VonJuliane Gutmannschließen
Krebs ist eine Krankheit, bei welcher es oft erst spät zu Symptomen kommt. Bei den ersten Warnsignalen sollten Sie daher keine Zeit verlieren.
Bei Infektionen reagiert das Immunsystem meist sofort mit typischen Krankheitsanzeichen wie Fieber, Schnupfen und Halsschmerzen. Krebskranke spüren dagegen oftmals erst in späten Krankheitsstadien, dass etwas nicht stimmt. Früherkennungsmaßnahmen wie regelmäßige Check-Ups beim Arzt sind daher enorm wichtig. Laborwerte, die durch eine Blutuntersuchung gewonnen werden, geben bereits lange vor ersten Symptomen Aufschluss darüber, wie es um die Gesundheit des Patienten bestellt ist.
Krebs ist die Folge einer Entartung und Mutation von Zellen. Die dadurch entstandenen Tumore können gutartig und bösartig sein. In letzterem Fall besteht Lebensgefahr, wenn eine Therapie nicht zeitnah einsetzt. Das Tückische: Viele Krebsarten führen in den frühen Stadien nicht zu Beschwerden.
Krebs: Wie sich erste Symptome bei Kindern und Erwachsenen zeigen
Symptome treten oft auf, wenn Tumore wachsen, auf Nerven oder Organe drücken oder Metastasen bilden. Kinder und Erwachsene zeigen in diesem Fall teilweise unterschiedliche Beschwerden.
Wenn folgende Symptome bei Erwachsenen neu auftreten, nicht wieder verschwinden oder schlimmer werden, sollten Sie dies ärztlich abklären lassen, informiert die Krankenkasse AOK:
- Fieber
- Nachtschweiß
- Gewichtsverlust ohne ersichtliche Ursache
- Verdauungsprobleme
- Schmerzen beim Wasserlassen
- Blutungen
- Appetitlosigkeit
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
- Knoten in der Brust
- anhaltender Husten
- Mundveränderungen
- Hautveränderungen
- Schmerzen ohne erkennbare Ursache
- Gelbfärbung von Haut oder Augen
- Blässe
- neurologische Auffälligkeiten
Bei Kindern können folgende Symptome auf eine Krebserkrankung hinweisen, wie das Portal Kinderkrebsinfo und Forschende vom Münchner Klinikum rechts der Isar informieren:
- Fieber
- Blässe
- Erbrechen
- Erschöpfung
- Konzentrationsschwäche
- Wachstumsverzögerungen
- Gewichtsverlust
- örtliche Schwellungen und Schmerzen
- Sehstörungen
- Bewusstseinsstörungen
- Lähmungen
- Knochenschmerzen
- Kopfschmerzen
- Erbrechen
- Lymphknotenschwellungen
Krebserregende Viren: Diese Erreger können Krebs auslösen




Eine rechtzeitige ärztliche Abklärung von Krebsverdachtssymptomen kann die Behandlungschancen erheblich verbessern. Denn wenn der Tumor wächst und sich Metastasen bilden, erschwert das die Therapie enorm.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.
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