Video zeigt Vorfall

Teslas Full Self-Driving fährt fast in Zug: „Macht mir große Sorgen“

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Immer wieder steht Tesla Full Self-Driving in der Kritik. In Ohio wäre ein Mann nun fast mit seinem Model 3 in einen Güterzug gefahren. Offenbar nicht zum ersten Mal.

Die Full Self-Driving-Technologie von Tesla stand seit ihrer Einführung immer wieder in der Kritik. Einer der Hauptkritikpunkte ist, dass es sich um eine Beta-Version handelt, die von alltäglichen Fahrern auf öffentlichen Straßen getestet wird. Zudem war das System wiederholt an Unfällen beteiligt. Auch auf einer Testrunde mit Elon Musk versagte das FSD an einer Ampel. Und auch Züge scheinen dem System Probleme zu bereiten, wie nun ein Fall aus den USA zeigt.

Teslas Full Self-Driving kollidiert fast mit Zug: Fahrer reagiert in letzter Minute

In Ohio wäre ein Tesla-Besitzer kürzlich beinahe mit einem Güterzug kollidiert, der vor dem Elektroauto die Straße kreuzte. Im Tesla Motors Club teilte der Nutze cdotyii mehrere Videos des Vorfalls. Darin ist zusehen, wie er bei nebligen Bedingungen auf den Bahnübergang zufährt. Doch obwohl der Zug längst erkennbar ist, reagiert das FSD nicht.

Das Tesla Model 3 ist nach dem Unfall stark beschädigt.

Im letzten Moment greift cdotyii, der im echten Leben Craig Doty II heißt, ein und lenkt stark nach rechts. Die Kollision mit dem Zug kann der Tesla-Besitzer gerade noch verhindern, trifft aber ein Warnlicht vor dem Bahnübergang. Die Folge: Ein schwerer Schade an der Front des Model 3. Ein Foto von dem verunfallten Auto zeigt das ganze Ausmaß. So scheint etwa die Aufhängung gebrochen zu sein.

FSD rammt beinahe Zug – nicht zum ersten Mal

Erstaunlicherweise war es nicht der erste Vorfall dieser Art, den Doty mit dem FSD von Tesla erlebt hat. Im Forum Tesla Motor Club schreibt er: „Ich besitze meinen Tesla seit weniger als einem Jahr und in den letzten sechs Monaten hat er zweimal versucht, im FSD-Modus direkt in einen vorbeifahrenden Zug zu fahren.“ Der Vorfall in dem Video soll sich demnach bereits am 8. Mai ereignet haben.

Top 10: Die zehn beliebtesten Automarken in Deutschland im Jahr 2023

Fahraufnahme eines Fiat 500
Platz 10 – Fiat: Die zum Stellantis-Konzern gehörende Marke Fiat hat es mit 76.535 neu zugelassenen Fahrzeugen im Jahr 2023 in Deutschland auf den zehnten Platz geschafft. Damit kamen die Italiener auf einen Marktanteil (MA) von 2,7 Prozent. (Symbolbild) © Fiat
Fahraufnahme eines Hyundai Kona Electric
Platz 9 – Hyundai: Die Koreaner schafften es mit 106.381 Neuzulassungen im Jahr 2023 auf den neunten Rang. Hyundai bracht es damit in Deutschland auf einen Marktanteil von 3,1 Prozent. (Symbolbild) © Hyundai
Ein Ford Kuga
Platz 8 – Ford: Genau 116.578 Neuzulassungen konnte Ford im Jahr 2023 in Deutschland auf seinem Konto verbuchen. Das reichte im Jahresranking für den achten Platz und einen Marktanteil von 4,1 Prozent. (Symbolbild) © Ford
Fahraufnahme eines Seat Arona
Platz 7 – Seat: Mit 132.624 verkauften Fahrzeugen sicherte sich Seat den siebten Rang im Ranking des Jahres 2023. In Deutschland kamen die Spanier damit auf einen Marktanteil von 4,7 Prozent. (Symbolbild) © Seat
Fahraufnahme eines Opel Astra Electric Sports Tourer
Platz 6 – Opel: Der Autobauer Opel kam in Deutschland im Jahr 2023 auf 144.901 Neuzulassungen. Für den zum Stellantis-Konzern gehörenden Hersteller bedeutete das einen Marktanteil von 5,1 Prozent und Platz 6 im Jahres-Ranking. (Symbolbild) © Opel
Ein Skoda Kodiaq
Platz 5 – Skoda: Die zum VW-Konzern gehörende Marke Skoda brachte es in Deutschland im Jahr 2023 auf 168.561 Neuzulassungen. Die Tschechen kamen damit auf einen Marktanteil von 5,9 Prozent. (Symbolbild) © Skoda
Fahraufnahme eines BMW 5er
Platz 4 – BMW: Mit 233.160 Neuzulassungen im Jahr 2023 sicherte sich der Münchner Autobauer den vierten Platz im Jahres-Ranking. In Deutschland kam BMW damit auf einen Marktanteil von 8,2 Prozent. (Symbolbild)  © BMW
Fahraufnahme eines Audi Q8
Platz 3 – Audi: Die Marke mit den vier Ringen verbuchte in Deutschland 246.800 Neuzulassungen. Damit kamen die Ingolstädter im Jahr 2023 hierzulande auf einen Marktanteil von 8,7 Prozent. (Symbolbild) © Audi
Fahraufnahme eines Mercedes-AMG GLC 63 S E Performance
Platz 2 – Mercedes: Im Jahresranking 2023 belegen die Stuttgarter mit 277.352 Neuzulassungen in Deutschland den zweiten Platz. Sie sicherten sich einen Marktanteil von 9,8 Prozent. (Symbolbild) © Mercedes
Fahraufnahme eines VW Golf
Platz 1 – Volkswagen: Insgesamt 519.089 Pkw der Marke VW wurden im Jahr 2023 neu zugelassen – damit kamen die Wolfsburger in Deutschland auf einen Marktanteil von 18,2 Prozent und sicherten sich den ersten Platz. Einer der Bestseller ist nach wie vor der Golf. (Symbolbild) © Volkswagen

Die Vorfälle sollen sich jedoch an unterschiedlichen Bahnübergängen ereignet haben. Sein Fahrzeug sei jeweils das Erste an der Schranke gewesen. „Ich fahre jeden Morgen 90 Kilometer zur Arbeit und in 98 % der Fälle macht das FSD genau das, was es tun soll“, betont Doty.

Tesla-Fahrer will klagen – findet aber keinen Anwalt

Einige Nutzer des Forums zweifeln zunächst daran, dass das Full Self-Driving aktiviert war. Sie tippen stattdessen auf den Autopiloten. Das widerlegt Doty jedoch mit seinen Aussagen und Auszügen aus dem Datenspeicher des Tesla Model 3. Ein Nutzer wirft ihm zudem Versicherungsbetrug vor.

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Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

„Dies ist kein Versuch eines ‚Versicherungsbetrugs‘. Es macht mir große Sorgen, dass das FSD-System einen zweimaligen Bahnübergang nicht erkannt hat“, betont der Tesla-Fahrer. Er zieht zudem eine Klage gegen den Autobauer in Betracht, allerdings will kein Anwalt den Fall übernehmen. Die Erfolgschancen sind ohnehin eher gering, in den meisten Fällen urteilten die Gerichte zugunsten von Tesla. Im Handbuch weist der Hersteller auch darauf hin, dass der Fahrer jederzeit eingreifen muss. Den Namen des Systems hat das US-Unternehmen inzwischen um den Zusatz Supervised ergänzt.

Rubriklistenbild: © Tesla Motor Club (cdotyii)

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