts in der Wohnung orientieren kann. Verändern Sie deshalb so wenig wie möglich, damit sich Ihr Stubentiger auch im Dunkeln zurechtfindet. Ein Nachtlicht kann helfen, dass das Tier auch nachts seinen Weg findet. © Depositphotos/Imago
Katze springt von einer Mauer
Nicht nur das Verhalten, sondern auch die körperliche Fitness von Katzen nimmt im Alter ab. Der Sprung vom oder auf den Stuhl fällt plötzlich nicht mehr so leicht. Die eingeschränkte Beweglichkeit beeinträchtigt Katzen auch bei der Fellpflege. Hier sollten Katzenhalter bei Bedarf unterstützen und das Fell mit einem feuchten Lappen sauber halten. Ein Anzeichen, dass Ihre Katze Hilfe benötigt, ist ein struppiges Fell mit trockener, schuppiger Haut. © Depositphotos/Imago
Eine grau-getigerte Katze frisst aus einem Edelstahlnapf.
Im Alter verschlechtert sich auch der Geruchssinn, weshalb viele Katzen Probleme damit haben, ihr Futter zuzuordnen. Zahnprobleme und eine empfindlichere Maulhöhle können bewirken, dass Senioren-Katzen insgesamt weniger fressen und unter Umständen Gewicht verlieren. Spezielles Seniorfutter versorgt die Katze mit ausreichend Vitaminen und Proteinen und ist außerdem geruchsintensiver, um den Appetit anzuregen. Zudem haben Katzen im Alter oft weniger Durst als junge Tiere, weshalb Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten müssen. Bieten Sie Ihrem Tier unterschiedliche Möglichkeiten zum Trinken, beispielsweise durch Trinkschalen in verschiedenen Zimmern oder einen Katzenbrunnen. Auch Trinkwasser mit einem leckeren Geschmack animiert Ihre Katze ganz bestimmt zum Trinken. Geben Sie dafür zum Beispiel etwas Nassfutter in das Wasserschälchen. © IMAGO/Pond5 Images
Katze liegt auf dem Schoß einer Frau.
Nicht nur das Riechen fällt Katzen im Alter oft schwerer, auch die Leistung anderer Sinnesorgane nimmt stetig ab. Wenn Sie also bemerken, dass Ihr Stubentiger schlechter sieht, hört oder riecht, sollten Sie ihn auf keinen Fall schimpfen, sondern besonders liebevoll auf seine Eigenheiten eingehen. © Imago
Katze schläft auf Fensterbrett
Chronisches Nierenversagen gilt als die häufigste Todesursache bei Katzen. Aber auch andere Krankheiten wie Arthrose, Herzerkrankungen, Diabetes mellitus oder Schilddrüsenfehlfunktionen kommen vor allem bei älteren Katzen häufig vor. Regelmäßige Check-ups beim Tierarzt helfen dabei, mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Ein altersbedingt geschwächtes Immunsystem sollte durch die nötigen Impfungen und eine regelmäßige Parasitenkontrolle unterstützt werden. © Pond5 Images/Imago
Eine schwarz-weiße Katze sitzt auf dem Schoß ihrer Besitzerin
Mit zunehmendem Alter werden Katzen sehr anhänglich und verschmust. Sie genießen es jetzt besonders, wenn sie ausgiebig gestreichelt und gebürstet werden und freuen sich, wenn man sich viel Zeit für sie nimmt. Genießen Sie diese Zeit gemeinsam mit Ihrem Fell-Liebling, denn auch dieser Lebensabschnitt kann für Katze und Halter sehr erfüllend sein. © IMAGO/Viola Bulatova

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Erkältung bei Katzen – häufig gestellte Fragen

Kann eine Erkältung bei Katzen von selbst heilen? Ja, milde Erkältungen können oft von selbst abklingen, aber es ist wichtig, die Symptome zu überwachen.

Wie kann ich meine Katze während einer Erkältung unterstützen? Halten Sie sie warm, bieten Sie ihr Ruhe und achten Sie auf eine gute Flüssigkeitszufuhr. Leidet der Stubentiger unter Appetitlosigkeit, probieren Sie es mit einem besonders leckeren Nassfutter, das Sie leicht anwärmen können. Auch eine Kombination aus etwas Futter und untergemischtem Wasser hilft dem Tier, schnell wieder auf die Pfoten zu kommen.

Ist eine Erkältung unter Katzen ansteckend? Ja, kranke Katzen können ihre Artgenossen mit einer Erkältung anstecken. Das passiert häufig bei Tieren, die mit anderen Katzen zusammenleben oder draußen auf erkrankte Freigänger treffen.

Erkältung bei Katzen: vorbeugende Maßnahmen

Eine gesunde Ernährung und die Vermeidung von Stress sind entscheidend, um Erkältungen bei Katzen vorzubeugen. Eine ausgewogene Diät stärkt das Immunsystem Ihrer Katze und hilft, Infektionen abzuwehren. Auch eine hygienische Umgebung ist für Katzen wichtig, um gesund zu bleiben. Eine Erkältung ist übrigens nicht mit dem gefürchteten Katzenschnupfen zu verwechseln.

Rubriklistenbild: © Zoonar/Imago

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