Gesunde Pflanze

Sukkulenten wässern: Gießen oder besprühen?

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Die hübschen Blätter stehen bei Sukkulenten im Mittelpunkt. Doch damit diese lange hübsch aussehen und nicht braun werden, sollten Sie bei der Wasserzufuhr einige Dinge beachten.

Mit Sukkulenten ist es so eine Sache. Sie reagieren zwar alles andere als gut auf zu häufiges Bewässern, sollten aber trotzdem regelmäßig gegossen werden. Doch sollte man die Pflanzen dabei wirklich aus einer Gießkanne gießen oder besser doch mit Wasser benebeln?

Sukkulenten benötigen spezielle Pflege

Sukkulenten speichern in ihren Blättern Wasser.

Im Winter benötigen Sukkulenten in der Regel sehr wenig bis gar kein Wasser. Doch von März bis September sind sie in der Wachstumsphase und somit auf Wasser sowie einen kaliumreichen Dünger angewiesen.

Sukkulenten besprühen – Vor- und Nachteile

  • Das Besprühen mit Wasser imitiert einen Naturstandort der Sukkulente, wie Pasiora.com weiß.
  • Der Nachteil dieser Methode ist, dass das Wurzelwachstum zu kurz kommt.
  • Ist die Zimmerluft allerdings sehr trocken, ist das Benebeln mit Wasser sinnvoll. Gehen Sie hier jedoch sehr behutsam und sparsam vor, denn sonst können die Blätter eingehen.
  • Zu häufiges Besprühen kann zudem Krankheiten begünstigen.
  • Sukkulenten wie der Weihnachtskaktus mögen eine hohe Luftfeuchtigkeit und profitieren vom Sprühnebel.

Ebenfalls über einen Sprühnebel freuen sich laut Compo.de Zimmerpflanzen wie Farn, Philodendron, Einblatt, Drachenbaum und Grünlilie.

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Die Top 10 für Ihren Wintergarten – exotische und wunderschöne Pflanzen

Eukalyptus (Eucalyptus)
Eukalyptus benötigt eine temperierte Umgebung und revanchiert sich mit dem typischen, frischen Duft sowie seinen üppigen, grün-silbrig schimmernden Blättern.  © Anna Reinert/Imago
Strelitzia
Die etwas empfindlichere Strelitzie, die auch unter dem Namen Paradiesvogelblume bekannt ist, mag es etwas wärmer. Ideal ist ein temperierter Wintergarten.  © Mint Images/Imago
Orangenbaum
Zitruspflanzen wie der Orangenbaum benötigen im Winter zwischen fünf und 15 Grad Celsius.  © Mulevich/Imago
Feigenkaktus
Der hübsche Feigenkaktus verträgt sowohl niedrige als auch hohe Temperaturen. In einem hellen, unbeheizten Wintergarten ist er richtig aufgehoben.  © Christian Heeb/Imago
Bambus
Im Kaltwintergarten fühlt sich Bambus wohl. Das aus Asien stammende Gewächs ist sehr dekorativ.  © SRPhotographie/Imago
Oleander (Nerium oleander)
Ein heller, kalter Wintergarten ist für den immergrünen Oleander ideal.  © O. Diez/Imago
Hanfpalme
Die aus Asien stammende Hanfpalme schätzt einen unbeheizten Glasanbau.  © Stock&people/Imago
Orchidee
Pflanzen mit tropischem Ursprung wie die Orchidee fühlt sich in einem temperierten Wintergarten pudelwohl.  © Schwerin/Imago
Duftjasmin
Duftjasmin fühlt sich in temperierten Wintergärten wohl.  © Wjarek/Imago
Olivenbaum
Olivenbäume gedeihen gut in Kaltwintergärten. Im Winter ruhen sie und vertragen hohe Temperaturen im Sommer.  © Chassenet/Imago

Sukkulenten gießen – Vor- und Nachteile

  • Beim Gießen wird die Pflanze gleichmäßig mit Wasser versorgt.
  • Achten Sie darauf, dass Sie Sukkulenten nicht zu viel gießen. Die Faustregel besagt: Lieber zu wenig als zu viel. Schütten Sie überschüssiges Wasser umgehend ab, sonst droht aufgrund der Staunässe Wurzelfäule.
  • Gießen Sie erst erneut, wenn die Erde vollständig trocken ist.
  • Achten Sie beim Gießen darauf, dass Sie nicht die Blätter mit gießen, denn diese können dadurch faulen. Greifen Sie am besten zu einer schmal zulaufenden Gießkanne, denn damit lässt sich besser hantieren.

Rubriklistenbild: © Design Pics/Imago

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