VonJoana Lückschließen
Blumenkohl ist gesund, das weiß jeder. Doch dass auch die Blätter vor Nährstoffen nur so strotzen, wissen die Wenigsten. Beachten Sie diese Punkte bei der Ernte.
November ist nicht nur Erntezeit für Quitten, Wirsing, Weiß- und Rotkraut. Auch Blumenkohl, der im Spätsommer ausgesät wurde, kann jetzt noch geerntet werden. Sogar im Herbst kann Blumenkohl noch gesät werden. Dann ist er etwa nach 80 Tagen erntereif. Das beliebte Wintergemüse schmeckt nicht nur als Beilage, sondern steht auch bei Gerichten wie einem deftigen Blumenkohlauflauf im Mittelpunkt. Beachten Sie bei der Ernte und vor allem: Werfen Sie die Blumenkohlblätter nicht einfach weg!
Gehen Sie so bei der Ernte vor
- Geerntet wird laut Meine-Ernte.de, bevor die Röschen, die der Blütenstand der Pflanze sind, sich öffnen.
- Schneiden Sie den Kopf mithilfe eines scharfen Messers ab.
- Dann sollten Sie die ganze Pflanze aus dem Boden entfernen.
- Die vielen ausladenden Blätter des Blumenkohls nicht wegwerfen – sie sind sogar gesünder als die Röschen und punkten mit vielen Vitaminen und Mineralien. Wie Smarticular.de betont, sollten Sie allerdings eher die nah am Kohl liegenden Blätter verzehren, da die äußeren Blätter holzig und nicht so zart sind.
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Rezeptideen aus den Blättern
Aus den Blumenkohlblättern können Sie eine aromatische Cremesuppe zubereiten, sie wie Suppengrün verwenden oder die Blätter natürlich auch roh im Salat genießen. Auch als außergewöhnlicher Pizzabelag eignen sich die kleingeschnittenen Blätter. Mögen Sie die Blätter nicht selbst essen, so können sie noch für Bokashi sinnvoll sein, oder Sie verfüttern das Grün an Hasen oder Hühner.
Doch nicht nur das Grün von Blumenkohl ist essbar: Auch die Blätter von Radieschen oder Petersilienwurzeln sind essbar. Verschmähen sollten Sie hingegen das Grün von Rhabarber, Kartoffeln, Tomaten, Bohnen und Gurken, denn dieses ist giftig.
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