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VW präsentiert ID.7 GTX: Elektro-Passat hat langen Atem

Schon in der Version Pro ist der VW ID.7 nicht gerade schwach auf der Brust. Die neue GTX-Variante legt nochmal eine ordentliche Portion Leistung obendrauf.

Gerade erst hat der ADAC den VW ID.7 Pro mit der Bestnote 1,5 bewertet – das gibt auch Rückenwind für die sportlichste Variante der großen Limousine im Passat-Format mit dem Kürzel GTX. Die wurde jetzt erstmals feierlich enthüllt und in Kürze das Elektro-Portfolio der Niedersachsen ergänzt. Die Bestellbücher für die bereits im März erstmals präsentierten Modelle ID.7 GTX Tourer, ID.7 Pro S und ID.7 Tourer Pro S werden am 6. Juni geöffnet.

VW präsentiert ID.7 im GTX-Stil: Schluss mit brav

Die nackten Daten für den Neuzugang klingen schon mal ziemlich gut, und der erste Augenschein samt Sitz- und Hörprobe verstärkt noch das Gefühl: Der VW ID.7 wird im GTX-Dress, in kräftigem Rot plus schwarzem Dach, zum Hingucker. Er zeigt seine intensivierte Dynamik etwa durch einen neuen Stoßfänger mit Wabengrill, diverse Elemente in glänzendem Schwarz, neue 20-Zöller (eine 21er-Variante wird nachgereicht), die serienmäßigen LED-Matrixscheinwerfer, beleuchtete VW-Logos vorne wie hinten und GTX-spezifische Tagfahrlichter. Nein, von brav kann bei diesem Auftritt keine Rede mehr sein.

Als GTX ist der ID.7 alles andere als brav.

Die Farbe Rot spielt auch beim Interieur-Design eine wichtige Rolle, etwa bei den Kontrastnähten, dem perforierten GTX-Schriftzug in den Sitzlehnen und bei der Lenkrad-Mittelspange. Neben einem geballten Aufgebot an Assistenzsystemen ist auch das Infotainment auf dem frischesten Stand, etwa durch die schlaue Sprachsteuerung IDA mit ChatGPT-Integration.

VW ID.7 GTX sprintet in 5,4 Sekunden auf Tempo 100

Für die Dynamik sind im ID.7 GTX ebenso wie im identisch motorisierten Kombi namens Tourer zwei E-Maschinen zuständig. Die Hauptarbeit übernimmt eine Permanentmagnet-Synchronmaschine (PSM) an der Hinterachse, sie liefert bis zu 210 kW/286 PS. Bei Bedarf schaltet sich in Sekundenbruchteilen eine 80 kW/109 PS starke Asynchronmaschine an der Vorderachse dazu. Die Systemleistung gibt VW mit 250 kW/340 PS an. Zum Vergleich: Als Pro und Pro S liefert der ID.7 maximal 210 kW/286 PS. Quasi nebenbei fallen die gute Traktion durch den 4Motion-Allradantrieb und eine von 1.000 auf 1.400 Kilo angehobene maximale Anhängelast ab.

Top 10: Die zehn beliebtesten Automarken in Deutschland im Jahr 2023

Fahraufnahme eines Fiat 500
Platz 10 – Fiat: Die zum Stellantis-Konzern gehörende Marke Fiat hat es mit 76.535 neu zugelassenen Fahrzeugen im Jahr 2023 in Deutschland auf den zehnten Platz geschafft. Damit kamen die Italiener auf einen Marktanteil (MA) von 2,7 Prozent. (Symbolbild) © Fiat
Fahraufnahme eines Hyundai Kona Electric
Platz 9 – Hyundai: Die Koreaner schafften es mit 106.381 Neuzulassungen im Jahr 2023 auf den neunten Rang. Hyundai bracht es damit in Deutschland auf einen Marktanteil von 3,1 Prozent. (Symbolbild) © Hyundai
Ein Ford Kuga
Platz 8 – Ford: Genau 116.578 Neuzulassungen konnte Ford im Jahr 2023 in Deutschland auf seinem Konto verbuchen. Das reichte im Jahresranking für den achten Platz und einen Marktanteil von 4,1 Prozent. (Symbolbild) © Ford
Fahraufnahme eines Seat Arona
Platz 7 – Seat: Mit 132.624 verkauften Fahrzeugen sicherte sich Seat den siebten Rang im Ranking des Jahres 2023. In Deutschland kamen die Spanier damit auf einen Marktanteil von 4,7 Prozent. (Symbolbild) © Seat
Fahraufnahme eines Opel Astra Electric Sports Tourer
Platz 6 – Opel: Der Autobauer Opel kam in Deutschland im Jahr 2023 auf 144.901 Neuzulassungen. Für den zum Stellantis-Konzern gehörenden Hersteller bedeutete das einen Marktanteil von 5,1 Prozent und Platz 6 im Jahres-Ranking. (Symbolbild) © Opel
Ein Skoda Kodiaq
Platz 5 – Skoda: Die zum VW-Konzern gehörende Marke Skoda brachte es in Deutschland im Jahr 2023 auf 168.561 Neuzulassungen. Die Tschechen kamen damit auf einen Marktanteil von 5,9 Prozent. (Symbolbild) © Skoda
Fahraufnahme eines BMW 5er
Platz 4 – BMW: Mit 233.160 Neuzulassungen im Jahr 2023 sicherte sich der Münchner Autobauer den vierten Platz im Jahres-Ranking. In Deutschland kam BMW damit auf einen Marktanteil von 8,2 Prozent. (Symbolbild)  © BMW
Fahraufnahme eines Audi Q8
Platz 3 – Audi: Die Marke mit den vier Ringen verbuchte in Deutschland 246.800 Neuzulassungen. Damit kamen die Ingolstädter im Jahr 2023 hierzulande auf einen Marktanteil von 8,7 Prozent. (Symbolbild) © Audi
Fahraufnahme eines Mercedes-AMG GLC 63 S E Performance
Platz 2 – Mercedes: Im Jahresranking 2023 belegen die Stuttgarter mit 277.352 Neuzulassungen in Deutschland den zweiten Platz. Sie sicherten sich einen Marktanteil von 9,8 Prozent. (Symbolbild) © Mercedes
Fahraufnahme eines VW Golf
Platz 1 – Volkswagen: Insgesamt 519.089 Pkw der Marke VW wurden im Jahr 2023 neu zugelassen – damit kamen die Wolfsburger in Deutschland auf einen Marktanteil von 18,2 Prozent und sicherten sich den ersten Platz. Einer der Bestseller ist nach wie vor der Golf. (Symbolbild) © Volkswagen

Modifikationen am Allradregler und GTX-spezifische Eingriffe an den elektronischen Differenzialsperren sollen zudem die mögliche Spreizung zwischen Sportlichkeit und Komfort vergrößern und den Fahrspaß steigern. Bei Letzterem hilft auch der GTX-Punch: Durch die entsprechende Steuerung des Ansprechverhaltens werden beim kräftigen Beschleunigen in Millisekunden die maximale Systemleistung und das höchstmögliche Drehmoment parat gestellt. Das Ergebnis: Die Sport-Limousine sprintet in nur 5,4 Sekunden von null auf 100 km/h. Den Wert für die Höchstgeschwindigkeit bleiben die Wolfsburger aktuell noch schuldig.

VW ID.7 ist Langstreckentauglich: Pro S schafft über 700 Kilometer

Bei aller möglichen Dynamik verspricht der Hersteller hohe Antriebseffizienz. Und kurze Stopps an der Ladesäule. Stromtanken soll mit bis zu 200 kW möglich sein, damit wird die neue, netto 86 kWh fassende Batterie, die auch in den neuen S-Modellen zum Einsatz kommt, unter idealen Bedingungen in 26 Minuten von zehn auf 80 Prozent gefüllt. Bei der Reichweite liegen Limousine und Tourer in etwa gleichauf, sie liegt laut VW nach WLTP-Norm bei 595 und 585 Kilometern.

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Die beiden heckgetriebenen Reichweiten-Spitzenreiter ID.7 Pro S (ab 58.985 Euro) und ID.7 Tourer Pro S (ab 59.785 Euro) kommen auf einen WLTP-Wert von 709 und 690 Kilometern. Auch bei den GTX-Preisen hat sich Volkswagen inzwischen festgelegt: Mindestens 63.155 Euro sind für die Limousine fällig, der Tourer ist ab 63.955 Euro zu haben. (Rudolf Huber/SP-X)

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