Kitty’s Christmas

Weihnachtsbaum vor der Katze schützen – Kiefern sind giftig

Der Weihnachtsbaum mit Kugeln und Lametta ist oftmals das schönste Spielzeug für Katzen. So verhindern Sie größeren Schaden.

Wer kennt nicht noch die alten Clips von „Upps! – Die Pannenshow“, in denen die Katze vom Sofa im hohen Bogen in den Weihnachtsbaum springt, der daraufhin umkippt und das ganze Weihnachts-Festmahl zerstört? Solche spektakulären Situationen sind wahrscheinlich eher die Ausnahme. Trotzdem ist es bekannt, dass Katzen im festlich geschmückten Weihnachtsbaum ein schönes Spielzeug sehen, was schon mal zu Unfällen führen kann.

Baumelnde Kugeln, sich bewegendes Lametta und blinkende Lichterketten sind für die Samtpfoten geradezu eine Einladung. So können Sie dafür sorgen, dass Ihre Katze den Weihnachtsbaum dieses Jahr in Ruhe lässt.

Die Wahl des Baums: Kiefern gehören auf keinen Fall in einen Katzenhaushalt

Katzen verwechseln Christbaumschmuck leider gern mit Spielzeug. (Symbolbild)

Bevor der Weihnachtsbaum geschmückt wird, muss er natürlich erst einmal gekauft werden. Als Haustierbesitzer sollten Sie beim Kauf der Tanne auch darauf achten, dass sich der Baum mit dem Tier verträgt. Greifen Sie deshalb zu Bio-Nadelbäumen von Öko-Verbänden, Bauern oder Förstern, die nicht mit Pestiziden bearbeitet wurden. Die Mittel können nämlich auf dem Baum zurückbleiben und der Katze schaden.

Das Gleiche gilt übrigens für Kiefern, deren Nadeln für Katzen giftig sind. Wählen Sie deshalb auf jeden Fall eine Tanne oder Fichte als Weihnachtsbaum. Außerdem ist es ratsam, die angefallenen Tannennadeln regelmäßig aufzukehren, weil neugierige Stubentiger sonst daran herumknabbern könnten. Zwar sind Tannennadeln nicht giftig, dafür aber spitz und nicht unbedingt gesund für den Katzenmagen.

Elf süße Katzenbabys, die Ihr Herz heute schmelzen lassen

Schlafendes Kätzchen
Ein schlummerndes Katzenbaby: gibt es etwas Süßeres? © Imago
Kätzchen spielt
Kätzchen sind beliebte Fotomotive: zu süß sind ihre tapsigen Bewegungen, ihr verträumter Blick und ihr Umgang mit neuen Spielsachen.  © Imago
Zwei kleine Kätzchen streifen im Garten umher
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Das Wesen einer Katze ist individuell sehr verschieden: Wo die einen nicht genug vom Kuscheln auf dem Sofa bekommen, sind andere weniger auf den Menschen fixiert und jagen lieber durch die Nacht.  © Imago
Vier drei Wochen alte Kitten spielen putzmunter.
Ein Wurf Katzenjunge kann aus bis zu sieben Kätzchen bestehen. Die Miezen im Bild sind zirka drei Wochen alt.  © BeckerBredel/Imago
Drei Katzen sitzen in der Hoftür
Eine kleine „Katzengang“ durchstreift ihr Revier: Auf Bauernhöfen sind Katzen seit jeher wichtige Mitbewohner, weil sie die Mäusepopulation unter Kontrolle halten. Mäuse sind dort deshalb so unerwünscht, weil sie Kornkammern verunreinigen und Krankheiten übertragen können.  © Birgit Reitz-Hofmann/Imago
Katzenbaby spielt mit Decke
Gesunde Katzenbabys haben in der Regel einen ausgeprägten Spieltrieb. Alles wird zum Spielzeug: Decken, Kartons, Schuhe, Socken, Haargummis und gerne auch die Deckel von Trinkflaschen.  © Silke Heyer/Imago
Katzenbaby scharrt im Katzenklo herum.
Sie möchten Ihr Kätzchen ans Katzenklo gewöhnen? Loben Sie es dafür direkt, nachdem es sein Geschäft dort gemacht hat. So verbindet der kleine Stubentiger die Örtlichkeit mit etwas Positivem und sucht es in Zukunft gerne auf. © Sabine Brose/Sorge/Imago
Katzenbabies balgen miteinander.
Im Spiel mit seinen Geschwisterchen lernt ein Katzenjunges auch, sich zu behaupten.  © Sabine Brose/Sorge/Imago
Kleines Kätzchen schnuppert an Frau
Die Eingewöhnungsphase eines Kätzchens ist am Anfang oft von Unsicherheit und sogar Angst geprägt. Schließlich sind die neuen Menschen um es herum noch unbekannt. Doch bald schon wird die Neugierde des neuen Mitbewohners überwiegen und es traut sich, das Neuland zu erkunden.  © Imago
Getigertes Kätzchen erkundet die Welt
Ein Kätzchen erkundet die Welt: Gut, wenn die Mama nicht weit entfernt ist, denn die Kletterkünste des kleinen Stubentigers sind noch nicht ganz ausgereift.  © Wayne Hutchinson/Imago

Baumständer: Am besten schwer und für die Katze unzugänglich

Wenn der Baum so gewählt ist, dass er der Katze nicht schadet, sollten Sie nun Maßnahmen ergreifen, damit die Katze dem Baum nicht schadet. Der Standort und der Baumständer spielen dabei eine Rolle. Stellen Sie den Weihnachtsbaum am besten an einem Ort auf, an dem die Katze nicht von Stühlen oder Fensterbänken hineinspringen kann. Idealerweise können Sie außerdem in Ihrer Abwesenheit den Raum mit dem Baum verschließen, damit die Katze damit nicht allein ist.

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Der Baumständer sollte sehr stabil sein und verhindern, dass die Katze den Weihnachtsbaum umschmeißen kann. Außerdem empfiehlt es sich, das Wasser im Ständer abzudecken, damit die Katze nicht daraus trinkt und zum Beispiel Harz oder Baumöle zu sich nimmt.

Wer einen Weihnachtsbaum im Topf hat, kann mithilfe eines Kartons mit einer runden Öffnung um den Stamm herum verhindern, dass die Katze in der Erde buddelt und dort vermeintlich noch ein Geschäft verrichtet. Auch Vlies zum Abdecken von Blumentöpfen kann dafür verwendet werden.

Beleuchtung: Festlich aber trotzdem ungefährlich für Mensch und Tier

Auch die Beleuchtung sollte so risikoarm wie möglich gestaltet werden. Das bedeutet zum Beispiel, dass echte Kerzen ein Tabu sind, die allerdings ohnehin kaum noch verwendet werden. Lichterketten eignen sich für den Weihnachtsbaum besser.

Achten Sie aber darauf, dass Sie die Lichter hoch genug anbringen, damit die Katze nicht vom Boden aus nach dem Kabel fischen und so möglicherweise an der ganzen Kette ziehen kann. Kabel, die am Boden liegen, zum Beispiel auf dem Weg zur Steckdose, sollten Sie ebenfalls vor Ihrem Stubentiger verstecken, denn viele Katzen lieben es, an Kabeln zu knabbern. Sie können das Kabel zum Beispiel mit etwas Stoff umwickeln oder unter einem Teppich verstecken. So wird an Weihnachten nicht ganz plötzlich der Weihnachtsbaum dunkel, weil die Katze das Kabel durchgebissen hat.

Weihnachtsbaum-Schmuck: Diese Deko sollte auf keinen Fall am Baum hängen

Der letzte Schritt für den perfekten Weihnachtsbaum ist der Schmuck. Fehlen darf er auf keinen Fall, doch gerade die baumelnden Kugeln sind es, die Katzen zum Spielen anlocken. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie filigrane Glaskugeln entweder gar nicht verwenden oder weiter oben im Baum außerhalb der Reichweite der Katze aufhängen. Greifen Sie stattdessen zum Beispiel zu Ornamenten aus Holz oder Papier. Die sind genauso weihnachtlich und verleihen Ihrem Baum einen gemütlichen – und katzensicheren – Vintage-Look.

Außerdem sollten Sie auf Baum-Deko verzichten, die klingelt oder besonders auffällig glitzert, damit die Katze gar nicht erst unnötig auf den Weihnachtsbaum aufmerksam gemacht wird. Das Gleiche gilt für Lametta: Die bunten Plastik-Fasern sind nicht nur umweltschädlich, sie sind für Katzen sogar gefährlich. Wenn Ihre Samtpfote ein paar Streifen zwischen die Pfoten und Zähne bekommt, kann dies großen Schaden im Körper der Katze anrichten.

Andere Tricks: Katze vom Weihnachtsbaum fernhalten

Wer auf Nummer Sicher gehen will, der kann zusätzlich zur richtigen Deko auch noch andere Maßnahmen ergreifen. Alufolie am Baumstamm hält Katzen fern, weil diese das Gefühl der Folie nicht mögen. Außerdem können Sie die Tanne mit Zitrus- oder Orangenduft besprühen, was Katzen ebenfalls unangenehm finden. Oder lenken Sie die Tiere ab, indem Sie Katzengras zum Anknabbern oder einen Kratzbaum in die Nähe stellen.

Rubriklistenbild: © mimeto/Imago

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