Preise stiegen erheblich

Für diese Produkte hat McDonald’s schon 2023 die Preise erhöht

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  • Daniel Geradtz
    Daniel Geradtz
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McDonald’s hat seit dem letzten Quartal des Vorjahres die Preise für einige Produkte spürbar angehoben. Der Anstieg betrug bis zu 20 Cent.

München – Die Fast-Food-Kette McDonalds ist eine der größten und beliebtesten weltweit. Dementsprechend bestürzt könnten viele Burger-Liebhaber sein, denn obwohl für dieses Jahr eine Burger-Revolution geplant ist, kommen zuerst schlechte Nachrichten: Die Preise bei McDonalds steigen nämlich.

McDonald‘s erhöht Preise für McMuffin und Big Mac

Grundsätzlich gilt bei McDonald’s, dass die Restaurantbetreiber eigenständige Franchisenehmer sind. Sie können die Preise also selbst gestalten. Es können also regionale Preisunterschiede entstehen. In München ist der Frühstücksburger McMuffin Fresh Chicken seit Oktober 2023 um zehn Cent teurer geworden, was einer Preissteigerung von drei Prozent entspricht. Denn derzeit müssen Kunden 3,49 Euro für das Produkt aus dem Frühstückssortiment zahlen.

In Augsburg und München ist der Preis für den Klassiker Big Mac um 20 Cent gestiegen. Für das Happy Meal und eine Portion Pommes blieben die Preise zuletzt unverändert.

Happy Meal und Pommes werden bei McDonald‘s nicht teurer

Doch nicht nur bei McDonalds haben sich die Preise verändert. Seit dem Neujahrstag ist der Besuch der Gastronomie für Verbraucher vielerorts teurer geworden. Das liegt nicht unbedingt daran, dass Restaurants, Cafés, Bars und Co. mehr für ihre Produkte verlangen. Vielmehr ist der Mehrwertsteuersatz in der Gastronomie wieder auf den regulären Wert von 19 Prozent angehoben worden.

Im Januar erhöhen sich die Preise vieler Produkte bei McDonalds. (Symbolbild)

Während der Corona-Pandemie führte die Bundesregierung zwischenzeitlich einen verminderten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent ein. Das ist für Restaurantbesucher ärgerlich, da die Preise aufgrund der Energiekrise und der Inflation in den vergangenen Monaten ohnehin bereits stark gestiegen sind. Das gilt auch für Fast-Food-Ketten wie McDonald’s. Trotz der höheren Mehrwertsteuer erhöhen nicht alle Restaurants ihre Preise. Welche Auswirkungen eine Rückkehr zum früheren Steuersatz haben wird, bleibt abzuwarten.

Mehrwertsteuer beim Essengehen: Nicht nur bei McDonalds kommt es darauf an, wo man isst

Übrigens, bei der Frage, ob Kunden das bestellte Essen im Restaurant verzehren oder mitnehmen möchten, ist nicht nur eine organisatorische Frage, die beim Einpacken relevant ist. Für Nahrung, die nicht im Restaurant verzehrt wird, gilt nämlich der verminderte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent – das war bereits vor der Pandemie so. Inzwischen können Kunden das selbst an den Bestellterminals auswählen.

Für Kunden sind die Preise allerdings jeweils mit Mehrwertsteuer ausgewiesen. Sie können also kein Geld sparen, indem sie ein Menü zum Mitnehmen bestellen.

Rubriklistenbild: © Rüdiger Wölk/Imago

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