Ausdauernde Bergblume

Drei Fehler, die das Alpenveilchen bei der Pflege nicht verzeiht

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Alpenveilchen sind sehr beliebte Zimmerpflanzen, doch oft landen sie nach der Blüte im Müll. Mit diesen Tipps können sie bis zu 20 Jahre alt werden.

Ihre Alpenveilchen sehen schlapp aus? Bevor Sie sie entsorgen, prüfen Sie, ob Sie die grazilen Zimmerpflanzen falsch pflegen. Mit einigen Ratschlägen können Sie das Bergblümchen nämlich wieder zu neuem Leben erwecken. Mit ihren lebhaften Blüten verschönern Alpenveilchen den Winter in unseren Wohnräumen und haben sich auch aufgrund einer Vielzahl von Blütenfarben und -formen in der trüben Jahreszeit zu beliebten Zimmerpflanzen entwickelt. Doch nach der Blütezeit landen viele Alpenveilchen, die auch Zyklamen genannt werden, im Frühling in der Bioabfalltonne, weil sie vor sich hinwelken. Wenn man einige Fehler vermeidet, können diese attraktiven Blumen aber bis zu 20 Jahre alt werden.

Pflege-Fehler Nr. 1: Der ungeeignete Standort für Alpenveilchen

Alpenveilchen mögen im Haus einen eher kühleren Standort wie das Schlafzimmer.

Wenn unsere Wohnzimmer im Winter gemütlich warm werden, bekommen Alpenveilchen schnell Hitzestress. Diese ursprünglichen Waldbewohner bevorzugen eher niedrigere Temperaturen um die 16 Grad Celsius. Wenn die Zimmerpflanzen also ihre hübschen Blütenköpfe hängen lassen, ist es an der Zeit, sie an einen kühleren Ort zu stellen, sonst verwelken sie. Das Schlafzimmer oder das Treppenhaus eignen sich beispielsweise, solange es nicht zieht und die Sonneneinstrahlung nicht zu intensiv ist.

Pflege-Fehler Nr. 2: Keine Frischluft für Alpenveilchen

Wer länger Freude an den kleinen Bergblumen haben möchte, sollte ihnen im Frühjahr eine Auszeit im Freien gönnen. Dazu setzt man den Topf im Garten nach dem letzten Frost zur Hälfte in die Erde, wo die Pflanze sich im Sommer selbst versorgt. Am besten wählt man einen halbschattigen Standort, an dem die Blume bis auf gelegentliches Gießen bis zum August in Ruhe gelassen wird. Ab dann wird wieder gedüngt und im September kann das Alpenveilchen zurück ins Haus gebracht werden, wo es im Idealfall zu blühen beginnt.

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Pflege-Fehler Nr. 3: Staunässe

Die korrekte Bewässerung ist entscheidend für ein langes Alpenveilchenleben. Dabei sollte die Pflanze stets leicht feucht gehalten werden. Wie viele andere Zimmerpflanzen auch, gießt man Alpenveilchen am besten von unten über den Untersetzer mit kalkarmem Wasser und sollte dabei unbedingt Staunässe vermeiden, da die Wurzeln sonst schnell anfangen zu faulen und absterben. Bei guter Pflege kann die Pflanze jedoch bis zu 20 Jahre alt werden.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Ines Alms sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Margit Brettmann/Imago

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