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Drei Tipps, wie Sie im Garten Beläge mit Moos und Algen verhindern

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Algen, Flechten, Moose: Mit einer feuchten Witterung breitet sich zunehmend Grünbelag auf der Terrasse oder auf Steinplatten im Garten aus. Dem kann man vorbeugen.

Vor allem im feuchtkalten Herbst und im regnerischen Frühling sind Moose, Flechten und Algen im Garten auf dem Vormarsch. Es grünt an manchen Stellen grüner, als dem Hobbygärtner lieb ist. Denn die ungewünschten Gewächse greifen nicht nur Holz und Stein an, sie machen die Oberflächen auch rutschig und damit zu einer Verletzungsgefahr. Die Bekämpfung des Grünbelags, umgangssprachlich auch als Grünspan bezeichnet, ist mühselig. Daher sollte man dem Wildwuchs so weit es geht vorbeugen.

Mehrere Maßnahmen schützen Holz und Stein vor dem gröbsten Grünbelag

Wenn die feuchte Witterung zunimmt, sind auch Grünbeläge auf Holzterrassen und Steinfliesen nicht mehr fern.

Wer weder Hochdruckreiniger noch Chemie einsetzen möchte, muss sich mit viel Muskelkraft und Hausmitteln behelfen, um den Biofilm von Terrassenböden und Gartenmöbeln wegzuschrubben. Besser, wenn man das herauszögern kann. Es ist fast unmöglich, den Grünbelag gänzlich zu verhindern, aber laut dem Portal Vivanno.de lassen sich Fliesen und Holzbohlen mit den folgenden Methoden recht gut schützen:

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Regelmäßiges Reinemachen erspart mühselige Arbeit

Der beste Schutz vor dem Grünbelag ist laut Natursteinpflege24.de ganz einfach: Eine regelmäßige sanfte Reinigung mit einem Grundreiniger, einem Schrubber und einem Besen verhindert die Ablagerung von Staub, Pollen, Samen und Blättern. Und sobald der Boden nach einem Regenschauer wieder abgetrocknet ist: gleich weg mit dem Blattwerk! Wer rechtzeitig den inneren Schweinehund überwindet, spart sich später viel mühselige Arbeit.

Dabei gilt, je schattiger der Platz ist, desto anfälliger sind Wege, Mauern und Terrassen für Grünbelag. Wenn es möglich ist, sollte man daher etwas Licht schaffen, indem man überhängende Zweige entfernt oder sehr dichtes Blattwerk etwas auslichtet – dabei sollte man aber darauf achten, dass es zu dem jeweiligen Zeitpunkt erlaubt ist.

Zehn wuchernde Unkräuter, die Sie unbedingt aus Ihrem Garten entfernen sollten

Gemeiner Stechapfel mit Blüte.
Der Gemeine Stechapfel trägt zwar attraktive Blüten, aber soweit sollte man es nicht kommen lassen. Die giftige Pflanze bildet hartnäckige Pfahlwurzeln. © blickwinkel/Imago
Blühende Kahle Fingerhirse.
Der Wind und Vögel verbreiten Hirsearten wie die Kahle Fingerhirse schneller, als einem lieb ist.  © blickwinkel/Imago
Horn-Sauerklee (Oxalis corniculata), Blüte und Kleeblatt.
Sauerklee vermehrt sich zügig über Samen und Wurzeln. Am besten entfernt man das hartnäckige Unkraut, bevor es blüht. © imagebroker/Imago
Fliegenpilz in Moos.
Wer Moos im Garten nicht zeitnah entfernt, kann dem gepflegten Rasen bald Adieu sagen. Vertikutieren hilft oft.  © Panthermedia/Imago
Ackerwinde (Convolvulus arvensis).
Die rosafarben blühende Ackerwinde oder die weiße Zaunwinde sind nützlich für Insekten. Aber mit ihren wuchernden Ranken ersticken sie gewünschte Pflanzen im Garten. Ihre Wurzeln wachsen bis zu zwei Meter tief, daher sollte man Winden regelmäßig ausreißen.  © Panthermedia/Imago
Kriech-Quecke oder Gemeine Quecke.
Die Kriech-Quecke oder Gemeine Quecke ist ein Süßgras, das sich sowohl über Samen als auch über unterirdische meterlange Triebe ausbreitet. Das Unkraut lässt sich nur sehr mühselig entfernen, daher sollte man es zumindest in Beeten konsequent frühzeitig bekämpfen. © agefotostock/Imago
Acker-Schachtelhalm, Ackerschachtelhalm, Zinnkraut (Equisetum arvense).
Der Acker-Schachtelhalm siedelt sich zwar eher in feuchten Gärten an, aber wehe, man lässt ihn dort wachsen: Die unterirdischen Ausläufer wuchern so stark, dass man meist den ganzen Boden umgraben muss. © blickwinkel/Imago
Wiese mit blühendem Löwenzahn.
Ach wie hübsch, eine blühende Löwenzahnwiese. Aber bitte nicht im eigenen Garten, denn die Pusteblumen vermehren sich rasant. Und los wird man das Unkraut nur, wenn man die lange Wurzel mitentfernt. © CHROMORANGE/Imago
Gierschblätter in Nahaufnahme.
Der wuchernde Klassiker: Statt sich über Giersch als Unkraut im Garten zu ärgern, sollte man ihn lieber als Salat genießen. © blickwinkel/Imago
Disteln.
Disteln sind im Garten nicht gerne gesehen, da sie ausladende Wurzeln haben.  © Rimmi/Imago

Grünbelag auf Gartenmöbeln kann man verhindern, indem man sie nach dem Gebrauch stets ins Trockene stellt oder gleich abtrocknet, nachdem sie nass geworden sind.

Rubriklistenbild: © Zoonar/Imago

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