VonSandra Barbara Furtnerschließen
Springt Baboon in die Luft und sein langes Fell wird vom Wind zerzaust, sieht er magisch aus. Warum das so ist und was dahinter steckt.
Der eigene Hund ist immer der schönste und beste Vierbeiner der Welt. Nichtsdestotrotz gibt es Tiere, die aufgrund ihrer Optik, ihres Wesens, ihres Schicksals oder ihrer ganz speziellen Art begeistern und uns in den Bann ziehen. Treffendes Beispiel: Rüde Baboon. Zusammen mit seinem Frauchen Salla Kuikka lebt er in Turku, einer Stadt an der Südwestküste von Finnland.
Ein Hund, der für jedes spannende Abenteuer zu haben ist
Die junge Frau lebt und arbeitet als Fotografin und liebt es, in ihrer Freizeit ihren Vierbeiner beim Spazierengehen zu fotografieren. Baboon hat im Laufe der Zeit ein ganz besonderes Talent entwickelt: Er springt in die Luft. Dabei geht es nicht um die Weite. Der Hund springt in die Höhe. Es entstehen Bilder, die fast schon an eine optische Täuschung erinnern und magisch sind. Denn sie sehen unglaublich menschlich aus. Die ungewöhnlichen Fotos teilt Salla auf ihrem Facebook-Account Photography by Salla Kuikka.
In Finnland findet man an jeder Stelle magische Tiere
„Der Freudensprung, wie wir ihn nennen, ist schon seit Jahren sein Lieblingstrick“, sagt Kuikka in einem Interview. „Ich wollte schon lange Fotos davon machen.“ Doch es hat seine Zeit gebraucht. Tiere zu fotografieren, ist nicht immer einfach. Sie zu etwas zu zwingen, zu stressen oder zu überfordern, sollte man strickt unterlassen. Viel besser ist es, wenn sie von sich aus etwas anbieten, und man dieses Talent langsam fördert. „Seine Lieblingsbeschäftigung ist so ziemlich alles, was mit Action zu tun hat, vor allem alles, was mit Springen zu tun hat“.
Welche Hunderasse ist zu solchen spektakulären Sprüngen fähig? Landtiere.de hat bei Salla Kuikka nachgefragt und sie verrät: „Baboon ist ein Afghanischer Windhund und fünf Jahre alt. Ich habe ihn, seit er ein Jahr alt war. Das erste Jahr seines Lebens hat er bei meiner Mutter gelebt, ich kenne ihn also von klein auf“.
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Was macht die Hunderasse so besonders? Der Afganische Windhund zählt zu den ursprünglichsten Windhundrassen und stammt aus dem Hochland des Hindukusch. In Afghanistan war er vor allem für die Jagd zuständig. Sie gelten als schnelle und ausdauernde Läufer und benötigen viel Bewegung und Auslastung. Dabei kann man ihn auch als Familienhund halten, wenn man sich auf sein spezielles Wesen einlässt. Es sind es sehr umgängliche und freundliche Hunde, die auch gut mit Kindern zurechtkommen.
Rubriklistenbild: © Salla Kuikka

