Fiese Plagegeister

Zeckenkopf beim Entfernen stecken geblieben – wann er entfernt werden sollte

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Gerade im Frühjahr greifen sie wieder an: Zecken. Die Plagegeister sollten beim Hund so schnell wie möglich entfernt werden. Doch manchmal bleibt ein Zeckenkopf stecken – was nun?

Wie man Zecken richtig entfernt, erhitzt jedes Jahr aufs Neue die Gemüter von Tierhaltern. Soll man beim Entfernen links oder rechts herum drehen? Eine Zeckenzange, Pinzette, Zeckenkarte oder gar die Finger verwenden? Die Plagegeister vorher mit Alkohol, Öl oder anderen Flüssigkeiten behandeln? Und was passiert, wenn beim Herausziehen aus Versehen der Kopf stecken bleibt?

Zuallererst ist es wichtig, die Blutsauger überhaupt zu entfernen, da die Parasiten schwere Krankheiten übertragen können. Auch wenn es meist mehrere Stunden oder Tage dauert, bis eine Zecke Krankheitserreger überträgt, sollte sie sofort raus, wenn sie diese entdecken. Was nicht immer einfach ist, bei dichtem oder schwarzem Fell. Für welches Hilfsmittel Sie sich entscheiden, hängt ganz von Ihnen ab. Manche Tierhalter kommen mit einer Zeckenzange sehr gut zurecht, während andere lieber zu einem Zeckenhaken greifen.

Zeckenkopf beim Hund stecken geblieben – kann der bleiben oder muss er raus?

Suchen Sie Ihren Hund nach jedem Gassigang nach Zecken ab. (Symbolbild)

Am besten suchen Sie Ihren Hund nach jedem Gassigehen gründlich ab. Besonders beliebt: dünn behaarte Körperstellen wie Kopf und Ohren, Achseln und die Innenschenkel. Anschließend streichen Sie mit Ihrer flachen Hand einfach über den kompletten Körper. Vergessen Sie den Schwanz nicht. Auch wenn dieser dicht beharrt ist, können sich dort die Plagegeister verstecken.

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Zeckenkopf beim Hund stecken geblieben – nicht mit Öl oder Alkohol entfernen

Oftmals kratzt sich der Hund auch vermehrt an einer bestimmten Stelle, da der Biss einer Zecke auch Juckreiz verursachen kann. Haben Sie eine entdeckt, versuchen Sie so ruhig wie möglich die Zecke zu entfernen ohne diese zu „quetschen“. Auf ein Entfernen mit den Fingern sollte deswegen verzichtet werden. Verwenden Sie auch möglichst kein Öl, Klebstoff oder Alkohol. Auch wenn die Zecke dann loslässt, sondert sie dabei mögliche gefährliche Erreger ab.

Greifen Sie stattdessen mit einer Zeckenzange möglichst dicht anliegend an die Haut und drehen ganz leicht und vorsichtig gegen den Uhrzeigersinn. Meist lässt sie sich so leicht entfernen. Mit einem Zeckenhaken kann es einige Sekunden dauern, bis sie sich löst. Hierbei sollten Sie jedoch nicht drehen, sondern nur leicht ziehen. Auf keinen Fall sollte dies hektisch oder ruckartig sein.

Top Ten fürs große Portemonnaie: Die teuersten Hunderassen der Welt

Die stolzen und würdevollen Rhodesian Ridgebacks wurden ursprünglich für die Jagd auf Großwild gezüchtet.
10. Die stolzen und würdevollen Rhodesian Ridgebacks wurden ursprünglich für die Jagd auf Großwild gezüchtet. Ihr typisches Kennzeichen ist der markante Haarkamm auf dem Rücken. Für einen reinrassigen Welpen zahlt man zwischen 1.500 und 2.000 Euro. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Der Cavalier King Charles Spaniel war beim britischen Hochadel extrem beliebt.
9. Der Cavalier King Charles Spaniel war beim britischen Hochadel extrem beliebt. Er ist ein liebevoller Begleithund und kostet rund 1.500 Euro. Für einen besonderen Welpen aus einer Show-Linie kann man jedoch gut und gerne 3.000 Euro ausgeben. Jedoch sollte man auf einen guten Züchter wert legen, da die Rasse zu Erbkrankheiten neigt. (Symbolbild) © Wirestock/Imago
Das Löwchen oder auch Petit Chien Lion ist mittlerweile eine eher seltene Hunderasse aus Frankreich.
8. Das Löwchen oder auch Petit Chien Lion ist mittlerweile eine eher seltene Hunderasse aus Frankreich. Die Hunde sind äußerst liebenswürdig, aktiv und sehr freundlich und sind für rund 1.800 Euro zu haben. Für manche Zuchttiere müssen jedoch auch mehrere tausend Euro ausgegeben werden. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Der Akita ist eine alte Hunderasse aus Japan.
7. Der Akita ist eine alte Hunderasse aus Japan. Er gilt als sehr eigenständig und selbstbewusst. Als legendär gilt die Treue zu seinen Menschen. Der wohl berühmteste Akita ist „Hachiko“ aus dem gleichnamigen Film. Für einen Vertreter dieser Rasse muss man mit rund 2.500 Euro rechnen. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Der Chow Chow zählt zu den ältesten Hunderassen der Welt und gehört zur Gruppe der asiatischen Spitze.
6. Der Chow Chow zählt zu den ältesten Hunderassen der Welt und gehört zur Gruppe der asiatischen Spitze. Durch sein flauschiges Fell sieht er einem Löwen ein wenig ähnlich. Sein Merkmal ist auch die blaue Zunge. Er kostet rund um die 2.500 Euro. Show-Hunde und Hunde, die für die Zucht verwendet werden, kosten wesentlich mehr. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Die eleganten und edlen Windhunde sind relativ selten und können deswegen sehr teuer werden.
5. Die eleganten und edlen Windhunde sind relativ selten und können deswegen sehr teuer werden. Ein seriöser Züchter kann schon mal 2.500 Euro für einen Saluki verlangen. Hunde aus einer reinen, arabischen Zucht können um ein Vielfaches teurer sein. Rund 10.000 bis 12.000 Euro dürfen eingeplant werden. (Symbolbild) © João Almeida/Imago
Die selbstbewussten und eigenständigen Samojeden erinnern ein wenig an einen großen Spitz.
4. Die selbstbewussten und eigenständigen Samojeden erinnern ein wenig an einen großen Spitz. In Russland wurden sie als Schlitten-, Hüte-, und Wachhund eingesetzt. Doch auch als liebevoller Familienhund ist er gut geeignet. Für ihn muss man rund 5.000 Euro einplanen. Und je weißer das Fell, umso höher steigt der Preis. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
Der Kanadische Eskimohund ist nicht unbedingt ein Vierbeiner fürs Sofa.
3. Der Kanadische Eskimohund ist nicht unbedingt ein Vierbeiner fürs Sofa. Die Rasse ist auf eine Arbeit als Schlittenhund ausgelegt. Sie sind extrem robust. Kein Wunder. Schließlich müssen sie mit einem arktischen Klima klarkommen. Sie zählen mit zu den teuersten Hunden der Welt. Um die 5.000 Euro muss man für sie ausgeben. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Der aus Malta stammende Pharaonenhund überzeugt durch seine anmutige und edle Erscheinung und erinnert ein wenig an den ägyptischen Gott Anubis.
2. Der aus Malta stammende Pharaonenhund überzeugt durch seine anmutige und edle Erscheinung und erinnert ein wenig an den ägyptischen Gott Anubis. Er ist ein passionierter Jäger und benötigt viel Auslauf. Da er sehr selten vorkommt, muss man für ihn mit rund 6.000 Euro rechnen. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Als der teuerste Hund der Welt gilt der Tibet Mastiff, der auch als Do Khyi bezeichnet wird.
1. Als der teuerste Hund der Welt gilt der Tibet Mastiff, der auch als Do Khyi bezeichnet wird. Die Herdenschutzhunde stammen aus China und wirken durch ihre imposante Erscheinung äußerst majestätisch. Einige der Hunde werden in tibetischen Klöstern als Wachhunde eingesetzt, andere gelten als beliebtes Statussymbol. So wurde ein besonderer Rüde für rund 1,4 Millionen Euro ersteigert. (Symbolbild) © agefotostock/Imago

Normalerweise heilen Zeckenbisse wieder von alleine ab. Es schadet jedoch nicht, die Stelle anschließend zu desinfizieren. Sollte bei aller Vorsicht ein Zeckenkopf stecken geblieben sein, ist das noch kein Grund zur Panik. Versuchen Sie beispielsweise, mit einem schmalen Gegenstand wie einer Kreditkarte den Kopf von der Haut zu entfernen. Funktioniert das nicht, dann belassen Sie es einfach dabei. Desinfizieren Sie die Stelle, damit sich keine Bakterien ausbreiten können und warten Sie einfach ab.

Der Zeckenkopf wächst meist, ähnlich wie ein Holzsplitter, einfach wieder heraus. Manchmal entzündet sich die Stelle. In diesem Fall sollten Sie diese täglich kontrollieren. Klingt die Entzündung nicht ab und breitet sich weiter aus, sollten Sie jedoch zu einem Tierarzt gehen.

Rubriklistenbild: © agefotostock/Imago

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