Im November

Blumenkohl noch schnell ernten: Warum Sie das Blattgrün dabei nicht wegschmeißen sollten

  • schließen

Blumenkohl ist gesund, das weiß jeder. Doch dass auch die Blätter vor Nährstoffen nur so strotzen, wissen die Wenigsten. Beachten Sie diese Punkte bei der Ernte.

November ist nicht nur Erntezeit für Quitten, Wirsing, Weiß- und Rotkraut. Auch Blumenkohl, der im Spätsommer ausgesät wurde, kann jetzt noch geerntet werden. Sogar im Herbst kann Blumenkohl noch gesät werden. Dann ist er etwa nach 80 Tagen erntereif. Das beliebte Wintergemüse schmeckt nicht nur als Beilage, sondern steht auch bei Gerichten wie einem deftigen Blumenkohlauflauf im Mittelpunkt. Beachten Sie bei der Ernte und vor allem: Werfen Sie die Blumenkohlblätter nicht einfach weg!

Gehen Sie so bei der Ernte vor

Blumenkohl kann bis in den November geerntet werden.
  • Geerntet wird laut Meine-Ernte.de, bevor die Röschen, die der Blütenstand der Pflanze sind, sich öffnen. 
  • Schneiden Sie den Kopf mithilfe eines scharfen Messers ab.
  • Dann sollten Sie die ganze Pflanze aus dem Boden entfernen.
  • Die vielen ausladenden Blätter des Blumenkohls nicht wegwerfen – sie sind sogar gesünder als die Röschen und punkten mit vielen Vitaminen und Mineralien. Wie Smarticular.de betont, sollten Sie allerdings eher die nah am Kohl liegenden Blätter verzehren, da die äußeren Blätter holzig und nicht so zart sind.

Zehn Arbeiten, die den Garten auf den Winter vorbereiten

Pfingstrose
Der Januar ist für die Aussaat von Kaltkeimern wie Lilien, Mohn oder Pfingstrosen der optimale Zeitpunkt . © Markus Hötzel/Imago
Gartenteich
Ist das Wasser im Teich eher flach, müssen Sie die Fische vor dem Winter herausholen und an einen geeigneten Ort umsetzen. Die Teichpumpe und Filteranlage ausschalten, reinigen und vor Frost geschützt lagern. © Erich Geduldig/Imago
Laub
Laub im Garten sollten Sie vor dem Winter entfernen, denn es kann dem Rasen schaden.  © MBerg/Imago
Hecke
Von 1. Oktober bis Ende Februar dürfen Sie wieder beherzt die Hecke schneiden. Außerhalb dieser Zeit sind nur kleinere Rückschnitte erlaubt, so sagt es das Bundesnaturschutzgesetz. © Liane M/Imago
Hochbeet im Winter
Ab November ist es sinnvoll, das Hochbeet zu mulchen, Zwiebeln von Frühblühern zu setzen oder winterhartes Gemüse wie Rucola anzubauen. Vlies oder Stroh können als Schutz vor Frost dienen.  © Stock&people/Imago
Gartenschlauch
Der Gartenschlauch sollte im Winter kein Wasser enthalten. © Lolostock/Imago
Rosenschnitt
Rosen sollten im Spätherbst sowie im März zurückgeschnitten werden; Obstbäume am besten im Spätwinter. © Kantaruk Agnieszka/Imago
Zitronenbaum
Zitronenbäume können hierzulande nicht ohne Schutz draußen überwintern. Sobald Nachtfröste auftreten, sollten Sie ihn ins Winterquartier verfrachten. © Georgios Alexandris/Imago
Specht
Es lohnt sich Vögel, die den Winter über in Deutschland bleiben, zu beobachten. Bieten Sie diesen Futter in Form von Haferflocken, Sonnenblumenkernen oder Rosinen an.  © Steve Byland/Imago
Pampasgras
Pampasgras sollte als Schutz vor Nässe und Kälte im Winter zusammengebunden werden. © E. Thielscher/Imago

Rezeptideen aus den Blättern

Aus den Blumenkohlblättern können Sie eine aromatische Cremesuppe zubereiten, sie wie Suppengrün verwenden oder die Blätter natürlich auch roh im Salat genießen. Auch als außergewöhnlicher Pizzabelag eignen sich die kleingeschnittenen Blätter. Mögen Sie die Blätter nicht selbst essen, so können sie noch für Bokashi sinnvoll sein, oder Sie verfüttern das Grün an Hasen oder Hühner.

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie im regelmäßigen Newsletter unseres Partners 24garten.de.

Doch nicht nur das Grün von Blumenkohl ist essbar: Auch die Blätter von Radieschen oder Petersilienwurzeln sind essbar. Verschmähen sollten Sie hingegen das Grün von Rhabarber, Kartoffeln, Tomaten, Bohnen und Gurken, denn dieses ist giftig.

Rubriklistenbild: © Imagemaker/Imago

Kommentare