Großes Gehaltsgefälle

Gehälter im RTL-Check: So viel Geld erhält ein Aldi-Kassierer

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RTL überprüft in einer Sendung die Gehälter verschiedener Berufsgruppen. Mit dabei sind unter anderem Mitarbeiter bei Aldi – so viel erhält ein Kassierer.

Hamm – In einem Gehaltsranking von RTL werden die Einkommen verschiedener Berufe beleuchtet, vom Tankstellenbetreiber über den Schornsteinfeger bis hin zum Verkäufer bei Aldi. Besonders interessant ist die Frage, wie viel man in unterschiedlichen Positionen bei Aldi Süd verdient.

RTL-Sendung checkt Gehälter in Deutschland: So viel Geld verdienen sie

RTL plant, in einer Serie die Gehälter verschiedenster Berufe offenzulegen. Der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit dient dabei als primäre Informationsquelle. Hier lässt sich das mittlere Bruttomonatsgehalt, auch Median genannt, für diverse Berufe ermitteln. Arbeitnehmer können so feststellen, ob sie in ihrem Beruf über- oder unterdurchschnittlich entlohnt werden. Im Jahr 2023 lag das Medianentgelt bei 3796 Euro brutto monatlich, also mehr als 45.000 Euro jährlich. So viele Rentenpunkte gibt es bei einem Gehalt von 50.000 Euro.

Aldi unterzieht mehrere Berufe einem großen Gehaltscheck: Was verdient beispielsweise ein Kassierer bei Aldi? (Symbolbild)

In der RTL-Sendung „Was verdient Deutschland? Das große Gehaltsranking“ wird überprüft, ob die Gehälter aus dem Entgeltatlas auf Einzelpersonen zutreffen. Laut Entgeltatlas verdient ein Kassierer durchschnittlich 2532 Euro brutto im Monat. Doch wie sieht es bei einem Kassierer bei Aldi Süd aus? Untersucht wurden ein Kassierer, ein Auszubildender, ein Regionalverkaufsleiter und eine Filialleiterin beim Discounter. Verdient man bei Aldi mehr als im deutschlandweiten Durchschnitt?

Gehälter bei Aldi Süd: So viel Geld bekommt eine Kassiererin

Die Aufgaben bei Aldi Süd variieren je nach Position. Die Filialleiterin beginnt als Erste ihren Arbeitstag, überprüft die nächtliche Warenlieferung und räumt mit Unterstützung der Kollegen die neuen Produkte ein. Im RTL-Test startete die Filialleiterin ihre Karriere als Verkäuferin bei Aldi Süd und verdient nun 5732 Euro. Der Regionalverkaufsleiter erhält als Trainee 5583 Euro monatlich.

Das sind die größten Supermärkte, Discounter und Drogerien Deutschlands

Das Aldi Logo
Die Discounter-Kette Aldi ist bereits über 100 Jahre alt, sie wurde im Jahr 1913 von den Brüdern Karl und Theo Albrecht gegründet. © Michael Gstettenbauer/Imago
ALDI Supermarket
Inzwischen hat Aldi sich auch im Ausland etabliert, zum Beispiel in China und den USA. In Deutschland haben Aldi Nord und Süd zusammen insgesamt 4000 Filialen. © CFOTO/Imago
Das Lidl-Logo
Der Name des Supermarkts Lidl ist auf den Nachnamen Ludwig zurückzuführen. Seit 1930 heißt das Unternehmen Lidl & Schwarz KG. Bis zum Zeitpunkt des Einstiegs von Schwarz hieß die Firma noch „Südfruchten-Handlung“. © Imago
Lidl in Copenhagen Denmark.
Auch Lidl hat erfolgreich den Schritt ins Ausland gewagt, wie auf dem Foto zum Beispiel nach Dänemark. Die Schwarz-Gruppe, zu der Lidl gehört, ist eine der größten Handelsunternehmen Europas. In Deutschland gibt es mehr als 3000 Filialen.  © Francis Joseph Dean/Imago
Edeka-Logo
Edeka ist in Deutschland der Supermarkt mit den meisten Filialen – über 10.000 Märkte gibt es. © Imago
Edeka Eingang
Mit insgesamt rund 400.000 Mitarbeitern gehört auch Edeka zu einem der größten Handelsunternehmen in Deutschland. © IMAGO
Rewe-Logo
Auch Rewe gehört mit über 3500 Filialen in Deutschland zu den absoluten Supermarkt-Riesen. © Imago
REWE
Gegründet wurde Rewe 1927, der Name steht für „Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften“, da die Rewe-Group aus dem Zusammenschluss von 17 Einkaufsgenossenschaften entstand. © Horst Galuschka/Imago
Penny Logo
Penny wurde im Jahr 1973 gegründet und nahm sich amerikanische Discountermärkte zum Vorbild. © Grant Hubbs/Imago
Penny Markt
Inzwischen ist Penny eine Tochtergesellschaft der Rewe-Group und auch im Ausland aktiv. In Deutschland gibt es mehr als 2000 Filialen. © IMAGO/Rene Traut
Die Flaggen einer Kaufland-Filiale
Kaufland hingegen gibt es in Deutschland circa 750 mal. © Michael Gstettenbauer/Imago
Kaufland Tüte vor Kaufland-Filiale
Mittlerweile ist Kaufland eine Tochtergesellschaft der Schwarz-Gruppe, zu der auch Lidl gehört. In Deutschland gibt es mehr als 600 Kaufland-Filialen. © Bode/Imago
Eine Netto-Filiale
Was die Filialen betrifft, ist Netto mit über 4000 Filialen der häufigste Discounter in Deutschland. © marina13/Imago
Logo des Lebensmittel-Discounter Netto
Seit 2002 gehört Netto zur Edeka-Gruppe. © Guido Schiefer/Imago
Tedi-Filiale
Tedi wurde erst im Jahr 2004 gegründet und unterscheidet sich im Produktsortiment von den meisten anderen Supermärkten. © Harald Dostal/Imago
Tedi Figur und Körbe
Inzwischen soll es mehr als 2000 Filialen in Deutschland geben, auch in Nachbarländern wie Österreich und Tschechien gibt es mittlerweile Filialen. © IMAGO
Das DM-Logo
Die Drogerie-Kette dm hingegen hat deutschlandweit über 1500 Filialen. © Petr Malina/Imago
DM Store
Inzwischen gibt es mehr als 2100 Filialen in Deutschland, auch in mehreren anderen europäischen Ländern hat die Drogerie-Kette Filialen.  © Michael Nguyen/Imago
Eine Rossmann-Filiale
Die Drogerie mit den meisten Filialen in Deutschland ist Rossmann. © Imago
Rossmann Filiale
Inzwischen gibt es mehr als 2300 Filialen in Deutschland, damit ist sie die größte Drogeriekette des Landes.  © Dominika Zarzycka/Imago
Müller Logo
Gegründet wurde die Drogeriekette Müller von Ernst Müller im Jahr 1953. © imago stock&people
Müller Tüte
In Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 800 Filialen, auch im Ausland ist die Drogeriekette aktiv. © Michael Gstettenbauer/Imago
Woolworth Filiale
Auch so manche Handelsketten aus dem Ausland konnten sich in Deutschland etablieren, die erste deutsche Woolworth-Filiale wurde bereits 1954 eröffnet. © IMAGO
Filiale der Woolworth GmbH in der Fuhlsbütteler Straße. Barmbek Hamburg
Mittlerweile gibt es rund 400 Woolworth-Filialen in Deutschland. © Bode/Imago
Ein Walmart-Store in den USA
Weltweit am häufigsten gibt es die amerikanische Supermarkt-Kette Walmart. © Paul Weaver/Imago

Ein Auszubildender muss im Vergleich zur Filialleiterin Gehaltseinbußen hinnehmen, erhält aber dennoch 1500 Euro brutto sowie Weihnachts- und Urlaubsgeld. Nach der Ausbildung steigt das Gehalt auf 3435 Euro. Der Kassierer im Test verdient etwas weniger. Er erhält 16,34 Euro pro Stunde, was bei Vollzeitarbeit etwa 2600 Euro monatlich ergibt. Damit entspricht das Bruttogehalt eines Kassierers bei Aldi Süd dem Median des Berufs in Deutschland.

Eine Expertin klärte kürzlich auf: Der Spar-Vorteil bei Supermarkt-Apps ist eher gering. (rd)

Rubriklistenbild: © osnapix/Imago

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