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Vorsicht: Das sind die zehn gefährlichsten Giftpflanzen im eigenen Garten

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Sie sehen schön aus, können aber zur Gefahr werden: Einige beliebte Gartenpflanzen sind giftig. Die Pflanzen können teilweise schwere Symptome hervorrufen.

Hamm - Manche Hobby-Gärtner achten bei der Bepflanzung des Gartens sehr auf das Aussehen der Pflanzen. Dabei gibt es einige Gartenpflanzen, die trotz ihrer schönen Optik und bunten Blüten giftig für Menschen sind – vor allem bei Familien mit kleinen Kindern kann das zur Gefahr werden. wa.de gibt einen Überblick über die zehn gefährlichsten Giftpflanzen im heimischen Garten.

Vorsicht, Gefahr: Die zehn gefährlichsten Giftpflanzen im Garten

Grundsätzlich sind einige Pflanzen im eigenen Garten giftig. „Die Gefahr, die von Giftpflanzen ausgeht, ist oftmals schwer zu konkretisieren. Der Wirkstoffgehalt kann innerhalb der gleichen Art, von einer Pflanze zur nächsten, stark schwanken“, erklärt die Krankenkasse AOK. Außerdem sind nicht immer gleich alle Pflanzenteile einer Pflanzenart giftig. Trotzdem sollten die betroffenen Pflanzen sicherheitshalber gemieden werden.

Als die zehn gefährlichsten Giftpflanzen im Garten nennt die AOK folgende:

  • Eibe: Alle Pflanzenteile, außer das rote Fruchtfleisch um den Samen, sind giftig.
  • Eisenhut: Hier sind alle Pflanzenteile, insbesondere die Wurzelknollen und Samen, giftig.
  • Engelstrompete: Blüten, Samen und Blätter sind für Menschen hochgiftig.
  • Herbstzeitlose: Giftig sind bei dieser Pflanze die Samen und Knollen.
  • Blauregen: Die Hülsen der Pflanze platzen im Frühjahr auf und schleudern die giftigen Samen weit in den Garten, so der Naturschutzbund (Nabu). Da die Samen schön aussehen, spielen Kinder gerne damit.
  • Oleander: Alle Pflanzenteile sind giftig.
  • Thuja/Lebensbäumen: Auch bei den Lebensbäumen sind alle Teile giftig.
  • Buchsbaum: Giftig sind hier alle Pflanzenteile, insbesondere die Blätter und Rinde.
  • Narzisse: Alle Pflanzenteile sind giftig.
  • Tollkirsche: Die Beeren der Pflanze ähneln der essbaren Kirsche. Allerdings sind die Beeren und auch alle weiteren Pflanzenteile giftig.

Giftpflanzen im Garten: Vergiftungssymptome sind unterschiedlich

Darüber hinaus gibt es aber auch weitere Pflanzenarten, die für Mensch und Tier giftig sind. Bei Unsicherheit sollten sich Hobby-Gärtner vor dem Kauf einer neuen Pflanze im Gartenfachmarkt informieren.

Besonders bei kleinen Kindern können giftige Gartenpflanzen zur Gefahr werden. Sollten Kinder tatsächlich einmal giftige Pflanzenteile essen, empfiehlt der Nabu, umgehend die kostenlose Giftinformationsstelle (0228/287-33211) oder den Notarzt anzurufen. Teile der Pflanze sollten zudem zur eindeutigen Bestimmung sichergestellt werden.

Der Eisenhut ist für Menschen giftig.

Vergiftungssymptome können je nach Pflanzenart etwas unterschiedlich ausfallen. Häufig sind Symptome wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Die hochgiftige Engelstrompete kann laut Nabu beispielsweise aber auch einen hohen Puls, erweiterte Pupillen und Wahnvorstellungen auslösen.

Viele exotische Pflanzen, die in deutschen Gärten eher unüblich sind, kann man in Bochum erkunden. Den Botanischen Garten kann man kostenlos besichtigen.

Rubriklistenbild: © stock&people / Imago

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