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Aufgrund einer möglichen Kontamination durch Bakterien wird ein Fisch-Produkt zurückgerufen. Verschiedene Bundesländer sind davon betroffen.
Update vom 2. November, 10 Uhr: Ursprünglich war nur ein Mindesthaltbarkeitsdatum von dem Fisch-Rückruf betroffen, jetzt wurde er nochmals ausgeweitet. Wie lebensmittelwarnung.de informiert, kommen nun folgende MHD dazu:
- 07.11.2024
- 21.11.2024
- 14.11.2024
- 28.11.2024
Zuvor war nur von dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.10.2024 die Rede. Verbraucher sollten die Ausweitung dringend beachten.
Update vom 25. Oktober, 9.45 Uhr: Aktuell gibt es einen Rückruf für die geräucherten Sprotten des Herstellers Ostsee Fisch. In der ursprünglichen Meldung bei lebensmittelwarnung.de war lediglich die Rede davon, dass das in 125-Gramm-Packungen angebotene Produkt bei mehreren Einzelhandelsketten verkauft wurde. Wie mehrere Nachrichtenportale nun berichten, gehört der Räucherfisch unter anderem zum Sortiment von Rewe.
Wegen Verdacht auf Bakterien-Kontamination: Hersteller startet Rückruf für Fisch-Produkt
Originalmeldung vom 24. Oktober: Kassel – Fisch ist für viele Menschen eine Alternative zu Fleisch. Aktuell sollten Fisch-Liebhaber beim Einkaufen jedoch Vorsicht walten lassen. Ein Hersteller hat einen Rückruf für eines seiner Fisch-Produkte gestartet. Bei Verzehr drohen Verbrauchern schwere gesundheitliche Folgen, warnt der Hersteller in einer Pressemeldung.
Ostsee Fisch spricht Rückruf aus: Verzehr kann schwere gesundheitliche Folgen haben
Konkret handelt es sich bei dem zurückgerufenen Fisch um die „Sprotten geräuchert“ der Marke Ostsee Fisch Betroffen ist eine Charge der 125-Gramm-Packung des Produkts mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.10.2024. und der Artikelnummer EAN 4013276130469.
Verkauft wurde das vom Rückruf betroffene Produkt in verschiedenen Einzelhandelsketten in 15 Bundesländern, darunter auch Hessen. Laut der Internetseite lebensmittelwarnung.de besteht der Verdacht, dass der zurückgerufene Fisch mit Listerien belastet sein könnte.
| Produkt | Ostsee Fisch Sprotten geräuchert |
|---|---|
| Hersteller | Ostsee Fisch GmbH & Co. Produktions- und Vertriebs KG |
| Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) | 31.10.2024 |
| Artikelnummer | EAN 4013276130469 |
Hersteller ruft Fisch wegen Verdacht auf Listerien zurück – Diese Symptome rufen die Bakterien hervor
Sollte sich der Verdacht bestätigen, könnte die Verunreinigung eine Listerien-Erkrankung auslösen. Diese äußert sich für gewöhnlich innerhalb von zwei Wochen. Typische Symptome sind laut dem medizinischen Fachportal msdmanuals.com Fieber, Schüttelfrost und Muskelschmerzen in Verbindung mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
Besonders ältere Menschen, Schwangere und Personen mit geschwächtem Abwehrsystem können durch eine Listerien-Erkrankung eine Blutvergiftung oder Hirnhautentzündung entwickeln, so das Portal weiter. Die Infektion kann bei Schwangeren sogar das ungeborene Kind schädigen, ohne dass Symptome auftreten.
Sollten Verbraucher dieses Lebensmittel bereits verzehrt haben und schwere oder andauernde Symptome entwickeln, wird ihnen geraten, einen Arzt aufzusuchen. Dabei sollten Betroffene direkt auf eine mögliche Listerien-Erkrankung hinweisen. Für Schwangere ist es ratsam auch ohne Symptome einen ärztlichen Rat einzuholen, sollten sie das betroffene Produkt gegessen haben.
Dringender Fisch-Rückruf – 15 Bundesländer sind betroffen
Das Produkt wurde in verschiedenen Einzelhandelsketten verkauft. Fast alle Bundesländer sind von dem Rückruf betroffen (Stand: 24. Oktober 2024):
- Baden-Württemberg
- Bayern
- Berlin
- Brandenburg
- Bremen
- Hamburg
- Hessen
- Mecklenburg-Vorpommern
- Niedersachsen
- Nordrhein-Westfalen
- Rheinland-Pfalz
- Saarland
- Sachsen-Anhalt
- Schleswig-Holstein
- Thüringen
Mögliche Listerien-Belastung bei Fisch-Produkt: So verhalten sich Verbraucher richtig
Der Hersteller bittet Kunden, die das Produkt bereits gekauft haben, dieses keinesfalls zu verzehren. Das Lebensmittel kann stattdessen im Geschäft, in dem es erworben wurde, zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird zurückerstattet.
Erst kürzlich musste ein Nudel-Hersteller einen bundesweiten Rückruf für sein Produkt veröffentlichen. Verkauft wurde das Produkt vor allem in Kaufland-Filialen.
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