Pflanztunnel und Mulchen

Erntezeit verlängern: Acht Tipps für den Herbst

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Dass Sie sich, sobald es kälter wird, vom eigenen Gemüse verabschieden müssen, war einmal. Mit diesen Tipps können Sie bis in den späten Herbst ernten.

Sie haben sich in Ihrem Gartenbeet gerade erst so richtig eingelebt, da neigt der Sommer sich auch schon wieder dem Ende zu. Doch mit den richtigen Tipps können Sie Gemüse noch bis in den späten Herbst ernten.

Erntezeit verlängern: Zehn Tipps für den Herbst

Mit einigen Tipps können Sie die Erntezeit bis in den späten Herbst ziehen.

Kaum werden die Tage wieder kürzer und die kühlen Nächte wieder länger, ist dies Anlass genug, dass Gärtnerinnen und Gärtner ihren Anbau auf Küchenkräuter beschränken. Dabei gibt es sowohl für Menschen mit großem oder kleinen Garten die passende Lösung, um noch bis in den Winter hinein Gemüse zu ernten. Folgende Tipps für die kühlere Jahreszeit sollten Sie beherzigen:

  • Beetabdeckungen: Wer ein Hochbeet hat, der kann sich aus Holz und Glas oder Plastik eine Beetabdeckung basteln, die man aufklappen kann. So sind Gemüse und Kräuter vor Frost und Regen geschützt.
  • Pflanztunnel: Diese Art von Schutz hat sich auch gegen Vögel und Schädlinge bewährt und wird mithilfe von Tunnelbögen direkt im Beet angebracht. Günstig sind Pflanztunnel ebenfalls.
  • Gewächshäuser: Wem etwas mehr Platz zur Verfügung steht, der setzt auf ein klassisches Gewächshaus. Je nachdem, ob das Gewächshaus beheizt ist, lassen sich verschiedene Gemüsesorten wie Spinat, Pflücksalate oder Rüben anbauen. Im Sommer hingegen dient das Gewächshaus als Schutz vor Hitze und Sonne, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtet.
  • Die richtigen Sorten anbauen: Paprika und Tomaten schrecken vor Kälte zurück, weshalb Sie sich auf robustere Gemüsesorten konzentrieren sollten. Sorten, die im zeitigen Frühjahr geerntet werden können, sind meist auch dafür geeignet, dass man sie im Sommer sät und im Herbst erntet. Diese Sorten eignen sich.
  • Mulchen: Es hält nicht nur Unkraut fern und verbessert die Zusammensetzung der Erde, das Mulchen hält auch vor allem Wärme im Boden. Indem man eine Schicht Stroh, Heu oder einen anderen natürlichen Mulch um die Pflanzen verteilt, so bleibt die Wärme länger in der Erde.
  • Mit dem Klima gärtnern: Informieren Sie sich über Klimazonen und Pflanzen, die in Ihrer Region winterhart sind. Auch individuelle Gegebenheiten wie Anzahl der Bäume und Hanglage spielen eine Rolle beim Anbau.
  • Hochbeete: Die Erde wird in Hochbeeten schneller erwärmt und erkaltet dafür weniger rasch. Außerdem kann man diese Form von Beet einfach mit einer Abdeckung, wie oben erwähnt, versehen.
  • Anbau auf der Fensterbank: Es ist bereits Anfang Herbst und Ihre Kräuter sitzen immer noch im Beet? Topfen Sie die Kräuter ein und stellen Sie sie einfach auf die Fensterbank.

Auch Salate, Wurzelgemüse und Ingwer können ganz einfach auf der Fensterbank angebaut werden.

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Zehn Zimmerpflanzen für sonnige Standorte

Ein Opuntia Ficus Indica oder Feigenkaktus ohne Blüte.
Kakteen, insbesondere der Feigenkaktus, vertragen viel Sonnenlicht.  © William Attard McCart/Imago
Kleine Greisenhaupt-Kakteen nebeneinander.
Cephalocereus senilis trägt aufgrund seiner weißen, feinen Haare auch den Beinamen „Old man‘s cactus“ oder „Greisenhaupt“.  © Penchan/Imago
Ein Christusdorn mit rosafarbener Blüte.
Als Wolfsmilchgewächs gedeiht der Christusdorn auch in der direkten Sonne. © Wattanaphob/Imago
Eine von der Sonne durchleuchtete orangefarbene Strelitzie.
Die Strelitzie kennt man in Deutschland vorwiegend als Schnittblume.  © Bruno Kaegi/Imago
Eine pink blühende Schönmalve.
Schönmalven mögen sonnige Standorte, zu viel Sonneneinstrahlung um die Mittagszeit kann aber zum Problem werden. © Iva Villi/Imago
Eine pink-weiß blühende Wüstenrose.
Die Wüstenrose beeindruckt im Sommer mit ihrer leuchtenden Blüte. © Phanlop Boonsongsomnu/Imago
Nahaufnahme einer Aloe Vera-Pflanze.
Aloe Vera gehört zu den Sukkulenten und mag es so hell, wie möglich, selbst im Winter. © Leung Cho Pan/Imago
Goldkugelkaktus oder Schwiegermuttersitz in freier Natur.
Die dichten Haare auf dem Schwiegermuttersitz sorgen dafür, dass der Kaktus keinen Sonnenbrand bekommt. © Stock&People/Imago
Nahaufnahme einer Bananenpflanze.
Die großen Blätter der Bananenpflanze verwandeln Ihre Wohnung in einen Dschungel.  © Achim Prill/Imago
Eine hellgrüne Echeverie im Garten.
Echeverien brauchen wie alle Dickblattgewächse viel Licht und vertragen direkte Sonneneinstrahlung. © Soniabonet/Imago

Rubriklistenbild: © Moodboard/Imago

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