Ein großer und ein kleiner Hund spielen gemeinsam am Strand.
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Hunde gelten je nach Größe und Rasse ab einem Alter von fünf bis zehn Jahren als Senioren. Dabei gilt: Je größer die Hunde, desto früher gehen sie in der Regel in den Ruhestand. Auch der Gesundheitszustand und die individuelle Veranlagung beeinflussen, ab wann ein Hund alt ist. Mit etwa sieben Jahren beginnt für die meisten Vierbeiner das Seniorenalter.
Alter Golden Retriever liegt im Gras.
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Dass Ihr Liebling älter wird, erkennen Sie an verschiedenen Anzeichen: Die ersten Haare rund um die Schnauze und die Augen werden grau und er ist nicht mehr so sportlich wie früher, was sich auch an seiner Statur zeigt. Er baut Muskelmasse ab und nimmt entweder zu oder mangels Appetit ab. Die Sinne lassen nach und das Gehirn arbeitet nicht mehr auf Hochtouren, weshalb manche Vierbeiner eigensinnig und stur wirken – auch im Kontakt mit Artgenossen. Nicht zuletzt steigt mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit, an Altersdemenz zu erkranken. Gleichzeitig wird Ihr Hund anfälliger für verschiedene Krankheiten, darunter auch Tumorerkrankungen. Regelmäßige Tierarztbesuche sind jetzt wichtiger denn je.
Golden Retriever spielt mit Toilettenpapier.
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Nicht nur das Gehirn, sondern auch die Schließmuskeln funktionieren nicht mehr so gut wie in jungen Jahren. So kann auch eine Demenz dazu führen, dass Hunde ihre erlernte Stubenreinheit vergessen oder vernachlässigen. Wenn Sie bei Ihrem Hund Anzeichen von Unsauberkeit und Inkontinenz bemerken, sollten Sie geduldig sein und ihn auf keinen Fall für sein Missgeschick ausschimpfen. Auch wenn Ihr Hund nicht mehr der Jüngste ist, verdient er es, mit Respekt und Rücksicht behandelt zu werden.
Hund sitzt auf Stufe.
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Für Hunde-Senioren ist das Treppensteigen nicht mehr geeignet. Die Treppen im Haus sollten Sie jetzt daher mit einem speziellen Tierschutzgitter sichern. Das Einsteigen ins Auto oder den Sprung aufs Sofa erleichtern Sie Ihrer Fellnase mit einer Hunderampe.
Hund frisst aus Futternapf.
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Die richtige Ernährung ist auch für ältere Hunde ein wichtiges Thema. Im Laufe des Lebens ändern sich die Bedürfnisse der Tiere, sodass ein Hund im Seniorenalter ein anderes Futter benötigt als ein junger oder mittelalter Hund. Auch der Energiebedarf sinkt im Alter um bis zu 20 Prozent. Deshalb weniger zu füttern, wäre aber falsch. Denn eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen ist für ältere Hunde besonders wichtig. Spezielles Seniorenfutter enthält alle wichtigen Nährstoffe, darunter auch leicht verdauliches Eiweiß. Die Futtermenge sollte der Größe, dem Alter und den Bedürfnissen des Hundes angepasst werden.
Älterer Hund läuft mit Herrchen auf Wiese.
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Auch wenn Ihr Senior in dieser Lebensphase mehr Ruhe braucht, sollten Sie die körperliche Aktivität nicht vernachlässigen. Die Spaziergänge werden nun wahrscheinlich etwas länger, aber es ist nicht notwendig, die gewohnte Strecke zu verkürzen, es sei denn, es gibt einen Grund dafür. Mit der Zeit können Sie dazu übergehen, etwas kürzere, aber dafür häufigere Spaziergänge an der frischen Luft zu machen. So vermeiden Sie, dass der Hund überanstrengt und von den Umwelteinflüssen erdrückt wird. Seien Sie immer wachsam und achten Sie auf die Signale, die Ihr Hund Ihnen sendet. Geht es ihm gut, spricht nichts gegen aufregende Spielstunden, merken Sie aber, dass er schnell müde wird, sollten Sie Pausen einplanen und die Spazierroutine anpassen. Damit die Gelenke nicht einrosten, können Sie mit Ihrem Liebling zu Hause trainieren oder ihn zum Hundesport in einer speziellen Seniorengruppe anmelden. Ein Tierarzt kann Ihnen Auskunft geben, wie viel Bewegung nötig ist.
Alter Hund mit grauem Fell.
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Um den Hund im Alter nicht nur körperlich, sondern auch geistig fit zu halten, eignen sich Such- und Denkaufgaben. Sie schaffen auch Erfolgserlebnisse für den Senior und erleichtern ihm so den Übergang in die letzte Lebensphase. Dabei ist es auch wichtig, die Gewohnheiten des Hundes nicht plötzlich, sondern langsam anzupassen. Für alternde Hunde sind Veränderungen schwer, mit einem gefühlvollen Umgang tun Sie Ihrem Vierbeiner daher einen großen Gefallen.
Frau bürstet alten Golden Retriever.
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Senior-Hunde brauchen nicht nur viel Zuneigung, sondern sind auch auf eine besonders liebevolle Pflege und Fürsorge angewiesen. Auch regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt sind wichtig. Spezielle Alters-Screenings ergänzen die bisherigen Vorsorgeuntersuchungen.
Alter Spaniel schläft in einem bunten Strickpulli.
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Ältere Hunde brauchen mehr Ruhe und verschlafen deshalb den Großteil des Tages. Wenn Sie Ihren pelzigen Freund gut kennen, haben Sie ein Gespür für seine Grenzen und sollten diese auch berücksichtigen. Nach einem langen und abenteuerlichen Leben hat Ihr Hund es verdient, sich zurückzuziehen, wenn ihm danach ist.
Hund im Sonnenuntergang.
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Gerade im Alter sollten Sie Ihrem Hund Ihre Zuneigung in Form von Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit spüren lassen. Sorgen Sie jeden Tag dafür, dass sich Ihr Begleiter rundum wohlfühlt. Die Vierbeiner sind nicht nur unsere besten Freunde, sie begleiten uns auch ihr ganzes Leben lang treu. Da der Tag des Abschieds immer näher rückt, sollten Sie Ihrem Hund jetzt so oft wie möglich zeigen, wie sehr Sie ihn lieben und dass er bei Ihnen in Sicherheit ist. So weiß er, dass er eines Tages in Frieden über die Regenbogenbrücke gehen kann.

Letzte Lebensphase

Die goldenen Jahre älterer Hunde – worauf es ankommt, wenn Ihr Liebling zum Senior wird

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Wenn die letzte Lebensphase Ihres Hundes bevorsteht, gibt es einiges zu beachten. Wie Sie Ihrem Senior einen angenehmen Lebensabend bereiten, erfahren Sie hier.

Noch vor Kurzem ist Ihr Hund durch den Park getollt, doch jetzt beobachtet er das wilde Treiben seiner Artgenossen lieber, anstatt mittendrin und voll dabei zu sein? Er wird gemütlicher, sein Fell färbt sich langsam grau und er braucht mehr Ruhe? Dann wird Ihr Hund zum Senior und ist von Tag zu Tag mehr auf Ihre Fürsorge angewiesen. Begleiten Sie ihn liebevoll auf seiner Reise – Ihr treuer Freund hat es verdient. Bedenken Sie, dass seine Anwesenheit für Sie nur einen Lebensabschnitt bedeutet – doch für ihn sind Sie sein ganzes Leben, sein Ein und Alles. Welche Phasen Hunde im Laufe ihres Lebens durchlaufen, erfahren Sie in unserer Bildergalerie.

Rubriklistenbild: © Zoonar/Imago

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