Einfache Bewurzelung

Oleander vermehren: Herbst ist ein guter Zeitpunkt für Stecklinge

+
Die Vermehrung des Oleanders über Stecklinge ist das ganze Jahr über möglich.
  • schließen

Wenn man den Oleander im Herbst ins Haus bringt, ist dies noch eine gute Gelegenheit, die Kübelpflanze zu vermehren. Dafür gibt es 2 einfache Methoden.

Der Umzug ins Winterquartier steht für den Oleander bevor und da bietet der Herbst neben dem Frühling einen idealen Zeitpunkt, um die Pflanze über Stecklinge zu vermehren. Dies ist unkompliziert und erfolgt entweder in Anzuchterde oder mit der sogenannten Wassermethode.

Oleander vermehren: Herbst ist ein guter Zeitpunkt für Stecklinge

Grundsätzlich ist es das ganze Jahr über möglich, den Oleander umzutopfen, zurückzuschneiden oder eben Stecklinge davon zu machen. Diese Maßnahmen können aber auch erfolgen, wenn man die Pflanze ins Haus holt – ein leichtes Auslichten des Oleanders schafft dann mehr Platz. Die abgeschnittenen Triebe wiederum sind eine gute Basis, um Jungpflanzen für das nächste Jahr zu ziehen.

Damit ein Steckling gut bewurzelt, benötigt er vor allem Feuchtigkeit und eine Temperatur zwischen 20 und 30 Grad Celsius. Wenn der untere Teil des Triebes statt völliger Dunkelheit ab und zu etwas Licht und Luft bekommt, bildet er nicht über seine ganze Länge Wurzeln, sondern vor allem am unteren Ende, wo sie hingehören, rät das Portal Oleanderhaus.at.

Für die Wassermethode benötigt man lediglich ein paar höhere Gläser:

  • 1. Etwa 20 bis 30 Zentimeter lange, noch nicht verholzte Triebe abschneiden, die mindestens drei bis vier Augen haben.
  • 2. Pro Steckling bis auf zwei bis drei obere Blattpaare alle übrigen entfernen.
  • 3. Die Stecklinge in ein Glas mit Wasser stecken und das Glas an einen warmen, hellen Ort ohne Zugluft stellen. Regelmäßig frisches Wasser hinzufügen.
  • 4. Nach über einer Woche bilden die Stecklinge Wurzeln, im Herbst kann dies etwas länger dauern. Sobald diese kräftiger sind, werden sie in einen Topf mit Anzuchterde gesetzt.

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Zimmerpflanzen für Halloween: 10 gruslige grüne Exemplare

Eine Fliege hat sich in den Fangblättern des Sonnnetaus verfangen
Mit etwas Glück verfängt sich an der Halloween-Party ein Insekt im Sonnentau. Ansonsten: nachhelfen. © blickwinkel/Imago
Die Blüte eine Affengesicht-Dracula-Orchidee aus der Nähe
Bei der Dracula-Orchidee „Affengesicht“ (Dracula simia) ist der Name Programm. © Kyodo News/Imago
Lebende Steine wachsen auf steinigem Boden
Sind das Augen? Den Lebenden Steinen (Lithops) möchte man eigentlich nicht zu nahe kommen.  © blickwinkel/Imago
Zwei Blüten eines schwarz-blauen Stiefmütterchens in Nahaufnahme
Nach dem Fest dürfen die schwarzen – wahlweise blutroten –Stiefmütterchen auf dem Balkon oder im Beet überwintern. © imagebroker/Imago
Mehrere Old Man Cactus mit weißem Flaum
Der Old Man Cactus oder Greisenhaupt (Cephalocereus senilis) bekommt laaaange weiße Haare. © YAY Images/Imago
Zwei hängende in Seeigelgerippe gepflanzte Tillandsien im Badezimmer
Dekoration ist alles: Tillandsien wirken in als schwebende Quallen irgendwie .... unheimlich. © Westend61/Imago
Eine Schwarzkopf-Sukkulente (Aeonium arboreum) mit schwarzen Blättern
Die Schwarzkopf-Sukkulente (Aeonium arboreum) ist auch als Zimmerpflanze ein düsterer Hingucker. © Andia/Imago
Eine Teufels- oder Fledermausblume (Tacca chantrieri) mit zwei schwarzen Blüten
Eine tentakelige Bereicherung für Terrarien und Wintergarten: Die Teufels- oder Fledermausblume (Tacca chantrieri) © agefotostock/Imago
Ein schwarz-rote Rose in Nahaufnahme
An Halloween solls schwarze Rosen regnen. Zum Beispiel Blumenstrauß schwarze Edelrose ‘Black Baccara’  © CHROMORANGE/Imago
Ein Mann hält einen gruselig ausgeschnitzten Kürbis
Ein unentbehrlicher Klassiker: Eine gut geschnitzte Kürbisfratze darf als Dekoration nicht fehlen. © Westend61/Imago

Wer die Methode mit Erde bevorzugt, setzt den Steckling in einen mit Anzuchterde gefüllten Topf. Nach Belieben kann man zusätzlich einen Wurzelaktivator bzw. Algenpulver verwenden. Die Erde sollte man anfangs stets feucht halten, indem man einen durchsichtigen, leicht gelochten Gefrierbeutel oder abgeschnittene Plastikflasche darüberstellt. Die Wurzelbildung dauert hier etwa drei Wochen. Bei dieser Methode ist die Gefahr jedoch größer, dass die Triebe faulen.

Kommentare