Vorausschauend gärtnern

Acht Kübelpflanzen, die Sie im August über Stecklinge vermehren können

  • schließen

Hobbyzüchter aufgepasst: Wer seine Lieblings-Topfpflanzen für die nächste Saison vermehren möchte, sollte im August für Geranie, Fuchsie & Co. zur Schere greifen.

Wenn Sie im August von Ihren Pflanzen Kopfstecklinge machen, haben diese vor dem Winter noch genug Zeit, Wurzeln zu bilden. Denn die nicht zu heiße Sommerwärme und die guten Lichtverhältnisse bieten den Stecklingen beste Voraussetzungen zum Wachstum. Dies gilt sowohl für Balkon- und Gartenpflanzen im Kübel. Sie benötigen nur einen passenden Raum, um die Pflanzen bis zum Frühjahr zu überwintern. Allerdings sind nicht alle Blumen und Zierpflanzen dafür gleichermaßen geeignet.

Acht Balkon- und Kübelpflanzen eignen sich besonders gut für Stecklinge

Im August lassen sich auch von der Familie der Geranien (Pelargonium) gut Stecklinge machen.

Der Vorteil von Stecklingen: Ob Blütenfarbe oder Duft – man weiß, was man bekommt, da es sich bei der neuen Jungpflanze um einen Klon der alten handelt. Wichtige Voraussetzungen für die Vermehrung sind, dass es sich um mehrjährige Pflanzen handelt und dass diese gesund gewachsen, ohne Krankheiten und Schädlinge sind. Die folgenden Kübelpflanzen eignen sich im Sommer besonders gut für eine Vermehrung über Stecklinge:

  • Fuchsien
  • Geranien
  • Begonien
  • Hibiskus (Eibisch)
  • Oleander
  • Engelstrompeten
  • Hortensien
  • Lavendel

Noch mehr spannende Gartenthemen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

So macht man Kopfstecklinge von den Mutterpflanzen

Für Kopfstecklinge verwendet man nicht wie bei anderen Methoden nur Teilstücke oder Blätter, sondern man schneidet die Triebspitzen mit ein paar Blättern. Der etwa 15 Zentimeter lange Trieb sollte dabei kräftig, aber nicht zu dick und idealerweise ohne Knospen und Blüten sein. Unterhalb eines Blattknotens erfolgt der Schnitt und die unteren Blätter werden entfernt.

Der oder die Stecklinge kommen in einen Topf mit Anzuchterde. Dann wird angegossen und eine Plastiktüte mit kleinen Löchern über den Steckling gestülpt, damit die Erde stets feucht bleibt. Alternativ muss der Trieb regelmäßig gegossen werden. Der Topf kommt an einen hellen, nicht sonnigen Ort. Nach einigen Tagen sollten sich die ersten Wurzeln bilden – sieht der Steckling weiterhin grün und kräftig aus, hat es geklappt.

Exotisch, harmlos oder bissig: Zehn Spinnen, denen Sie in Haus und Garten begegnen können

Europäische Schwarze Witwe mit roten Flecken
Die Europäische Schwarze Witwe ist nicht ganz so giftig wie ihre reinschwarze Verwandte, aber man sollte sie nicht streicheln. Sie hat rote, gelbe oder lila Flecken. © blickwinkel/Imago
Garten-Kreuzspinne im Netz
Bekannt und gefürchtet: Die Garten-Kreuzspinne zwickt zwar, ist aber für den Menschen ungefährlich. © blickwinkel/Imago
Zebraspringspinne (Salticus scenicus) ernährt sich von Fliegenbeute
Wie aus einem Horrorfilm – die harmlose Zebraspringspinne ist aber ein nützliches Haustier: Sie fängt Fliegen und Mücken. © imagebroker/Imago
Nosferatu-Spinne, Nosferatu Spinne (Zoropsis spinimana), an der Hauswand
Mit einer Körperlänge von bis zu zwei Zentimetern und einer Beinspannweite von bis zu fünf Zentimetern ist die Nosferatu-Spinne ein beeindruckender Anblick. © blickwinkel/Imago
Ammen-Dornfinger auf vertrockneter Blüte
Vorsicht, bissige Spinne! Wenn die Klauen des Ammen-Dornfingers zubeißen, soll es sich wie ein Wespenstich anfühlen. Aber die Tiere sind sehr scheu.  © imagebroker/Imago
Zwei Speispinnen bei der Paarung
Eigentlich ist die auf ihre Beute spuckende Speispinne in Mittelmeerländern heimisch. Inzwischen aber auch in unseren Wohnzimmern. © blickwinkel/Imago
Wespenspinne (Argiope bruennichi) oder Zebraspinne in ihrem Fangnetz in der Heide
Die Klimaerwärmung machts möglich: Inzwischen ist die Zebra- oder Wespenspinne von Süden her schon in der Heide angekommen.  © imagebroker/Imago
Zitterspinne (Pholcus phalangioides) mit Babys
Nein, das ist kein Weberknecht. Die Zitterspinne frisst im Haus die Mücken weg. © Manfred Ruckszio/Imago
Glanz-Krabbenspinne mit Biene
Harmloser Einwanderer: Die Glanz-Krabbenspinne gibt es in einer weißen, gelben oder roten Farbvariante. © blickwinkel/Imago
Eine Fettspinne auf Tapete
Der Zeck muss weg? Keine Sorge, es ist nur eine ungefährliche Fettspinne – die aber durchaus mal größere Spinnen verputzt.  © blickwinkel/Imago

Wer ganz sicher gehen möchte, dass die Triebe wurzeln, kann die Stecklinge zunächst auch in einem Glas mit Wasser anwurzeln lassen und diese dann einpflanzen, sobald sich genug deutlich sichtbare Wurzeln gebildet haben.

Rubriklistenbild: © Redeleit/Imago

Kommentare