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Hunde und Hitze: Dürfen die Tiere unser Eis mitessen?

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In der Hitze des Sommers lieben wir alle eine kalte Erfrischung. Doch ist unser Speiseeis auch für Hunde eine gute Idee? Manche Inhaltsstoffe sind problematisch.

Die sommerlichen Temperaturen bringen nicht nur viele Menschen, sondern auch Hunde zum Schwitzen. Spätestens wenn der Vierbeiner hechelt und ihm die Zunge aus dem Maul hängt, ist das ein klares Zeichen dafür, dass er mit der Hitze zu kämpfen hat. Herrchen und Frauchen sollten in diesen Momenten dafür sorgen, dass ihr kleiner Liebling ausreichend Wasser trinkt und sich an einem schattigen Platz abkühlen kann. Auch eine Portion Eis sorgt für den nötigen Frische-Kick. Doch welche Sorten sind eigentlich für Hunde geeignet?

Finger weg! Konventionelles Speiseeis schadet Hunden

Normales Eis aus der Tiefkühltruhe oder Eisdiele ist problematisch für Hunde. Die meisten klassischen Eissorten wie Schokolade und Vanille enthalten Milch oder Sahne. Genau die vertragen Hunde nicht oder nur wenig, da sie meistens laktoseintolerant sind. Im Laufe ihres Lebens verlieren sie die Fähigkeit, das Enzym Laktase zu produzieren, das für die Verdauung des Milchzuckers benötigt wird. Wenn ein Hund Laktose zu sich nimmt, kann er Verdauungsprobleme wie Durchfall, Blähungen, Bauchschmerzen und Erbrechen entwickeln.

Doch auch der im Eis enthaltene Zucker schadet Hunden. Die süße Zutat kann zu Übergewicht und Diabetes führen sowie Herzerkrankungen auslösen. Außerdem ist Zucker schlecht für die Zähne und gilt aus Hauptverursacher von Karies. Ihrem Vierbeiner zuliebe sollten Sie ihn also fern von gesüßten Leckereien halten.

Noch gefährlicher als normaler Zucker ist für Hunde der Zuckeraustauschstoff Xylit (E 967). Dieser steckt in vielen zuckerfreien Lebensmitteln und Getränken und teilweise auch in Eis. Schon wenige Gramm Xylit können für Hunde tödlich sein. Symptome einer Xylit-Vergiftung sind Krampfanfälle, Hypoglykämie (niedriger Blutzuckerspiegel) und Leberversagen.

Normales Speiseeis sollten Sie nie mit Ihrem Vierbeiner teilen.

Weitere problematische Inhaltsstoffe in Speiseeis

Neben Laktose und Zucker enthält Eis weitere schädliche Inhaltsstoffe für Hunde. Schokoladeneis ist nach wie vor eine der beliebtesten Sorten der Deutschen. Hunde sollten mit der dunklen Eiskreation allerdings nicht in Berührung kommen: Die enthaltenen Inhaltsstoffe Theobromin und Koffein sind giftig für die Fellnasen. Theobromin kann Herzprobleme und Nierenversagen auslösen und sogar zum Tod führen. Halten Sie Ihren Fellfreund also fern von schokoladigen Süßwaren – das gilt nicht nur für Eis.

Sehr gefährlich für Hunde sind außerdem Eissorten, die Rosinen, Alkohol oder Kaffee enthalten. Schon geringe Mengen an Rosinen oder Weintrauben können ein tödliches Nierenversagen auslösen.

Owtscharka oder Otterhund: Zehn Hunderassen, die fast niemand kennt

Der elegante Azawakh war lange Zeit treuer Gefährte der Tuareg und jagte in der südlichen Sahara Antilopen und Gazellen.
Der elegante Azawakh war lange Zeit treuer Gefährte der Tuareg und jagte in der südlichen Sahara Antilopen und Gazellen. Nach Europa kam der sensible Windhund in den 70er Jahren. Anfangs gilt er als etwas scheu, hat er sich an seine Familie gewöhnt, ist er sehr loyal und anhänglich. Er benötigt eine ruhige und gelassene Familie. (Symbolbild) © Ardea/Imago
Der imposante Kaukasische Owtscharka Bärenhund mag zwar hübsch und flauschig aussehen, er hat es jedoch faustdick hinter den Ohren.
Der imposante Kaukasische Owtscharka mag zwar hübsch und flauschig aussehen, er hat es jedoch faustdick hinter den Ohren. Als Herdenschutzhund ist er zuständig für die Bewachung von Haus und Hof und ist gewohnt auch das Vieh tagelang bei Wind und Wetter vor Wölfen oder Bären zu beschützen. Nur was für erfahrende Spezialisten. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Der energievolle Mudi stammt aus Ungarn und ist ein mittelgroßer Hütehund.
Der energievolle Mudi stammt aus Ungarn und ist ein mittelgroßer Hütehund. Er wird als Arbeitshund eingesetzt, hütet das Vieh oder kümmert sich um Ratten und Mäuse. Durch sein freundliches und liebevolles Wesen gilt er auch als Familienhund. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Der Xoloitzcuintle ist eine uralte mexikanische Hunderasse und auch unter dem Namen Mexikanischer Nackthund bekannt.
Der Xoloitzcuintle ist eine uralte mexikanische Hunderasse und auch unter dem Namen Mexikanischer Nackthund bekannt. Die goldige Fledermaus wurde als Hund der Götter verehrt und gilt als treuer Begleiter. Heutzutage, ist die Rasse jedoch umstritten, da sie als sogenannte Qualzucht gilt. (Symbolbild) © Nature Picture Library/Imago
Der mittelgroße Norwegische Lundehund erinnert ein klein wenig an einen Fuchs und ist ein genialer Jäger mit besonderer Anatomie.
Der mittelgroße Norwegische Lundehund erinnert ein klein wenig an einen Fuchs und ist ein genialer Jäger mit besonderer Anatomie. Er wurde für die Jagd auf Papageientaucher gezüchtet, die in Erdhöhlen brüten. Seine Schultergelenke sind beweglicher als bei anderen Hunden, er kann die Vorderbeine um 90° zur Seite drehen. Er gilt als kleiner Dickkopf, mit Konsequenz und Geduld lässt er sich jedoch gut erziehen. (Symbolbild) © Anka Agency International/Imago
Der Fila Brasileiro ist ein südamerikanischer Jagdhund auf Großwild und wird oft auch als Brasilianischer Mastiff bezeichnet.
Der Fila Brasileiro ist ein südamerikanischer Jagdhund auf Großwild und wird oft auch als Brasilianischer Mastiff bezeichnet. Er verfügt über ein sehr schnelles Reaktionsvermögen und wird als Wachhund, Viehtreiber und Beschützer eingesetzt. Die selbstbewussten und mutigen Hunden sind territorial veranlagt und nichts für Anfänger. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Der Otterhund ist ein hervorragender Jäger im kühlen Nass. In Frankreich gezüchtet wurde er für vor allem für die Jagd auf Fischotter eingesetzt.
Der Otterhund ist ein hervorragender Jäger im kühlen Nass. In Frankreich gezüchtet wurde er für vor allem für die Jagd auf Fischotter eingesetzt. Er verfügt über eine brillante Nase und besitzt Schwimmhäute zwischen den Zehen. Aufgrund seiner liebenswürdigen und neugierigen Art gilt er auch als Familienhund. Er zählt zu den seltensten Hunderassen der Welt. (Symbolbild) © Reiner Bernhardt/Imago
Der Louisiana Catahoula Leopard Dog stammt ursprünglich aus Louisiana und ist ein richtiger Arbeitshund.
Der große und kraftvolle Louisiana Catahoula Leopard Dog stammt ursprünglich aus den Südstaaten der USA und ist ein richtiger Arbeitshund. Er hilft beim Treiben von Rindern, zudem liebt er die Jagd und leistet wertvolle Dienste bei der Fährtensuche. Er gilt als äußerst mutig, zudem hat er gelernt, selbständig zu denken. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Der imposante Thai Ridgeback ist ein mittelgroßer Hund aus Thailand und besticht durch seine drahtige und muskulöse Erscheinung.
Der imposante Thai Ridgeback ist ein mittelgroßer Hund aus Thailand und besticht durch seine drahtige und muskulöse Erscheinung. Wie der afrikanische Rhodesian Ridgeback hat er den sogenannten „Ridge“ geerbt. Ein breiter Haarstrich am Rücken, der in entgegengesetzter Richtung verläuft. © imagebroker/Imago
Der Sloughi leistet als Jagdbegleiter der Beduinen Nordafrikas seit Jahrhunderten treue Dienste.
Der Sloughi leistet als Jagdbegleiter der Beduinen Nordafrikas seit Jahrhunderten treue Dienste. Der sensible und feinfühlige arabische Windhund benötigt viel Auslauf und Bewegung und ist eher für sportliche Menschen geeignet. (Symbolbild) © agefotostock/Imago

Eis für Hunde ganz einfach selbst machen

Der Verzehr von industriellem Eis ist für Hunde mit zahlreichen gesundheitlichen Risiken verbunden. Glücklicherweise gibt es Alternativen: Sie können Ihrem pelzigen Liebling selbst ein erfrischendes Eis zubereiten. Dafür brauchen Sie nur wenige natürliche Zutaten.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem fruchtigen Frozen Joghurt? In Joghurt, Buttermilch und Quark stecken nämlich weniger Laktose als in Milch und Sahne. Meist werden diese Milchprodukte von Hunden gut vertragen. Pürieren Sie einfach tiefgekühlte Heidelbeeren mit Naturjoghurt und geben Sie die Mischung in den Gefrierschrank – fertig! Sobald das Hundeeis fest ist, können Sie es Ihrem Vierbeiner servieren. Tipp: Um den Geschmack zu variieren, können Sie die Heidelbeeren auch gegen gefrorene Bananen austauschen. Wer den Snack gerne vegan machen will, kann statt Naturjoghurt reines Erdnussmus verwenden. Diese Kreation ist allerdings deutlich kalorienhaltiger und eignet sich nicht für übergewichtige Hunde.

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Rezepte für ein gesundes Hundeeis

Ganz einfach lässt sich Hundeeis mit Eiswürfelformen herstellen. Geben Sie dafür geeignetes Obst oder Gemüse mit etwas Wasser in die Formen. Beispielsweise können Sie Beeren, geraspelte Äpfel oder gedünstete Möhren verwenden – alles, was Ihrem Vierbeiner eben so schmeckt. Der Vorteil an diesem Rezept ist, dass Sie das Wassereis in kleinen Portionen wie Leckerlis verfüttern können.

Sie können auch eine herzhafte Eiskreation herstellen: Dafür brauchen Sie etwas körnigen Frischkäse und Leberwurst. Vermischen Sie die Zutaten mit etwas Öl in einem gefriergeeigneten Behälter. Nach einigen Stunden können Sie das Leberwursteis aus der Tiefkühltruhe nehmen und Ihrem erwartungsfreudigen Hund geben. Wetten, dass Ihr Vierbeiner Sie danach noch mehr liebt?

Rubriklistenbild: © agefotostock/Imago

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