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Fettleber: Risikofaktoren und Ursachen einer übermäßigen Verfettung des Organs

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Die nicht-alkoholische Fettleber wird durch verschiedene Faktoren verursacht. Meist ist ein ungesunder Lebensstil verantwortlich für die Verfettung der Leberzellen.

Jeder dritte Erwachsene und jedes dritte übergewichtige Kind in Deutschland leidet inzwischen unter einer nicht-alkoholischen Fettleber, auch NAFLD (Non-alcoholic Fatty Liver Disease) genannt. Mediziner unterscheiden sie von der alkoholischen Fettlebererkrankung oder AFLD (Alcoholic Fatty Liver Disease), die durch Alkoholmissbrauch entsteht. Für NAFLD ist vor allem ein ungesunder Lebensstil ursächlich.

Immer mehr Menschen leiden unter einer Fettleber.
  • Fettleber ist eine häufige Erkrankung, die durch verschiedene Faktoren wie Alkoholkonsum, Diabetes und Übergewicht verursacht werden kann.
  • Eine unausgewogene Ernährung, die reich an Fett und Zucker ist, kann das Risiko einer Fettlebererkrankung erhöhen.
  • Alkoholmissbrauch ist einer der Hauptauslöser für eine alkoholische Fettleber, daher sollte der Konsum reduziert oder vermieden werden.
  • Diabetes-Patienten haben ein erhöhtes Risiko, eine Fettleber zu entwickeln, daher ist eine gute Blutzuckerkontrolle wichtig.
  • Übergewicht und Fettleibigkeit sind mit einem erhöhten Risiko für eine Fettleber verbunden, daher ist Gewichtsverlust und regelmäßige körperliche Aktivität empfehlenswert.
  • Die Behandlung einer Fettleber besteht in der Regel aus einer Kombination von Änderungen des Lebensstils wie gesunder Ernährung und Bewegung.
  • Es gibt keine spezifische medikamentöse Behandlung für eine Fettleber, aber in einigen Fällen können Medikamente zur Kontrolle von Begleiterkrankungen verschrieben werden.
  • Die frühzeitige Erkennung und Diagnose einer Fettleber ist wichtig, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern.
  • Eine Fettleber kann in einigen Fällen umkehrbar sein, insbesondere wenn die zugrunde liegenden Ursachen behandelt werden.
  • Eine gesunde Ernährung, die reich an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und magerem Protein ist, kann dazu beitragen, das Risiko einer Fettleber zu verringern.

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Fettleber heilen: Zehn Lebensmittel helfen, die Leber zu entgiften

Es sind zwei Knoblauch-Zehen zu sehen.
Knoblauch regt die Leberaktivität an. Knoblauch hat zudem eine antioxidative Wirkung und bindet freie Radikale. So können Schadstoffe schnell wieder ausgeschieden werden.  © Imago
Es ist ein Brokkoli zu sehen.
Grünes Gemüse wie Brokkoli stärkt die Leberfunktion. Die enthaltenen Glucosinolate helfen der Leber gegen bestimmte Gifte. Zu finden sind diese Nährstoffe ebenfalls in Rettich und Radieschen.  © Moodboard/Imago
Eine Frau hält einen Korb voller Walnüsse in den Händen.
Nüsse wie Paranüsse und Walnüsse enthalten nicht nur gesunde Öle, sie liefern auch sättigendes pflanzliches Eiweiß. In Paranüssen und Walnüssen sind zudem gesunde Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren und Zink, welche bei der Ausscheidung von Schadstoffen helfen. Empfehlenswert ist mindestens eine Handvoll Nüsse täglich.  © Gudella/Imago
Es ist frischer Kurkuma und Pulver zu sehen.
Kurkuma enthält den anti-entzündlichen Inhaltsstoff Curcumin. Curcumin soll die Leber vor Giftstoffen schützen und die Leberzellen regenerieren.  © Imago
Ein Junge hält Blattsalat in der Hand.
Bittere Salate wie Rucola oder Löwenzahn bilden eine gesunde Basis. Salat sollten daher den Großteil – mindestens jedoch die Hälfte jeder Mahlzeit – ausmachen. Bitterstoffe kurbeln den Fettstoffwechsel an und helfen der Leber, zu entgiften.  © Cavan Images/Imago
Es sind Artischocken zu sehen.
Gemüse mit vielen Bitterstoffen wie Artischocken unterstützen die Funktion der Leber und helfen dem Organ, sich selbst zu entgiften. Das enthaltene Cynarin schützt die Leber zudem vor Zellschäden. © Imago
Mehrere Aprikosen
Aprikosen sind lecker und gesund. Da die Früchte viele Antioxidantien enthalten, schützen sie das Zellgewebe vor Schäden und helfen bei der Regeneration der Leber. © Andrea Warnecke/dpa
Leinöl
Hochwertige pflanzliche Öle wie Leinöl sollten Teil der täglichen Ernährung sein. Schon zwei bis drei Löffel pro Tag – eingenommen vor der Mahlzeit – helfen, die Leber zu entgiften. © rezkrr/Imago
Es ist eine Ingwer-Wurzel zu sehen.
Ingwer stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern unterstützt auch die Regeneration der Leber. Der Bitterstoff Gingerol regt die Produktion von Gallenflüssigkeit an, was wiederum die Funktion der Leber unterstützt.  © Mykola/Imago
Jemand hält eine Tasse Tee mit Zitrone in den Händen.
Ein grüner Tee mit Zitronensaft hat gleich mehrere Vorteile für die Leber. Die in der Zitrone enthaltenen Enzyme neutralisieren Säuren im Körper, aktivieren Enzyme und regen die Verdauung an. Bitterstoffe in grünem Tee gelten darüber hinaus als entgiftend und entfettend.  © Anna Bogush/Imago

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Pond5/IMAGO

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