Lebensweisheit zum Älterwerden

Hunde statt Kinder – Geheimrezept für ein langes Leben laut einer 108-Jährigen

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Ada Daniel ist stolze 108 Jahre alt. Wie sie das geschafft hat, ist sie sich sicher zu wissen und enthüllt ihr Geheimrezept für ein langes Leben.

Auf ihren Geburtstag habe sich Ada Daniel ganz besonders gefreut. Als kleine Überraschung sollte sie zu ihrem Ehrentag 108 Grußkarten erhalten – eine Initiative des Pflegeheimes, in dem die 108-Jährige lebt. Auf die Idee kam das Pflegeheim, weil Ada Daniel keine Kinder hat und damit auch kaum Familie. Eine erfolgreiche Aktion, die für viel Freude sorgte. Auch, weil es am Ende sogar noch mehr Karten geworden sind. Besonders interessant aber, ist ihre Einstellung dazu, wie sie überhaupt ein so hohes Alter erreichen konnte.

Ihr Geheimnis für ein langes Leben hat Ada Daniels einer Person verraten – und zwar Hunde zu haben

Hunde und andere Haustiere helfen, die Gesundheit zu fördern und unterstützen beim Älterwerden.

Laut der Homepage „oldestinbritain“ ist Ada Daniel auf Platz 66 der ältesten in Großbritannien lebenden Personen. Wie sie das geschafft hat, ist sie sich sicher zu wissen. Kelly Goucher, Aktivitätskoordinatorin bei Ashmere, dem Betreiber des Heims, in dem die 108-Jährige lebt, hat sie ihr Geheimnis anvertraut. Sie habe in ihrem Leben auf Kinder verzichtet und stattdessen lieber Hunde gehabt, verrät Goucher gegenüber dem Nachrichtensender BBC. Als ältester Hund hat Bobi Weltrekorde gebrochen.

„Sie hatte eine Menge Windhunde. Sie wohnte in der Street Lane in Ripley und alle ihre Windhunde hießen auch Street Lane“, erzählt Kelly Goucher in dem Interview weiter. Und ergänzt: „Sie ist definitiv eine Persönlichkeit. Ich habe sie einmal gefragt, was ihr Geheimnis sei, und sie sagte, es sei, Hunde zu haben, keine Kinder.“ Froh einen Hund zu haben ist wohl auch der Mann, der seinen Vierbeiner sogar mit zum Zelten nimmt.

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Haustiere können sich vorteilhaft auf die Gesundheit auswirken und zum Älterwerden beitragen

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Ob Ada Daniels Geheimrezept für ein langes Leben so stimmt, sei dahin gestellt, aber sicher ist, dass Hunde uns dabei helfen können, älter zu werden. Wie sich Hundehaltung und die von anderen Haustieren vorteilhaft auf die Gesundheit von Menschen auswirken, erfahren Sie hier auf einen Blick:

Vierbeiner für Allergiker: Diese zehn Hunderassen lassen Allergiker aufatmen

Ein grauer Schnauzer sitzt im hohen Gras und hängt seine Zunge raus.
Schnauzer: Ihr markanter Gesichtsschmuck verleiht dieser Hunderasse den Namen. Sowohl Zwergschnauzer als auch Mittelschnauzer und Riesenschnauzer tragen den charakteristischen Schnauzbart und die zottigen Augenbrauen. Als Arbeits- oder Diensthunde erledigen sie manchmal wichtige Aufgaben. Ihren Schutzinstinkt leben sie auch den Besitzern gegenüber aus, die sie treu bewachen. Im sozialen Miteinander beweisen Schnauzer ihre Intelligenz und wollen ihre Energie bei ausreichenden Spielgelegenheiten und Gassirunden loswerden. Das borstige Fell gibt es in unterschiedlichen Tönen, darunter Schwarz und schwarz weiß meliert. Wird sein Fell richtig gepflegt, haart der Schnauzer kaum, sodass er auch für Allergiker ein toller Hund ist. © Panthermedia/Imago
Ein Malteser liegt auf dem Boden und blickt in die Kamera.
Malteser: Wer sich trotz Hundehaar-Allergie einen kleinen Gefährten wünscht, ist mit dieser liebenswerten Hunderasse gut beraten. Malteser sind charmant und anhänglich. Von ihrem reinweißen Fell verlieren sie in der Regel nicht viel, was sie für Allergiker besonders geeignet macht. Sie sind klug, spielen gerne und lieben es, ihre Besitzer um sich zu haben, die ihnen nach Möglichkeit jede Menge Hinwendung signalisieren sollten. Das sanfte Wesen der Malteser verträgt sich gut mit Kindern und anderen Haustieren. © Karsten Eggert/Imago
Bo, der schwarz-weiße Hund der Familie Obama, posiert vor dem Weißen Haus.
Portugiesischer Wasserhund: Der bekannteste Vertreter seiner Rasse ist Bo, der ehemalige First Dog von Amerika. Unter Barack Obama wurde der Portugiesische Wasserhund der Allgemeinheit bekannt – auch weil er oftmals als Allergiker-Hund empfohlen wird. Seine hübschen Locken sind so dicht, dass lose Haare darin hängenbleiben und er somit kaum haart. Experten empfehlen jedoch, die individuelle Verträglichkeit vor einer Anschaffung ausgiebig zu testen. © Everett Collection/Imago
Ein weißer Großpudel blickt in die Sonne.
Pudel: Der elegante Pudel ist ein facettenreicher Hund, der sich wunderbar als Familienhund eignet. Die Rasse trumpft nicht nur mit ihrer außergewöhnlichen Intelligenz auf, sondern macht sich bei allergischen Hundefans vor allem auch durch ihr hypoallergenes Fell viele Freunde. Bei der Größe haben künftige Besitzer eine große Auswahl: Die liebevollen Fellnasen gibt es von klein bis groß in den verschiedensten Ausführungen und Fellfarben. © imagebroker/Imago
Havaneser steht im Wasser.
Bichon Havaneser: Auch als Havaneser bekannt, gehört dieser Hund zur Gruppe der Bichons. Er eignet sich aufgrund seiner Gutmütigkeit für Familien. Auch für Allergiker ist der Havaneser eine gute Option: Er besitzt kein Unterfell und haart nur wenig. Außerdem macht er damit keinen Fellwechsel durch, sodass Tierhaarallergiker wenige Probleme mit ihm als Haustier haben dürften. © Zoonar/Imago
Zwei Bichon Frisés sitzen auf der Wiese.
Bichon Frisé: Dem Pudel optisch ähnlich, ist auch der Bichon Frisé ein herziger und sozialer Geselle. Die hypoallergenen Locken benötigen zwar regelmäßige Pflege, dafür begeistern sie Allergiker mit ihrer guten Verträglichkeit und dem minimalen Fellverlust. Bichon Frisés gibt es in Weiß, Apricot und Creme. Die kleinen Fellnasen sind kontaktfreudig und verspielt und eignen sich dadurch bestens für Familien mit Kindern und weiteren Haustieren. Mit ihrer liebevollen Ader schätzen sie die Anwesenheit ihrer Menschen sehr. Sie neigen zwar zur Anhänglichkeit und können auch stur werden, sind dafür jedoch sehr fröhlich und erfreuen ihre Besitzer mit Unbeschwertheit und Intelligenz. © blickwinkel/Imago
Ein Yorkshire Terrier steht auf einem Felsen und blickt nach unten.
Yorkshire Terrier: Ihr kleiner Körperbau und ihre quirlige, aber auch anpassungsfähige Art macht diese Hunde zu beliebten Weggefährten für Einzelpersonen und Familien – auch bei Menschen mit einer Allergie gegen Hundehaare. Das lange Fell von Yorkshire Terriern glänzt für gewöhnlich in Gold und Blau. Von ihrer Größe dürfen sich Interessenten nicht täuschen lassen, denn die kleinen Vierbeiner sind durchaus selbstbewusst und können mit ihrer stolzen Art bestens für sich einstehen. Nach ausreichender Auslastung lieben sie es, mit ihren geliebten Menschen zu kuscheln. © Westend61/Imago
Das pelzige Gesicht eines braunen Labradoodles.
Labradoodle: Die Züchtung aus Labrador Retriever und Pudel ist nicht nur besonders liebevoll, sondern eignet sich auch für Hundeliebhaber mit Tierhaarallergie. Eigenschaften wie Aktivität, Gutmütigkeit und Familienfreundlichkeit machen den Labradoodle zu einem tollen Begleiter. Ein weiterer Pluspunkt: Doodles verlieren nur wenige Haare und produzieren weniger Allergene – das macht die intelligenten Hunde zu einer tollen Option für Menschen mit Hundehaar-Allergie. © Wirestock/Imago
Ein Goldendoodle sitzt im Garten und blickt in die Sonne.
Goldendoodle: Auch eine weitere Doodle-Art ist allergikerfreundlich. Der Goldendoodle ist eine Züchtung aus Pudel und Golden Retriever und zeichnet sich wie andere Doodles durch Vielseitigkeit, Intelligenz und Umgänglichkeit aus. Der familienfreundliche Doodle hat kein Problem mit weiteren Haustieren und erfreut sich dank seiner hypoallergenen Eigenschaften großer Beliebtheit unter Hundefreunden. Doodles gibt es in den verschiedensten Größen, Optiken und Charaktereigenschaften. Auch die Haarbeschaffenheit variiert stark: Zwischen glattem und lockigem Fell gibt es unterschiedliche Abstufungen, wobei Doodles mit Locken den geringsten Haarverlust haben. © agefotostock/Imago
Zwei Basenjis liegen auf einer Wiese.
Basenji: Diese hypoallergene Hunderasse kann sanft und treu, als ehemaliger Jagdhund aber auch eigensinnig sein und nach Unabhängigkeit streben. Als Anfängerhund wird sie daher kaum empfohlen – auch weil Hunde dieser Rasse viel Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen. Basenjis gibt es in verschiedenen Farben, darunter rot, dreifarbig, schwarz und gestromt. Ihr einzigartiges Erkennungsmerkmal ist ihre Lautäußerung: Statt wie andere Hunde zu bellen, machen sich Basenjis durch das sogenannte „Baro“ bemerkbar, eine Art Jodeln oder Heulen. Gerade Allergiker freuen sich über die Eigenart des Basenji, sich gerne zu putzen. Fellpflege wie regelmäßiges Bürsten dient Hund und Besitzer in dieser Hinsicht außerdem. © blickwinkel/Imago
  • Laut einer Studie aus den USA kann das Halten eines Haustieres den Abbau der Gehirn-Leistungsfähigkeit bei älteren Erwachsenen verlangsamen.
  • Die Gesellschaft eines Hundes trägt dazu bei, die Auswirkungen der Demenz, wie Einsamkeit, Verwirrtheit, Depression und Angstzustände zu lindern.
  • Haustiere zu streicheln, kann den Blutdruck senken.
  • Durch Hunde bewegen sich Menschen mehr und kommen häufiger raus und oft auch so in Kontakt mit anderen Menschen.
  • Sie leisten Gesellschaft und beschützen.
  • Hunde und andere Haustiere geben dem eigenen Dasein häufig einen Sinn und motivieren dazu, Verantwortung zu übernehmen und das körperliche und seelische Gleichgewicht zu erhalten.

Rubriklistenbild: © Westend 61/Imago

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